{"id":1151,"date":"2013-10-06T12:45:53","date_gmt":"2013-10-06T12:45:53","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=1151"},"modified":"2015-02-14T07:44:12","modified_gmt":"2015-02-14T09:44:12","slug":"wir-brauchen-urlaub-vom-reisen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=1151","title":{"rendered":"Wir brauchen &#8222;Urlaub&#8220; vom Reisen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040114.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1152\" title=\"P1040114\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040114.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040114.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040114-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir fuhren bei Namutoni aus der Etosha heraus und sahen gleich au\u00dferhalb des Parks noch einen Caracal. Zum Fotografieren war er zwar zu rasch weg, ist aber herrlich so ein Tier in freier Wildbahn zu sehen und sehr selten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040096.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1153\" title=\"P1040096\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040096-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040096-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040096.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040131.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1154\" title=\"P1040131\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040131-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040131-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040131.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 16px;\">Es ging auf der B1 dann erst mal ein paar Kilometer nach Norden und dann auf der D3001 nach Osten. Diese Piste ist nicht nur auf der Karte wie mit dem Lineal eingezeichnet, sie verl\u00e4uft tats\u00e4chlich immer geradeaus nach Osten.<\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040140.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1155\" title=\"P1040140\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040140.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"215\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040140.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040140-300x80.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Ombili Foundation pr\u00e4sentierte sich sehr freundlich und aufgeschlossen. Im Reisef\u00fchrer steht noch, dass Besucher nur nach vorheriger Anmeldung willkommen sind. Dies hat sich aber ge\u00e4ndert. Am Eingang wird man darauf aufmerksam gemacht, dass pro Person 100.- NAD Eintritt bezahlt werden muss.<br \/>\nAls wir vor der Rezeption vorfuhren, empfing uns schon der Manager und stellte uns zwei netten jungen Damen vor, die uns die Stiftung zeigen und alle Fragen beantworten\u00a0 werden. Die jungen Damen, Luisa und Nora, sind Volont\u00e4re aus Deutschland, die hier f\u00fcr ein Jahr arbeiten.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040151.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1156\" title=\"P1040151\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040151.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040151.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040151-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Stiftung wird von Deutschland aus betrieben und bietet 220 San-Familien eine neue Heimat. Au\u00dfer von der Stiftung wird das Projekt von einigen Lions-Clubs bzw. \u00a0Rotarier-Verbindungen unterst\u00fctzt.<br \/>\nDa die San als Buschm\u00e4nner mit ihren Familien Nomaden waren, ist es nat\u00fcrlich \u00e4u\u00dferst fragw\u00fcrdig ob dieses sesshaft machen der richtige Weg ist. Das Projekt arbeitet aber als eines der wenigen in Namibia hier sehr erfolgreich. Es herrscht eine strenge Disziplin, Alkohol ist nicht erlaubt und die Schulpflicht ist stringent. Die Lehrer werden vom Staat gestellt und somit ist gew\u00e4hrleistet, dass auch die Kinder der umliegenden Farmarbeiter beschult werden k\u00f6nnen. Die Kinder sind unter der Woche wie in einem Internat hier untergebracht. Vieles erinnerte uns an die Waldorfschule. F\u00fcr die Kinder ist Gartenbau ein Pflichtfach und jedes Kind hat seinen kleinen Garten, f\u00fcr den es eigenverantwortlich zust\u00e4ndig ist.<br \/>\nKleiderspenden werden auch hier gerne entgegengenommen und gegen ein sehr geringes Entgelt weitergegeben. Auch hier gilt, alles was nichts kostet, wird auch nicht wertgesch\u00e4tzt.