{"id":1056,"date":"2013-09-19T08:51:44","date_gmt":"2013-09-19T08:51:44","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=1056"},"modified":"2015-02-14T07:44:34","modified_gmt":"2015-02-14T09:44:34","slug":"marienfluss-das-nordliche-namibia-bei-den-krokodilen-am-cunene","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=1056","title":{"rendered":"Marienfluss, das n\u00f6rdliche Namibia. Bei den Krokodilen am Cunene"},"content":{"rendered":"<p>Unsere Reisepl\u00e4ne haben sich ja nun ein wenig ge\u00e4ndert. Durch die M\u00f6glichkeit nun gemeinsam mit Maria und Thomas zu fahren haben wir uns entschlossen, nicht auf direktem Weg zu den Epupa-Falls zu fahren sondern zuerst wieder 80 km zur\u00fcck nach Sesfontein zu fahren und dann den Hoanib-River entlang Richtung Westen zum Elefant Song.<br \/>\nIn Sesfontein hatten wir Gl\u00fcck. Es gab Diesel und wir tankten voll, sodass wir nun f\u00fcr 1400 km Sprit dabei haben.<br \/>\nWir besichtigten noch den kleinen deutschen Soldatenfriedhof und dann ging es rein ins Flussbett. Die Piste war am Anfang sehr hart, mit tiefen L\u00e4ngsrillen durchzogen und mit mehligem Staub bedeckt. Es staubte f\u00fcrchterlich. Schon nach wenigen Kilometern wurde das Tal des Hoanib gr\u00fcn.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030399.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1058\" title=\"P1030399\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030399.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030399.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030399-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Durch dieses Tal fuhren wir nun, das Tal der W\u00fcstenelefanten und tats\u00e4chlich, schon bald sahen wir die ersten. W\u00fcstenelefanten sind etwas kleiner und deutlich aggressiver als ihre Artgenossen in den Nationalparks und dar\u00fcber hinaus, hier, in freier Wildbahn.<br \/>\nIm Reisef\u00fchrer steht, dass schon mehrere Fahrzeuge durch W\u00fcstenelefanten demoliert wurden. Wir hielten daher einen respektvollen Abstand zu ihnen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030428.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1059\" title=\"P1030428\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030428-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030428-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030428.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Viele andere Tiere, wie z.B. Giraffen, Springb\u00f6cke, Oryx und Dik-dik kreuzten hier im Hoanib-Tal unseren Fahrweg. Wir sahen frische Leopardenspuren und ein junger Einheimischer fragte uns, ob wir L\u00f6wen bemerkt h\u00e4tten. Angst hatten weder er noch wir, Respekt und Vorsicht dagegen ist kein Fehler hier drau\u00dfen in der Wildnis.<br \/>\nDieses Tal ist traumhaft sch\u00f6n und toppt alles Bisherige.<br \/>\nDies hier ist f\u00fcr uns das wirkliche Afrika, das Bilderbuch- oder Film- Afrika. Das Gr\u00fcn, die alten gro\u00dfen B\u00e4ume, der Sand, die Felsen, die Breite des Trockenflussbettes und dann wieder ein sehr enger \u00dcbergang zum n\u00e4chsten Tal. Ein Paradies f\u00fcr Tiere, die Landschaft eine Augenweide.<br \/>\nDie Eindr\u00fccke waren so vielseitig, dass Gisela und ich am Sp\u00e4tnach-mittag am liebsten den \u201eSchalter auf Pause\u201c umgelegt h\u00e4tten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030381.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1060\" title=\"P1030381\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030381.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030381.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030381-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das ganze Gebiet hier geh\u00f6rt zur Palmwag-Lodge und d\u00fcrfte eigentlich nur mit Permit befahren werden. Die Lodge ist ca. 120 km entfernt von hier und dies sind bei solch einer Piste rund 6-7 Stunden Fahrt.<br \/>\nMit 2 Fahrzeugen unterwegs zu sein vermittelt Sicherheit in dieser einsamen Gegend.<\/p>\n<p>Der Start unserer gemeinsamen Tour heute war grandios.<br \/>\nGegen 16 Uhr stellten wir uns dann einfach in ein Seitental des Flussbettes und verbrachten dort einen netten Abend zu Viert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC_0602.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1061\" title=\"DSC_0602\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC_0602.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"531\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC_0602.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC_0602-300x199.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ausgeruht ging es am n\u00e4chsten Morgen dann weiter. Durch das Tal des Sewurogab-River ging es nach Purros.