{"id":1015,"date":"2013-09-09T08:03:55","date_gmt":"2013-09-09T08:03:55","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=1015"},"modified":"2015-02-14T07:44:34","modified_gmt":"2015-02-14T09:44:34","slug":"auf-dem-weg-nach-sesfotein","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=1015","title":{"rendered":"Auf dem Weg nach Sesfotein"},"content":{"rendered":"<p>Am Morgen fuhren wir los nach Swakopmund. Gisela musste zum Optiker. Schon seit mehreren Tagen klagte sie, dass sich an ihrer Brille eine Schicht abl\u00f6se und dadurch ihr Sehfeld sehr behindert sei. Es war auch deutlich sichtbar. Ich glaubte zwar, dass er nichts machen k\u00f6nnte und war mehr als \u00fcberrascht, dass er die Brille im \u201eSchnellgang\u201c richten konnte. Es war nicht wie von mir bef\u00fcrchtet eine schlechte Qualit\u00e4t der t\u00fcrkischen Beschichtung sondern der Friseur in L\u00fcderitz hat die Brille wohl mit einem L\u00f6sungsmittel best\u00e4ubt welches in dem Haarspray enthalten war. Dadurch l\u00f6ste sich die Verspiegelung der Gl\u00e4ser. Gro\u00dfe Wirkung und doch ein kleiner Schaden. Der Optiker war gut und erkl\u00e4rte, dass die Aufbringung einer neuen Schicht in Deutschland kein Problem sei, hier in Namibia sei dies allerdings nicht machbar, dies ginge nur in S\u00fcdafrika.<br \/>\nDa heute ein relativ langes St\u00fcck auf gut asphaltierter Stra\u00dfe zu fahren war, waren wir relativ rasch an der Spitzkoppe. Dies ist f\u00fcr mich trotz aller noch kommenden Vorbehalte einer der sch\u00f6nsten Campingpl\u00e4tze die ich kenne. Landschaftlich in m\u00e4rchenhafter Umgebung liegt dieser Platz um die Spitzkoppe verteilt. Der Platz hat keinen Strom und kein Wasser. Inzwischen sind Toiletten in gr\u00f6\u00dferer Anzahl aufgestellt. Plumpsklos aber sauber. Eine zentrale Duschm\u00f6glichkeit gibt es inzwischen auch und eine kleine Bar. Das Ganze war und ist ein Community-Campingplatz inzwischen aber unter einem privaten Management. Dies hat zur Folge, dass das Niveau der Pl\u00e4tze etwas besser geworden ist aber mit dem Nachteil, dass der Platz inzwischen sehr teuer ist. Nicht der Campingplatz an sich, aber der Campingplatz plus dem Tageseintritt bel\u00e4uft sich auf 350.-NAD.F\u00fcr einen Basicplatz einfach zu teuer.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P10300471.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1025\" title=\"P1030047\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P10300471-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P10300471-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P10300471.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dazu wurde auch noch eine der Hauptsehensw\u00fcrtigkeiten, das Bushman-Paradies, gesperrt und darf nur noch mit F\u00fchrung besichtigt werden, welche nat\u00fcrlich wieder kostet. Eine echte Abzocke! Die Landschaft hier zu beschreiben geht fast nicht, man muss sie gesehen haben. Wer sie nicht sieht hat etwas vers\u00e4umt und dies schreibe ich trotz der Abzocke! Allerdings hier ein Tipp: Etwa 1 km nach der Zufahrt zum Campingplatz in Richtung Uis geht nach links eine kleine Piste ab. Wenn man dieser Piste folgt erreicht man die Spitzkoppe nach ca.2 km von der anderen Seite. Genauso sch\u00f6n und kostenfrei, allerdings ohne die M\u00f6glichkeit zu campen.<br \/>\nTags\u00fcber zeigt das Thermometer inzwischen 40\u00b0 C. Nachts k\u00fchlt es dann allerdings angenehm ab auf ca. 19\u00b0 C. Am Morgen verlie\u00dfen wir den Campingplatz \u00fcber die hintere Seite der Spitzkoppe und kamen auch so auf die Piste nach\u00a0 Uis. Die Piste war so lala und zumindest teilweise sehr ruppig. In Uis tranken wir in einer Baumschule mit integriertem Teegarten erstmals einen Eiskaffee und genossen dazu Schokoladenkuchen. Es gibt hier nichts was es nicht gibt. Da es erst um die Mittagszeit war \u00fcberlegten wir, ob wir zur Brandberglodge, 38 km in n\u00f6rdlicher Richtung, fahren sollten oder ob wir\u00a0 uns auf den noch rund 110 km entfernten Campingplatz westlich vom Brandberg aufmachen sollten. Dieser Campingplatz liegt mitten in den Bergen und wird betrieben von einem deutschen Ehepaar welches sich hier in dieser einsamen Umgebung dem Schutz der Nash\u00f6rner verschrieben hat. Nachdem uns am Nachbartisch im Teegarten erkl\u00e4rt wurde, dass der Brandberg und die Lodge nichts besonderes bieten w\u00fcrden, entschlossen wir uns f\u00fcr die Fahrt zu den \u201eRhinos\u201c.<\/p>\n<p>Der Brandberg ist eigentlich nicht nur ein Berg sondern einGebirgsmassiv welches unter Naturschutz gestellt wurde. Es ist mit 2600 m H\u00f6he die h\u00f6chste\u00a0 Erhebung in Namibia.