<br \/>\nDie medizinische Versorgung ist hier durch einen angelernten Krankenpfleger gew\u00e4hrleistet. \u00c4rzte kommen einmal im Monat vorbei und der Zahnarzt j\u00e4hrlich. Gesundheitliche Vorsorge, zu denen geh\u00f6ren auch Kondome, werden regelm\u00e4\u00dfig angeboten. Dies zeigt Wirkung, unter den Bewohnern der Gemeinschaft ist HIV entgegen der sonstigen Gefahr, kein gro\u00dfes Thema. Allerdings muss man dazu auch wissen, dass sich die San monogam f\u00fcr fast das ganze Leben verbinden. Die Frau verl\u00e4sst den Mann oft im hohen Alter, um dann alleine und ohne h\u00e4usliche Verantwortung weiterzuleben.<br \/>\nDie kunsthandwerklich angefertigten Gegenst\u00e4nde der San werden in einem kleinen, sehr sch\u00f6n eingerichteten Shop angeboten.<\/p>\n<p>Bei einem Glas k\u00fchlen Wasser und gutem Kaffee verabschiedeten wir uns dann von Nora und Luisa.<\/p>\n<p>Euch beiden nochmals vielen Dank, ihr habt eure Sache sehr gut gemacht. Wir w\u00fcnschen euch viel Spa\u00df und eine gute Zeit in euren noch verbleibenden 11 Monaten. Aus unserer Erfahrung k\u00f6nnen wir euch versichern, diese Zeit wird euch pr\u00e4gen, ihr werdet davon profitieren. Viel Erfolg.<\/p>\n<p>Auf der \u201eLinealpiste\u201c fuhren wir weiter bis Tsintsabis. Dort ist in unserem Kartenmaterial der einzige Campingplatz eingezeichnet in dieser Region. In der Karte steht er sogar mit Restaurant. Der Campingplatz wird sicher einmal sehr nett, im Moment ist er aber noch eine gro\u00dfe Baustelle. Gisela dachte schon, dass er gar nicht offen w\u00e4re. Ein junger Mann tauchte aber dann auf und erkl\u00e4rte: \u201ethe Camping ist still working!\u201c<\/p>\n<p>Die drei schon fertig gestellten Stellpl\u00e4tze und die Sanit\u00e4reinrichtung waren zwar einfach aber sehr sauber und nett. Abends kamen dann tats\u00e4chlich noch andere G\u00e4ste dazu. Am n\u00e4chsten Morgen fuhren wir dann weiter zum Baobab Tree, einem Naturdenkmal.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040167.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1157\" title=\"P1040167\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040167.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040167.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040167-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Baum soll angeblich 3000 Jahre dort stehen, hat \u00fcber 30 Meter Umfang und ist der gr\u00f6\u00dfte Baobab Namibias. Er ist gewaltig und wir kamen uns sehr klein dagegen vor. 3000 Jahre, dies bedeutet, dass er an der Geburt von Jesus schon 1000 Jahre dort stand. Schade, dass er nicht erz\u00e4hlen kann, er h\u00e4tte eine Menge zu berichten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040174.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1158\" title=\"P1040174\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040174-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040174-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040174.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Auf der weiteren Fahrt dann nun in Richtung S\u00fcden schleppten wir einen liegengebliebenen Gel\u00e4ndewagen ab. Dem\u00a0 Fahrer, ein Herero, war einfach die Antriebswelle abgefallen. Er versuchte sie zwar mit einem d\u00fcnnen Bindedraht zu reparieren, aber der Draht brach schon bevor das Fahrzeug sich in Bewegung setzte. 15 km weiter auf der Farm setzten wir ihn ab. Die Farm war in einem erb\u00e4rmlichen Zustand, wie so oft unter schwarzer Leitung. Schwarze haben in Namibia bei einem Farmverkauf Vorkaufsrecht. Dies hat schon dazu gef\u00fchrt, dass auf einer guterhaltenen Farm das Farmhaus abgedeckt wurde. Aus dem Wellblechmaterial wurden dann H\u00fctten errichtet und in das ehemalige Geb\u00e4ude die K\u00fche getrieben.\u00a0 Solche Geschichten erz\u00e4hlt man hier viele. Die dort anwesenden M\u00e4nner machten einen finsteren Eindruck und wir waren froh als wir die Farm verlassen hatten. Allerdings der Dank f\u00fcr das Abschleppen in Form von \u201eGott segne dich\u201c kam von Herzen und war ehrlich und nicht oberfl\u00e4chlich wie oft bei uns zu Hause.<br \/>\nDie Pisten hier sind alle in einem super Zustand und k\u00f6nnen ohne Bedenken mit \u00fcber 100 km\/h befahren werden. Man merkt, dass diese Regionen von der Regierung bevorzugt werden. Der Nordwesten Namibias wird dagegen mehr als benachteiligt. Langfristig wird diese Politik wohl sicherlich zu Unfrieden und Unruhe f\u00fchren.<br \/>\nGegen Mittag kamen wir dann in Grootfontein an. Wieder ein anderes Namibia. Eine moderne Versorgungsstadt und f\u00fcr uns fast nicht zu glauben, dass wir knapp 60 km weiter n\u00f6rdlich noch in der absoluten \u201eSavannenwildnis\u201c waren. Das viel gelobte Cafe \u201eSteinbach\u201c gibt es leider nicht mehr. Wir kauften etwas Lebensmittel ein und fuhren weiter nach Tsumeb.