{"id":1751,"date":"2014-02-26T04:23:15","date_gmt":"2014-02-26T04:23:15","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?page_id=1751"},"modified":"2015-02-09T08:03:58","modified_gmt":"2015-02-09T10:03:58","slug":"tansania","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?page_id=1751","title":{"rendered":"Tansania"},"content":{"rendered":"<p>Ja, der\u00a0 Hilux hat sich trotz der Macken bew\u00e4hrt. Die Kupplung, die hier ausgewechselt werden musste, war deutlich g\u00fcnstiger als in Deutschland. In Deutschland w\u00e4re der \u201eSpa\u00df\u201c ca. 600.- \u20ac teurer gewesen. Die Hauptstra\u00dfen waren durchweg asphaltiert und im Allgemeinen sehr gut. Bei den Nebenpisten war dies schon ganz anders. Aber die\u00a0 Hauptverbindungsstra\u00dfen wiesen doch oft auch starke L\u00e4ngsrillen auf, die sich vor allem an Steigungen tief in den Asphalt eingedr\u00fcckt haben und bis zu 25 cm tief sind. Da diese Rillen haupts\u00e4chlich durch die schweren LKWs entstanden sind, weicht die Spurbreite von den PKWs ab und es wird zu einer Gefahr, wenn sie ohne Vorank\u00fcndigung pl\u00f6tzlich das Fahrzeug wie auf eine Schiene ziehen.\u00a0 Hier in Tansania herrschte stets starker Verkehr. Die Omnibusfahrer fuhren wie die Wahnsinnigen. Mit viel Gehupe wurde \u00fcberall \u00fcberholt. Vor Kuppen, in Kurven, einfach \u00fcberall. Wie durch ein Wunder sahen wir keinen verungl\u00fcckten Bus. Daf\u00fcr aber sahen wir unz\u00e4hlige verungl\u00fcckte LKWs. Durchschnittlich alle 50 km lag ein Sattelschlepper oder Gefahrguttransporter links oder rechts der Stra\u00dfe im Geb\u00fcsch und zwar nicht alt und l\u00e4nger her, sondern tau frisch. Manchmal stieg noch Rauch aus der Motorhaube auf. Diverse PKWs kommen zu dieser Serie noch hinzu. Wahnsinn, wie die fahren. Die Fahrradtaxis aus Malawi waren hier Motorradtaxis. Es gab sie zu tausenden. Ein Motorrad beladen mit 3 Personen und Gep\u00e4ck ist hier normal. Auf dem Motorrad wurde alles bef\u00f6rdert, teilweise sogar ganze Doppelbetten.<\/p>\n<p>Der Dieselpreis war mit 1.- \u20ac noch g\u00fcnstig. Nationalparks sollte man mit ausl\u00e4ndischen Fahrzeugen meiden. Die Geb\u00fchren f\u00fcrs Fahrzeug im Nationalpark sind in der Regel exorbitant hoch.<\/p>\n<p>Ersatzteile f\u00fcr die meisten Fahrzeuge m\u00fcssen eingef\u00fchrt werden und sind preislich gleichzusetzen mit Europa.<\/p>\n<p>Ich musste mich an die Fahrweise im Land erst gew\u00f6hnen. Die st\u00e4ndigen, teilweise get\u00fcrkten Radarkontrollen gingen mir richtig auf die Nerven. Es war eine schreckliche Fahrweise, nie wissend ob die Geschwindigkeitsbegrenzung schon aufgehoben ist oder nicht. Bew\u00e4hrt hat sich dann, hinter einem Bus, \u00dcberholman\u00f6ver ausgeschlossen, zu fahren und sich darauf zu verlassen, dass der Fahrer die Stellen kennt. Es hat sich bew\u00e4hrt. Gisela war der Ansicht, in diesem Land ist jeder zweite Arbeitende, Polizist. Bei der Ausreise an der Grenze waren sie aber dann doch v\u00f6llig hilflos, als die ganze Grenzstadt im Verkehrsstau erstickte. Ich jedenfalls war froh, zur\u00fcck in Sambia zu sein. Die LKW-Unf\u00e4lle setzten sich dort im Norden Sambias zwar fort, die wahnsinnigen Busfahrer und die verr\u00fcckten Motorradfahrer verschwanden aber aus dem Stra\u00dfenbild sofort nach der Grenze und das tat gut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, der\u00a0 Hilux hat sich trotz der Macken bew\u00e4hrt. Die Kupplung, die hier ausgewechselt werden musste, war deutlich g\u00fcnstiger als in Deutschland. In Deutschland w\u00e4re der \u201eSpa\u00df\u201c ca. 600.- \u20ac teurer gewesen. 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