{"id":1134,"date":"2013-09-30T15:25:30","date_gmt":"2013-09-30T15:25:30","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=1134"},"modified":"2015-02-14T07:44:33","modified_gmt":"2015-02-14T09:44:33","slug":"etosha-der-alteste-nationalpark-namibias","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=1134","title":{"rendered":"Etosha, der \u00e4lteste Nationalpark Namibias"},"content":{"rendered":"<p>Mit dem Kaudum Game Reserve wird es wohl leider nichts werden. Thomas und Maria werden sich mit einem anderen\u00a0 Reisepartner treffen, mit dem sie sich schon vorab im Caprivi verabredeten hatten.\u00a0 Der Termin sollte Anfang Oktober im Kaudum sein. Nun deutet aber einiges darauf hin, dass es auch 10. Oktober werden k\u00f6nnte.\u00a0 Dies w\u00e4re uns hier oben in dieser Region eine zu lange Wartezeit und in den Caprivi hinein wollen wir nicht. Diese Strecke ist zumindest am Anfang nicht attraktiv.\u00a0 Also haben wir uns entschlossen, ab morgen wieder unsere eigenen Wege zu ziehen. Schade, es war eine nette Zeit aber es war ja klar, dass sich die Wege wieder trennen werden.<br \/>\nSollten wir noch ein anderes Fahrzeug finden, welches alleine Richtung Kaudum unterwegs ist, k\u00f6nnen wir uns zusammentun, ansonsten sind wir nicht besonders \u00a0traurig, dass es mit dem Kaudum nicht klappt (man darf nur mit mindestens 2 Fahrzeugen einreisen). Das Kaudum ist noch sehr urspr\u00fcnglich, nur sehr schlechte Campingpl\u00e4tze und viel Sand. Zum Fahren sicherlich eine Herausforderung, zum Reisen nicht unbedingt geeignet und wir wollen ja noch ein wenig l\u00e4nger unterwegs sein.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1040114.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1135\" title=\"P1040114\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1040114.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1040114.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1040114-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Fahrt zur Etosha ist auf der B 1 v\u00f6llig reizlos und wir fuhren z\u00fcgig bis zum King Nehale Gate im Norden der Pfanne.<br \/>\nUnterwegs in Oshakati frischten wir unsere Lebensmittel auf, lie\u00dfen unsere Gasflasche f\u00fcllen und tankten. Zwar gibt es hier oben wenig Wei\u00dfe unter der Bev\u00f6lkerung, aber man merkt deutlich, dass hier die Versorgungslage wesentlich besser ist als im Nordwesten des Landes. Die Frauen, die in der traditionellen Himba-Bekleidung unterwegs waren, sind fast g\u00e4nzlich vom Stra\u00dfenbild verschwunden. Die Hauptstra\u00dfen sind \u00fcberwiegend asphaltiert. Es gibt hier viel mehr Verkehr und sehr viele \u201eAutofriedh\u00f6fe\u201c. \u00dcberall am Stra\u00dfenrand kleine Betriebe, die den Schrott ausschlachten. Gisela stellte fest, dass es viel mehr Frauen am Steuer gibt. Ich quittierte diese Bemerkung mit Bezug auf den vielen Schrott, was aber nicht so gut ankam.<\/p>\n<p>Am Gate ist auch gleichzeitig eine Veterin\u00e4r-Kontrollstelle und eine Polizeikontrolle. Die Polizistin wollte doch tats\u00e4chlich den F\u00fchrerschein und die Bescheinigung der Stra\u00dfengeb\u00fchr sehen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1040126.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1136\" title=\"P1040126\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1040126-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1040126-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1040126.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Kaum waren wir in die Pfanne eingefahren, entdeckten wir schon das erste L\u00f6wenpaar gleich neben der Piste. Anschlie\u00dfend am ersten Wasserloch waren Giraffen, Zebras, Springb\u00f6cke, Gnus, Oryx \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0und eine Herde von<br \/>\n\u00fcber 40 Elefanten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030939.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1137\" title=\"P1030939\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030939.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030939.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030939-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Man merkt, dass es in der Etosha schon l\u00e4ngere Zeit sehr trocken ist und nur noch wenige Wasserstellen Wasser haben.<br \/>\nLeider erhielten wir, als wir in Namutoni ankamen, die Auskunft, dass alles ausgebucht sei und nur 74 km weiter in Halali noch Pl\u00e4tze frei w\u00e4ren. Also \u00a0ging es weiter nach Halali. Obwohl im Park die Geschwindigkeit auf 60 km\/h begrenzt ist, waren wir eine gute Stunde sp\u00e4ter in Halali.<br \/>\nWir hatten ja geschrieben, dass wir die Etosha aussparen wollten da wir sie schon zwei Mal besucht haben und einige sehr neue Berichte von teuer und schlechtem Service berichtet hatten.\u00a0 Wir k\u00f6nnen diese Berichte nicht best\u00e4tigen.