{"id":1608,"date":"2014-01-11T06:21:37","date_gmt":"2014-01-11T06:21:37","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?page_id=1608"},"modified":"2015-02-09T08:03:00","modified_gmt":"2015-02-09T10:03:00","slug":"botswana","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?page_id=1608","title":{"rendered":"Botswana"},"content":{"rendered":"<p>Botswana haben wir in zwei Etappen bereist. Schon gleich nach der Grenze zu Namibia konnten wir feststellen, Botswana ist hochpreisiger.\u00a0 Die Menschen strahlen mehr W\u00fcrde aus und der \u201eGang\u201c ist aufrechter. Man merkt den Menschen an, dass sie nicht unter der Herrschaft von Kolonialm\u00e4chten standen. Botswana ist sehr d\u00fcnn besiedelt und die Strecken zwischen den einzelnen St\u00e4dten sind sehr lang. Dazwischen, vor allem im S\u00fcden und Westen, W\u00fcste oder w\u00fcstenhafte Vegetation. Der Norden mit viel Wasser und teilweise, zumindest in der Regenzeit, \u00fcppige Vegetation. Landwirtschaft gibt es wenig.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig ist die gro\u00dfe Angst der botswanischen Regierung, Tierkrankheiten zu verbreiten. So verl\u00e4uft mitten durch das Land ein \u00fcber 3 m hoher Zaun, der Menschen und Tiere daran hindert, diese Veterin\u00e4rgrenze zu \u00fcberschreiten. Der Durchgang ist nur an speziell eingerichteten Kontrollstellen m\u00f6glich. Dort werden, besonders in Nord\/S\u00fcd-Richtung die Lebensmittel kontrolliert und oftmals muss man durch Desinfektionsschleusen fahren. Auch bei den Grenz\u00fcberg\u00e4ngen wird diese Prozedur durchgef\u00fchrt. Von Nutzen d\u00fcrften sie kaum sein, z. B. bei starkem Regen wird meist nicht mehr kontrolliert. Die Desinfektionsschleusen sehen so schmutzig aus, dass der Verdacht nahe liegt, man k\u00f6nnte sich anstecken, wenn man die Schuhe darin desinfiziert.<\/p>\n<p>Tourismus wird hier gerne gesehen, allerdings eigentlich nur, der hochpreisige Tourismus. In den Lodges sind daher Preise f\u00fcr die Nacht von 300 US$ aufw\u00e4rts keine Seltenheit.<\/p>\n<p>Tiere haben es fast besser als manche Bev\u00f6lkerungsgruppen. W\u00e4hrend man sich bem\u00fcht, dem Wild die alten Wanderwege offen zu halten und m\u00f6glichst wenig Einschr\u00e4nkungen durch Z\u00e4une zu l\u00e4sst, werden die San sehr stark eingeschr\u00e4nkt. Wie fast \u00fcberall auf der Welt, will auch dieser Staat keine Nomaden dulden. Man hat den San, der Urbev\u00f6lkerung der Kalahari, den Lebensraum fast g\u00e4nzlich genommen. Ihnen Reservate zugewiesen und ihnen die Jagd verboten. Die San, ein stilles, w\u00fcrdevolles Volk mit einer Jahrtausende alten Tradition sind daher zum Aussterben verurteilt. Ein Erfahrungsreichtum, von Generation zu Generation vorgelebt und \u00fcbergeben,\u00a0 der ihnen das \u00dcberleben in der Vergangenheit\u00a0 erm\u00f6glicht hat, geht unwiederbringlich verloren.<\/p>\n<p>Ein Land, welches anders ist als seine Nachbarl\u00e4nder. Ein Land, welches aber zum s\u00fcdlichen Afrika dazu geh\u00f6rt und unbedingt besucht werden sollte. Ein Land aber auch, das in seiner eigenen B\u00fcrokratie (an den Grenzen deutlich sichtbar) hoffentlich nicht ersticken wird. Die Menschen hier, sehr gesch\u00e4ftst\u00fcchtig und auf ihren Vorteil bedacht. Wir haben uns beim Reisen durch Botswana stets sicher gef\u00fchlt und die etwas andere Art, eine kleine Distanziertheit der Menschen, genossen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Botswana haben wir in zwei Etappen bereist. Schon gleich nach der Grenze zu Namibia konnten wir feststellen, Botswana ist hochpreisiger.\u00a0 Die Menschen strahlen mehr W\u00fcrde aus und der \u201eGang\u201c ist aufrechter. 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