<br \/>\nTsumeb ist eine \u201eMinenstadt\u201c und dient als Versorgungsstadt f\u00fcr das Umland. Minenst\u00e4dte sind in Namibia immer etwas besser gestellt und somit \u00fcberraschte uns Tsumeb mit sehr breiten vierspurigen Zufahrtstrassen. Da Ampeln in Namibia noch nicht sehr verbreitet sind, ist es dann doch eine Herausforderung, auf solch einer fast 40 m breiten vierspurigen Stra\u00dfe diese im Querverkehr zu \u00fcberqueren. Zum Gl\u00fcck ist die Verkehrsdichte sehr gering. Eine weitere \u00dcberraschung waren die vielen gr\u00fcnen Parks und der sehr sch\u00f6ne Campingplatz mit weichem, dichten, gr\u00fcnen Rasen und einem 50 m Sportpool mit super Wasser.<br \/>\nHier bekamen wir auch eine neue Gel-Batterie. In unserem WoMo zeigte sich schon seit Tagen, dass die K\u00fchlbox nicht mehr sauber funktionierte und die Spannung der Batterie zusammenbrach. Jeden Monat eine Reparatur, wir sind froh, es war nur eine Kleinigkeit.<br \/>\nHier hatten wir dann netten Kontakt zu einem Ehepaar aus der N\u00e4he von D\u00fcsseldorf. Sie sind schon seit 1979 immer wieder hier im s\u00fcdlichen Afrika und haben seit 10 Jahren ihr eigenes Fahrzeug hier stehen. Von ihnen haben wir gute Anregungen bekommen und ihr Erfahrungsschatz war unglaublich.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040184.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1159\" title=\"P1040184\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040184.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"302\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040184.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040184-300x113.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir machten dann noch einen kurzen Abstecher zum Lake Otjikoto. \u00a0Ein kleiner Karstsee welcher durch den Einbruch einer darunterliegenden H\u00f6hle entstand.\u00a0 Die Tiefe des Sees konnte bis heute noch nicht ermittelt werden. Er f\u00e4llt nicht senkrecht ab sondern verf\u00fcgt \u00fcber viele Etagen, die sich schr\u00e4g nach unten ausdehnen. Das Besondere an diesem See ist, dass sich viele Legenden um ihn bildeten. Deutsche Soldaten haben im 1. Weltkrieg hier Kriegsmaterial und einen Safe versenkt, um dies vor den Alliierten zu retten. Au\u00dferdem soll noch ein Tabakbeutel mit\u00a0 Rohdiamanten versenkt worden sein. All dies wartet seit 100 Jahren auf die Bergung.<br \/>\nWir fanden leider nichts. Baden ist auch verboten und somit verglichen wir den See mit dem kleinen Wenauer Baggersee.<\/p>\n<p>Dann ging es noch die 200 km weiter nach Otjiwarongo. Die B1 ist die Hauptverbindungsstra\u00dfe zwischen Windhoek und dem Norden und l\u00e4sst sich gut befahren. Gegen 15 Uhr kamen wir dann auf dem Campingplatz hier an. Wir waren beide richtig m\u00fcde. Es war sehr hei\u00df heute und wir hielten einen l\u00e4ngeren Mittagsschlaf. Wir sind schon fast Afrikaner.<\/p>\n<p>Selbst der notwendige Mittagsschlaf machte den Campingplatz nicht attraktiver. Wir waren die einzigen Wei\u00dfen auf dem Platz. An der Rezeption erhielten wir von einem anderen Gast gleich eine Einladung zu einer gro\u00dfen Party am morgigen Abend. Die Baptistenkirche, er war vermutlich der Prediger, veranstaltete diese. Da der Campingplatz mitten in dem Dorf lag, war es in der Nacht etwas laut und wir schliefen beide nicht gut.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040185.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1160\" title=\"P1040185\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040185-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040185-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040185.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Am n\u00e4chsten Morgen ging es dann zu der nebenanliegenden Krokodilfarm. Diese hatten wir schon vor<br \/>\n9 Jahren besichtigt und wir waren wieder begeistert. Die Krokodile hier, die zur Zucht verwendet werden, <a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040188.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1161\" title=\"P1040188\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040188-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040188-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040188.