<br \/>\nPurros, ein kleines unscheinbares\u00a0 Dorf ohne Versorgungsm\u00f6glichkeiten, lie\u00dfen wir links liegen und besuchten unweit davon ein kleines aber sehr nettes Himbadorf.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030489.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1062\" title=\"P1030489\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030489.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030489.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030489-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><br \/>\nVon dort ging es dann weiter durch die sehr steil abfallende Abfahrt in den sehr sandigen Hoarosib-River.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC_0633.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1063\" title=\"DSC_0633\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC_0633-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC_0633-300x199.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC_0633.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dort legten wir dann noch 10 km zur\u00fcck bis wir direkt am River einen sehr netten Nachtplatz fanden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es war ein sehr abwechslungsreicher Tag und die vorbeiziehende Landschaft war sehr abwechslungsreich. Die auf uns einstr\u00f6menden Eindr\u00fccke von Menschen, Tieren und Landschaften sind \u00fcberw\u00e4ltigend.<\/p>\n<div id=\"attachment_1064\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC_0626.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1064\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1064\" title=\"DSC_0626\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC_0626.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"531\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC_0626.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC_0626-300x199.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1064\" class=\"wp-caption-text\">Frischgebackenes Brot von Gisela<\/p><\/div>\n<p>Die Tage sind sehr warm. Am Sp\u00e4tnachmittag hat es fast 40\u00b0 C im Schatten. Die Abende sind sehr windig und der Wind ist relativ frisch. Gegen Morgen sinkt dann die Temperatur auf unter 10\u00b0 C und es ist k\u00fchl, sodass die N\u00e4chte im WoMo sehr angenehm sind. Dies alles bei wolkenlosem Himmel.<br \/>\nWir gingen nach diesem anstrengenden Tag zeitig ins Bett, allerdings wehte ein sehr starker b\u00f6iger Wind und trieb viel Sand vor sich her. Weit in der Ferne war das einzige Lebenszeichen ein kleines Feuer. Wie wir am n\u00e4chsten Tag dann sahen, bei einer Himba-Rundh\u00fctte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030497.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1065\" title=\"P1030497\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030497.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030497.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030497-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Morgen ist es dann wieder fast windstill und die Sonne w\u00e4rmt die Luft schnell. Bei der weiteren Fahrt ging es mal durch das Flussbett, mal an den Bergen entlang und \u00fcber H\u00fcgel hinweg. Am Wegesrand, auch in dieser Einsamkeit, immer mal wieder eine kleine Rundh\u00fctte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030507.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1066\" title=\"P1030507\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030507.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030507.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030507-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Oft im Moment unbewohnt. Auch hier entlang der Piste eine sehr wildreiche Gegend. \u00dcber einen Pass hinweg kamen wir dann zum Khumib-River. Da die Farben der Landschaft und deren Formation unentwegt wechseln, kommen wir aus dem Staunen kaum heraus. <a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030553.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1067\" title=\"P1030553\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030553-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030553-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030553.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Dies hier ist der Teil Namibias wo die Urlaubstouristen nicht vordringen und daher noch sehr urspr\u00fcnglich ist. 10\u00a0 km vor Orupembe sto\u00dfen wir dann wieder auf die D 3707. Gottseidank, nur 10 km!<\/p>\n<p>Die Piste hat sehr viel Wellblech und es geht uns allen sehr auf die Nerven. Wir sind froh als wir dann wieder in den Khumib-River abbiegen k\u00f6nnen. Schneller geht es dort zwar nicht voran, es ist aber wesentlich angenehmer und abwechslungsreicher als auf der Piste der D 3707. Nach 25 km kommen wir dann an der Marbel-Mine an. \u00a0Hier wird wei\u00dfer Marmor abgebaut. Kleine Himba-Ansiedlungen liege verstreut am Fluss und ein netter Camingplatz wird von der Community betrieben.