{"id":1746,"date":"2014-02-26T04:18:32","date_gmt":"2014-02-26T04:18:32","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?page_id=1746"},"modified":"2015-02-09T08:03:00","modified_gmt":"2015-02-09T10:03:00","slug":"1746-2","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?page_id=1746","title":{"rendered":"Tansania"},"content":{"rendered":"<p>Tansania war in meinen Gedanken, das Land neben Kenia, indem man die afrikanische Tierwelt noch erleben kann. Zudem war es f\u00fcr mich ein touristisch gepr\u00e4gtes Land mit wei\u00dfen Sandstr\u00e4nden und guten Hotels. All dies haben wir nicht so angetroffen wie es in unseren Vorstellungen gewesen ist.<\/p>\n<p>Etwas getrieben schon vom R\u00fcckreisegedanken, bin ich hier eingereist. M\u00f6glichst rasch nach Dar es Salaam kommen und dort sich etwas erholen, waren meine Treiber. Im Indischen Ozean baden. Der Strand von Bagamoyo war nett und auch ein wenig wei\u00df, sauber war er nicht. Es war schw\u00fcl und in der Stadt war mehr als eine schlechte Luft. Ich kann inzwischen die Menschen verstehen, die mit Mundschutz durch die Stadt gehen. Dann kam ja meine Malaria und alles sah nochmal finsterer aus. Mir ging es teilweise so schlecht, dass ich im Nachhinein feststellen musste, ich war im Delirium. Gisela erz\u00e4hlte mir Sachen, die ich absolut nicht wei\u00df.<\/p>\n<p>Wir taten uns lange Zeit schwer mit Lebensmittel kaufen. Weder Qualit\u00e4t noch Auswahl war in den meisten St\u00e4dten vorhanden. Gro\u00dfe Superm\u00e4rkte fanden wir keine. Fleisch gab es w\u00e4hrend der ganzen 3 Wochen nicht. Wir lebten von Brot, etwas K\u00e4se und Gem\u00fcse und Obst. Alkohol, au\u00dfer Schnaps, war teuer. Kurz und gut, alles was eingef\u00fchrt werden muss, ist teurer als in Europa.<\/p>\n<p>Die \u201etausenden\u201c von Polizeikontrollen nervten sehr, die Korruptheit der Polizisten oft noch mehr. Die Landschaft, besonders in den Bergen, war sehr sch\u00f6n. Sch\u00f6ne Wanderungen und auch Fahrradtouren kann man in den Usambara-Bergen unternehmen. Hier ist die Luft auch gut und nicht so schw\u00fcl. Den Kilimandscharo muss man gesehen haben. Besteigen ist eine andere Sache, man reiht sich halt in die ca. 100 Wanderer ein, die t\u00e4glich hoch pilgern.<\/p>\n<p>Die Nationalparks sind traumhaft. Hier kann man noch die afrikanische Tierwelt sehen, die leider sonst im ganzen Land nicht mehr vorhanden ist. Im Vergleich zu Namibia und Botswana eine Schande. Allerdings ist zu ber\u00fccksichtigen, dass die Bev\u00f6lkerungsdichte viel gr\u00f6\u00dfer ist. Wir haben auf unseren \u00fcber 2000 km in Tansania Wildlife nur in den Nationalparks gesehen. Diese werden haupts\u00e4chlich durch ausl\u00e4ndische F\u00f6rdergelder unterhalten und haben f\u00fcr ausl\u00e4ndische Touristen Preise mit echtem Neppcharakter. So kostet z.B. der Ngorongoro Nationalpark als Tageseintritt 200.- US$ f\u00fcrs Fahrzeug, pro Person nochmals 50.- US$ und sollte man mehrere Tage bleiben wollen, addiert sich das Ganze f\u00fcr die Anzahl der Tage. Pro Person kommen pro Tag noch 50.- US$ f\u00fcrs Campen dazu. Der Staat kassiert ab. Die Zufahrtspisten sind oft schlecht und es gibt kaum eine Infrastruktur. Gerne gesehen sind Lodge-G\u00e4ste, die ein Mehrfaches als das gerade genannte bezahlen.<\/p>\n<p>Was \u00e4u\u00dferst positiv war, wie eigentlich bisher \u00fcberall in den bereisten L\u00e4ndern, sind die freundlichen, hilfsbereiten Menschen. Im Krankenhaus wurde ich sehr gut und \u00e4u\u00dferst vorsorglich behandelt.\u00a0 Allerdings war ich Privatpatient und dies k\u00f6nnen sich hier die wenigsten leisten. Vermutlich ist die Gefahr sehr gro\u00df, dass ein Einheimischer in einer abgelegenen Stelle in Tansania an dieser Krankheit verstorben w\u00e4re.<\/p>\n<p>Mir gefiel es in Tansania, besonders im Norden des Landes. Nochmals hier herkommen werde ich vermutlich nicht, deshalb kam auch ein Abstellen des WoMo hier in Tansania, nicht in Frage. Schade, dass wir auf Grund unseres Abbruchs keine Vergleichsm\u00f6glichkeiten zu Kenia haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tansania war in meinen Gedanken, das Land neben Kenia, indem man die afrikanische Tierwelt noch erleben kann. Zudem war es f\u00fcr mich ein touristisch gepr\u00e4gtes Land mit wei\u00dfen Sandstr\u00e4nden und guten Hotels. 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