<\/p>\n<p>Wir umfuhren den Brandberg also in s\u00fcd-westlicher Richtung und die n\u00e4chsten 102 km waren eine sehr schlechte Piste. Viele\u00a0 kleine Steine und tiefe Querrillen, sodass wir uns freuten wenn endlich eine kurze etwas sandige Passage kam. Wir hatten ja Zeit und fuhren deshalb sehr langsam. Allerdings als wir dann auf die letzten 11 km in n\u00f6rdlicher Richtung fahren mussten, war es dann kein Spa\u00df mehr. Mehrere Km lang fuhr ich von der Piste ab und suchte im parallelverlaufenden trockenen Flussbett die bessere M\u00f6glichkeit vorw\u00e4rtszukommen. Im Flussbett war es angenehmer zu fahren als auf der Piste. Vorbei an der alten Brandbergmine und dem durch sie kilometerlang hinterlassenen Schrotplatzes ging es. Die letzten 3 km waren dann nur noch im Gel\u00e4ndegang m\u00f6glich. Steinige Stufen, tiefe Auswaschungen, spitze, scharfkantige Felsen mussten bew\u00e4ltigt werden bis wir hier am Ende der Welt ankamen.<br \/>\nHier 3 Rundh\u00fctten in denen Eingeborene leben und die Rezeption des Platzes. Die Betreiber sind bis zum Sonntag in Walvis Bay. Der Platz kostet 120.- NAD f\u00fcr die Nacht und das warme Wasser wird mit offenem Feuer unter Stahlf\u00e4ssern aufbereitet. Es ist sehr sauber hier und ausgesprochen ruhig. Die V\u00f6gel zwitschern und es tut gut hier zu sein. Gisela zweifelt zwar inzwischen ob es richtig war hier herzukommen. Sie ist der Ansicht, dass es eine Sackgasse ist. Es gibt drei M\u00f6glichkeiten: zur\u00fcck nach Uis, durch den Nationalpark an der K\u00fcste aber ohne Permit oder Richtung Norden eine einsame Piste durch die Berge. Die n\u00e4chsten 12 km so wie die letzten drei und danach etwas besser. 79 km, mit gut 4 Stunden Fahrzeit sollten wir rechnen.<br \/>\nJetzt sitzen wir erst einmal hier und genie\u00dfen den Schatten unter alten B\u00e4umen bei<br \/>\n40\u00b0 C aber mit einem erfrischenden leichten Wind und trinken Tee.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030152.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1023\" title=\"P1030152\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030152.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"282\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030152.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030152-300x105.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Jeden Morgen wenn wir aufstehen ist hier am Platz schon der \u201egute Geist\u201c unterwegs gewesen und hat in unserer Dusche schon das Feuer unter der Tonne angeheizt so dass wir duschen k\u00f6nnen. Es ist wirklich ein super Service hier am \u201eEnde der Welt\u201c. Kurz bevor wir los gefahren sind, kam dann der\u00a0 \u201egute Geist\u201c bei uns vorbei und erkl\u00e4rte uns die zu fahrenden 80 km genau. Die ersten 7 km ging es \u00fcber viele Felsen hinweg und wir schafften gerademal 10 km in der Stunde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030137.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1024\" title=\"P1030137\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030137.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030137.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030137-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eine echte Herausforderung f\u00fcr Fahrzeug und Fahrer. Dass der Fahrer aber gut ist wisst ihr ja. Das WoMo schaukelte sich\u00a0 vorw\u00e4rts. Dann sollte die Strecke besser werden. Tja besser, was hei\u00dft schon besser. Die Strecke war teils sandig, teils steinig und teils felsig auf den ganzen 80 km und wenn es mal etwas softer ging, war sofort wieder Wellblech angesagt. Beschilderung gab es auf den 80 km keine und bei Gegenverkehr meinte Gisela k\u00f6nnte man fast nicht ausweichen. Was soll\u00b4s, es kam auch keiner! Es waren ein paar gewaltige Steigungen auf der Strecke und zum Schluss eine Abfahrt der Superlative mit 120 % Gef\u00e4lle (ca. 50\u00b0). Kommentar von Gisela die vorher ausgestiegen war: \u201eWenn ich im Fahrzeug gewesen w\u00e4re h\u00e4tte ich geschrien!\u201c. Wir empfanden beide, die Strecke heute war ein echtes Abenteuer. F\u00fcr die 80 km brauchten wir 5 Stunden Fahrzeit.<\/p>\n<div id=\"attachment_1016\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030154.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1016\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1016\" title=\"P1030154\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030154.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030154.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030154-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1016\" class=\"wp-caption-text\">Orgelpfeifen<\/p><\/div>\n<p>Jetzt stehen wir in Twyfelfontein auf dem Aba Huab Campingplatz der Kommune in der N\u00e4he des Wadi Huab. Ein netter Platz mit einer netten Bar. Man ist in wenigen Minuten am Weltkulturerbe, den Felsenmalereien und Gravuren. Diese sind hier seit tausenden von Jahren erhalten und sind ein unbedingtes Muss! Fast nie kommen in Afrika Malereien und Gravuren an einem Ort vor, in Twyfelfontein ist hier die gro\u00dfe Ausnahme.