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030541.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1068\" title=\"P1030541\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030541-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030541-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030541.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Der Stellpl\u00e4tze leigen unter gro\u00dfen schattigen B\u00e4umen und es gibt frisches sauberes Grundwasser.\u00a0 Es tut richtig gut nach 3 Tagen Staub und Sand ausgiebig zu duschen. Das Reisen mit Maria und Thomas macht richtig Spa\u00df. Wir haben uns gegenseitig viel zu erz\u00e4hlen, geben uns gegenseitig Sicherheit und jeder von uns vieren wei\u00df, dass jeder auch f\u00fcr sich eigenverantwortlich weiterkommt.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030460.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1070\" title=\"P1030460\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030460-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030460-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030460.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Sch\u00e4den am Fahrzeug k\u00f6nnen bei solchen Fahrten abseits der Stra\u00dfen immer mal auftreten und es tut einfach gut zu wissen, dass dann ein zweites Fahrzeug dabei ist. Thomas hat festgestellt, dass eine Schraube in seinem Reifen steckt. Ausdrehen k\u00f6nnte fatal sein, die Luft k\u00f6nnte dann entweichen und dann w\u00e4re der erste Versuch von uns Beiden angesagt den Reifen zu flicken. Also bleibt die Schraube wo sie ist und flicken k\u00f6nnen wir dann wen n\u00f6tig auch sp\u00e4ter. Bis jetzt h\u00e4lt der Reifen den Druck.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030523.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1069\" title=\"P1030523\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030523.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030523.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030523-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bis zur angolanischen Grenze sind es nur noch 92 km. Dort flie\u00dft der Cunene-River. Der hat dann tats\u00e4chlich permanent Wasser und es gibt eine Menge Krokodile dort.<\/p>\n<p>Nach einer sehr ruhigen angenehmen Nacht verlie\u00dfen wir gegen 9.30 Uhr das Camp. Es ging in die Berge und im Nachhinein sagte Gisela, es war als ob man die Schw\u00e4bische Alb rauf und runterf\u00e4hrt ohne eine Stra\u00dfe oder einen Weg zu benutzen. So war es wirklich. Hochspannend und traumhaft zugleich. Steigungen und Gef\u00e4lle bis zu 60 Grad. Stufen und L\u00f6cher bis zu 60 cm. Im 1. Gel\u00e4ndegang ging es langsam vorw\u00e4rts. F\u00fcr die ersten 10 km brauchten wir mehr als eine Stunde. Ja, kann verstehen wenn einige jetzt meinen die spinnen ja. Es\u00a0 war aber Spa\u00df pur mit sagenhafter Landschaft und super Ausblick.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC_0638.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1071\" title=\"DSC_0638\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC_0638.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"531\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC_0638.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/DSC_0638-300x199.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030554.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1072\" title=\"P1030554\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030554-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030554-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030554.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Anschlie\u00dfend wurde es dann besser und im Marienfluss wurde es sehr sandig und somit z\u00fcgig befahrbar. Gegen 14. 30 Uhr waren wir dann am Cunene und sahen unter uns Krokodile und gegen\u00fcber Angola. <\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030595.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1073\" title=\"P1030595\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030595.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030595.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030595-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Der Campingplatz war einladend und wir entschlossen uns zwei Tage zu bleiben. Kaum waren wir angekommen kam noch ein Gel\u00e4ndewagen an mit vier Franzosen und ihrem Fahrer. Die st\u00fcrzten sich gleich auf die Kiesbank im Fluss. Erst sp\u00e4ter bemerkten sie wie gef\u00e4hrlich es war, die Krokodile warteten schon knapp daneben. Die Besitzerin des Campingplatzes ermahnte uns schon bei der Ankunft, kein schwimmen, die Krokodile sind gef\u00e4hrlich! In der Nacht leuchteten wir\u00a0 den Fluss mit der starken Taschenlampe ab und sahen viele rot-leuchteten Augenpaare. Es gab eine Menge Krokodile hier. Das Spektakel wurde begleitet von Duzenden von Flederm\u00e4usen die uns umflogen. Ultraschallgesteuert uns aber nie ber\u00fchrten.