<br \/>\nDer Park ist, wie alle Nationalparks in Namibia, nicht gerade billig. Dies war aber auch vor 5 Jahren schon so. Das Personal erlebten wir als kompetent und freundlich und die Pl\u00e4tze sind \u00a0im gewohnten Standard, also nicht europ\u00e4isch sondern \u00a0eben namibisch: etwas \u00fcberaltert aber sauber.<br \/>\nDa ja f\u00fcr Morgen unsere \u201cTrennung\u201c von Thomas und Maria ansteht, \u00a0haben wir uns heute entschlossen, noch zwei Tage im Park zu bleiben und haben \u00a0in Namutoni f\u00fcr 2 N\u00e4chte vorgebucht.<br \/>\nAbends waren wir noch nett mit Thomas und Maria essen. Leider hatte ich nicht den Mut anzusprechen wieso sie jetzt so urpl\u00f6tzlich ihre Reisepl\u00e4ne ge\u00e4ndert haben. Es war ja fest eingeplant, dass wir gemeinsam den Kaudom besuchen. Schade war nur, dass nicht offen angesprochen wurde\u00a0 dass \u00a0aus den gemeinsamen Pl\u00e4nen nun doch nichts wird. Die Beiden waren, so unser Eindruck, richtig froh, dass wir noch in der Etosha bleiben wollten. Es fiel kein Wort dar\u00fcber, dass wir ja uns im Kaudom treffen k\u00f6nnten. Vielleicht haben ja die anderen Reisepartner signalisiert, dass sie nur mit 2 Fahrzeugen reinfahren wollen. Schade, \u00a0aber es ist f\u00fcr uns nicht zwingend.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen dann ein vorl\u00e4ufiges Abschied nehmen. Vorl\u00e4ufig deshalb, weil wir uns vermutlich Ende Oktober nochmals kurz auf der Elisenfarm bei Windhoek sehen werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030966.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1138\" title=\"P1030966\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030966.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030966.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030966-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><br \/>\nAuf der Fahrt nach Namutoni sahen wir wieder die \u00a0unz\u00e4hlige vielfaltige Tierwelt der Etosha. Landschaftlich eine gro\u00dfe Salzpfanne. Urspr\u00fcnglich war der Park \u00a0viermal gr\u00f6\u00dfer. Leider wurde er im Laufe der letzten 100 Jahre immer wieder verkleinert. An Attraktivit\u00e4t hat er trotzdem nichts eingeb\u00fc\u00dft. Die Zeit einen Leoparden zu sehen ist aber f\u00fcr uns immer noch nicht gekommen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1040030.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1139\" title=\"P1040030\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1040030-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1040030-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1040030.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die Tage in Namutoni verbringen wir mit kleineren Pirschfahrten zu den Wasserl\u00f6chern der Umgebung und nachmittags erfrischen wir uns im Pool. Es ist schon gnadenlos hei\u00df ab 14 Uhr und die K\u00fchle des Wassers tut richtig gut. Die Elefanten erfrischten sich in den Wasserl\u00f6chern, wir im Pool.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030978.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1140\" title=\"P1030978\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030978.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030978.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1030978-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Fort Namutoni liegt auf der Ostseite der Etosha. Es hat sich hier in den letzten 5 Jahren wenig ge\u00e4ndert. Das Wasserloch ist sehr nett, \u00a0aber man hat relativ schlechte Sicht auf die Wasserstelle. Die Anlage selber ist in die Jahre gekommen und es wurde leider wenig instantgesetzt. Somit sieht man den deutlichen Verfall einer ehemalig sehr sch\u00f6nen Anlage. Der Campingplatz selber hat sehr gro\u00dfe Stellfl\u00e4chen und ist sauber. Leider sind die B\u00e4ume noch nicht sehr belaubt (es ist fr\u00fches Fr\u00fchjahr) und somit hat es wenig Schatten. Der Campingplatz ist allerdings der teuerste den wir bisher in Namibia hatten. Er schl\u00e4gt mit 210.- NAD pro Person und Nacht zu.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1040001.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1141\" title=\"P1040001\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1040001.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1040001.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/P1040001-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Morgen werden wir den Park verlassen und auf einer kleinen Piste zum gr\u00f6\u00dften Baobab Namibias fahren. Dieser liegt etwa 70 km n\u00f6rdlich von Grootfontein. Vielleicht bietet sich unterwegs noch der Besuch bei der Ombili Foundation (private Stiftung) an. Dort wird sehr erfolgreich versucht (ist \u00e4u\u00dferst umstritten) den San eine neue Perspektive aufzuzeigen. Allerdings werden sie dadurch sesshaft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem Kaudum Game Reserve wird es wohl leider nichts werden. Thomas und Maria werden sich mit einem anderen\u00a0 Reisepartner treffen, mit dem sie sich schon vorab im Caprivi verabredeten hatten.\u00a0 Der Termin sollte Anfang Oktober im Kaudum sein. 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