<br \/>\nHeute stieg das Thermometer auf 42\u00b0C und es ist jetzt sch\u00f6n bei einem st\u00e4rkeren Wind etwas K\u00fchle zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p>Die Nacht war etwas unruhig. Auf dem Platz feierte die \u201eDorfjugend\u201c neben ihren Zelten eine Party. War aber nicht wirklich st\u00f6rend obwohl das Fest bis 5 Uhr morgens dauerte. Allerdings gegen 8 Uhr waren alle fit und abfahrbereit.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030157.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1017\" title=\"P1030157\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030157-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030157-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030157.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wir fuhren ein wenig sp\u00e4ter ab\u00a0 und wussten noch nicht wie weit wir fahren wollten. In Palmwag passierten wir eine Veterin\u00e4rsperre und die Ortschaft danach war dann eine alte Tankstelle und ein Hinweisschild zur Lodge. Nicht gerade einladend und auch erst 11 Uhr entschlossen wir uns zur Weiterfahrt nach Sesfontein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030229.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1031\" title=\"P1030229\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030229-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030229-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030229.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Einladend war allerdings der Anblick der ersten h\u00fcbschen Himba-M\u00e4dchen in ihrer traditionellen Kleidung direkt an der Sperre. Die nicht nur durch ihre rot eingef\u00e4rbte Haut bestechen sondern auch durch ihre Frisuren.<\/p>\n<p>Auf unserer weiteren Fahrt hoffen wir, dass wir ein traditionelles Himba-Dorf besichtigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-1018\" title=\"P1030168\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030168.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030168.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030168-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><br \/>\nDie Piste heute war ausgezeichnet und wir waren relativ rasch in Warmquelle kurz vor Sesfontein. Hier ist ein netter Ccmpingplatz direkt an einem kleinen nat\u00fcrlichen Pool der aus einer warmen Quelle gespeist wird. Die Zufahrt zum Platz ist sehr schlecht und das letzte St\u00fcck dazu noch ausgesprochen steil. Es war heute nicht unser Tag und die Atmosph\u00e4re des Platzes gefiel uns nicht. Wir waren die einzigen G\u00e4ste und somit entschlossen wir uns weiterzufahren. Der Platzwart wollte dann noch f\u00fcr die 10 min\u00fctige \u201eBesichtigung\u201c die Tagesplatzgeb\u00fchr wor\u00fcber wir aber nur lachten. Auf der Strecke raus zu der Quelle waren viele bettelnde Kinder, etwas was wir bisher hier in Namibia noch nicht sahen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030164.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1020\" title=\"P1030164\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030164.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030164.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030164-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In Sesfontein gibt es 3 Campingpl\u00e4tze. Es war aber heute nicht unser Tag und somit sagte uns keiner zu. Beim Einkaufen, es war allerdings Sonntag, gab es nur eine sehr schmale Auswahl und kein Brot. In der Lodge am Ort waren sie sehr hochn\u00e4sig und Gisela wollte kein Zimmer nehmen sodass wir uns entschlossen, 30 km zur\u00fcckzufahren und auf der Khowarib-Lodge zu campen.<br \/>\nUnterwegs kaufte ich dann noch Mehl, sollten wir kein Brot zu kaufen bekommen, w\u00fcrde Gisela einfach Fladen machen. Gute Idee! Denke aber, dass wir am Montag Brot bekommen werden, auf der Strecke war zumindest ein kleines Hinweisschild mit der Aufschrift \u201eB\u00e4ckerei\u201c. Was uns zu Hause aber so nicht bekannt war, etwa 1\/3 der Bev\u00f6lkerung in Namibia leiden gerade unter der andauernden D\u00fcrre Hunger und wir sind in der Region wo\u00a0 dies besonders zutrifft. Hier wird uns wieder einmal vor Augen gef\u00fchrt wie gut es uns doch geht.<br \/>\nDer Campingplatz auf der Khowarib-Lodge ist sehr sch\u00f6n gelegen und es gibt frisches Quellwasser. Die Eigent\u00fcmer bereiten es auf und f\u00fcllen es sogar in Flaschen ab. Direkt am Platz vorbei f\u00fchrt ein kristallklarer Bach und wir haben den Tag noch gewendet. Bei einem Lagerfeuer f\u00fchlen wir uns richtig wohl.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030176.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1021\" title=\"P1030176\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030176.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030176.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030176-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Morgen fuhren wir los nach Swakopmund. Gisela musste zum Optiker. Schon seit mehreren Tagen klagte sie, dass sich an ihrer Brille eine Schicht abl\u00f6se und dadurch ihr Sehfeld sehr behindert sei. 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