<\/span><br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag war dann ein kleiner Spaziergang, es war aber fast zu hei\u00df und anschlie\u00dfend eine Ausflugsfahrt zu einer \u201eEdel-Lodge\u201c. Es waren keine G\u00e4ste gerade da, die n\u00e4chsten wurden erst in einer Woche eingeflogen. Somit konnten wir die Lodge besichtigen und einen eisgek\u00fchlten Rock-Shanty trinken. Ein super Durstl\u00f6scher mit 2 Tropfen Angobitter (der in Erding abgef\u00fcllt wird). Die Lodge kostet mit Halbpension 3300.- NAD pro Person. Getr\u00e4nke, Flug und Ausfl\u00fcge kommen dann noch dazu. Gebaut wurde sie vor 3 Jahren von einem italienischen Investor.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030465.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1074\" title=\"P1030465\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030465.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030465.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030465-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Einen Tag sp\u00e4ter fuhren wir dann zur\u00fcck. Die Piste auf der andere Seite des Marienflusses die wir zur\u00fcck fuhren\u00a0 war ebenso sch\u00f6n. Es gab im Marienfluss sehr viele K\u00fche. Unvorstellbar wo die hier im Sand ihr Gras finden aber sie tun es. Die K\u00fche sind ein Problem hier. Kaum Gras und etwas zu fressen aber die Reichtumsanzeige der Himbas. Je mehr K\u00fche ein Himba besitzt desto reicher wird er angesehen. Dies f\u00fchrt zur \u00dcberweidung.<br \/>\nVorbei ging es an ein paar Himbad\u00f6rfer\u00a0 und der Sand erm\u00f6glichte auf den ersten 30 km zu einem schnellen vorw\u00e4rtskommen.\u00a0 Bei der \u201eRoten Tonne\u201c entschieden wir uns nicht durch die Berge zur\u00fcckzufahren, sondern die 40 km weitere Piste entlang der Berge nehmen. Die Fahrt zeigte die fast unendliche Weite des Landes. Lange steinige Abschnitte, viel Wellblech, gro\u00dfe Kiesebenen erm\u00f6glichten nur ein langsames Vorw\u00e4rtskommen.\u00a0 Wir alle fanden es etwas \u00c4tzend und waren froh und abgespannt als wir gegen 16 Uhr nord\u00f6stlich von Orupembe\u00a0 in einem Tal abseits der Piste zur Nachtruhe anhielten.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen ging es dann weiter. Da die Piste sehr schlecht war fuhren wir nach\u00a0 ein paar Kilometer eine\u00a0 Querverbindung zur D3707. Tats\u00e4chlich war diese Piste um einiges besser und wir kamen z\u00fcgiger voran. Allerdings ist auch diese Piste immer wieder sehr steinig und an manchen Stellen auch sehr staubig. Mit staubig meine ich nicht den klassischen Staub, Staubig bedeutet eine Mehlartige bis zu 20 cm starke Schicht durch die man fahren muss. Der Staub geht \u00fcber das Fahrzeug\u00a0 hinweg und wird bis zu 20\u00a0 m hoch aufgewirbelt. Da hilft nur alle Fenster schlie\u00dfen und durch, nat\u00fcrlich mit gen\u00fcgend Abstand zum Vordermann. Es war ein reiner Fahrtag und es tat gut unterwegs immer wieder Zebras und Springb\u00f6cke zu sehen. Auf dieser Strecke sahen wir auf den 200 km doch tats\u00e4chlich auch vier andere Fahrzeuge. In Opuwo angekommen kauften wir dann Lebensmittel ein und tankten auf. Unser WoMo brauchte in diesem Gel\u00e4nde 14,7 Liter auf 100 km. Bei schwerem Gel\u00e4nde reicht unser Tank also \u201enur\u201c f\u00fcr 1200 km, gut zu wissen. Da wir viel im Reduziergetriebe und fast ausschlie\u00dflich mit Allrad gefahren sind ist dies annehmbar. Thomas mit seinem Benziner Hilux brauchte, obwohl er viel weniger Ladung hat, 19 Liter auf 100 km.<br \/>\nJetzt stehen wir auf der Country-Hotel-Lodge auf dem Campingplatz. Morgen werden wir hier einen Rasttag einlegen und den Pool ausgiebig ben\u00fctzen. Die Lodge liegt \u00fcber der Stadt und macht einen richtig netten Eindruck.<\/p>\n<p>Es tat gut mit 2 Fahrzeugen zu reisen und Maria und Thomas sind angenehme Reisepartner mit viel Erfahrung. Danke f\u00fcr die netten Stunden mit euch.<\/p>\n<div id=\"attachment_1057\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030450.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1057\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1057\" title=\"P1030450\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030450.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030450.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030450-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1057\" class=\"wp-caption-text\">Maria, Thomas und Gisela<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Reisepl\u00e4ne haben sich ja nun ein wenig ge\u00e4ndert. 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