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>k\u00f6nnen \u00fcber 150 Jahre alt werden. Der Methusalem unter ihnen ist gerade 120 Jahre alt geworden. Die Weibchen legen j\u00e4hrlich bis zu 60 Eier. Diese werden gleich entfernt und in den Brutkasten gelegt. Bei 27 \u00b0 C ausgebr\u00fctet ergibt dies weibliche Tiere, bei \u00a031 \u00b0 C m\u00e4nnliche Krokodile. So einfach ist dies zu steuern. Im Alter zwischen 4 und 7 Jahren werden sie geschlachtet und zu Leder verarbeitet. Das Fleisch wird zum Verzehr verkauft. Gef\u00fcttert werden die Krokodile einmal pro Woche. Krokodile k\u00f6nnen bis zu 8 Stunden unter Wasser bleiben. Da sie \u00a0keine Zunge haben, verschlingen sie \u00a0das Fressen am St\u00fcck und k\u00f6nnen sich somit eine Woche lang der Verdauung widmen. In die Farm ist ein sehr nettes Restaurant integriert. Keine Angst, es gibt nicht nur Krokodil sondern auch super Kuchen und Kaffee.<\/p>\n<p>Otjiwarongo selber ist ein sehr moderner Versorgungsort. Im Superspar-Markt ist die Auswahl gr\u00f6\u00dfer und attraktiver als in vielen Superm\u00e4rkten zu Hause. Wir hatten einen richtigen Schock und waren restlos beim Einkauf \u00fcberfordert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040237.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1162\" title=\"P1040237\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040237.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040237.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040237-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>40 km au\u00dferhalb ist der Cheetah Conservation Fund. Hier wird versucht, Geparden, die ohne Hilfe nicht \u00fcberlebensf\u00e4hig sind, zu helfen. Wenn es m\u00f6glich ist, werden sie wieder ausgewildert. Geparden sind keine \u201eK\u00e4mpfer\u201c. Sie verteidigen ihre Beute nicht und greifen Menschen in der Regel nicht an.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040260.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-1163\" title=\"P1040260\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040260-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040260-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040260.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Einen Cheetah hier zu pflegen kostet ca. 2200.- \u20ac im Jahr. Wenn man bedenkt, dass die Versorgung unseres \u201ePatenkindes\u201c hier in Simbabwe 30.- \u20ac im Monat kostet, ist das eine Menge Geld. Die Organisation besteht inzwischen aus 5 ehemaligen Farmen, ist so gro\u00df wie der Bodensee und beherbergt 52 Geparden. Die F\u00fctterung und ein Cheetah-Drive kostet 430.- NAD pro Person und wenn wir ehrlich sind, der Cheetah-Walk im Zebra-Nationalpark war um ein vielfaches interessanter, erlebnisreicher, pers\u00f6nlicher und letztendlich mit 300.- Rand auch wesentlich preiswerter. Wir empfanden es hier als eine Art von Abzocke oder positiv ausgedr\u00fcckt, wir machten eine Spende.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040266.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1164\" title=\"P1040266\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040266.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040266.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/P1040266-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir fuhren wieder zur\u00fcck nach Otjiwarongo. Da wir diesen Campingplatz nicht mehr ansteuern wollten, fuhren wir noch die \u00a0knapp 40 km bis zur Weaver\u00b4s Rock Guestfarm. Dort wollen wir uns f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage etwas erholen. Die Adresse hatten wir unterwegs bekommen von Alex, dem Schwiegervater der Besitzer, eine Schweizer Familie.\u00a0 Da der Platz angeblich ausgebucht war, gestaltete sich die Platzfindung etwas kompliziert. Wir erhielten dann aber doch einen sehr netten Stellplatz und sind sehr zufrieden.\u00a0 Abends sa\u00dfen wir noch mit einer Praktikantin aus der Schweiz zu einem gem\u00fctlichen Glas Wein zusammen und verbrachten dann eine sehr ruhige Nacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir fuhren bei Namutoni aus der Etosha heraus und sahen gleich au\u00dferhalb des Parks noch einen Caracal. Zum Fotografieren war er zwar zu rasch weg, ist aber herrlich so ein Tier in freier Wildbahn zu sehen und sehr selten. &nbsp; &hellip; <a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=1151\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false,"jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false}}},"categories":[66,3],"tags":[],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7i980-iz","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1151"}],"collection":[{"href":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1151"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1151\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1151"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1151"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1151"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}