{"id":1307,"date":"2013-11-15T12:49:29","date_gmt":"2013-11-15T12:49:29","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=1307"},"modified":"2015-02-14T07:44:11","modified_gmt":"2015-02-14T09:44:11","slug":"zum-ersten-mal-zwangspause","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=1307","title":{"rendered":"Zum ersten Mal, Zwangspause!"},"content":{"rendered":"<p>Nun habe ich eine ganze Woche nichts geschrieben. Das lag vor allen Dingen daran, dass sich zumindest nicht viel getan hat. Am Montag wurde das WoMo wiederholt repariert und ich finde, dass die Werkstatt diesmal ihre Sache gut gemacht hat. Wir haben das Fahrzeug gegen 7.30 Uhr in der Werkstatt abgegeben und um 15 Uhr hat und der Pickup-Dienst der Werkstatt wieder abgeholt und das WoMo war fertig. Am n\u00e4chsten Morgen ging es dann endlich weiter. Wir fuhren am Boteti River entlang auf der B300 tar. Von tar(Teerstra\u00dfe) konnte aber keine Rede sein, es war eine Naturpiste. Die Strecke ist fast nicht befahren, da zumindest \u00fcber eine l\u00e4ngere Strecke etwas n\u00f6rdlicher die gut ausgebaute A3 verl\u00e4uft. Hier ist schon absolute W\u00fcste, obwohl der Fluss Wasser f\u00fchrt. Schon wenig Meter vom Ufer entfernt ist alles trocken und sandig.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/P1040948.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1308\" title=\"P1040948\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/P1040948.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/P1040948.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/P1040948-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die K\u00fche finden kaum etwas zum fressen und immer wieder liegt eine Kuh verendet am Stra\u00dfenrand, zur Freude der Geier. Die gibt es hier in Scharen. Direkt am River machten wir eine kleine Pause. Das Sch\u00f6ne ist, du darfst \u00fcberall hinfahren. Kein Verbotsschild, kein Zaun hindert dich daran.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/P1040947.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1309\" title=\"P1040947\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/P1040947.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/P1040947.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/P1040947-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir fuhren an diesem Tag bis Xhumaga, dem Eingang zum Makadikgadi Nationalpark. Dort hatten wir Schwierigkeiten den Campingplatz zu finden.\u00a0 Dieser ist zwar auf der T4A-Maps ausgewiesen war aber nicht zu finden. Die Pisten waren nicht mehr vorhanden. Als wir dann letztendlich an der F\u00e4hre standen mit der man zum Nationalpark \u00fcbersetzen kann, erkl\u00e4rte uns eine junge, sehr freundliche Dame, dass der Campingplatz jetzt im Nationalpark liegt und die \u00dcbernachtungsgeb\u00fchr bei 50.- US$ pro Person und Nacht liegt, zuz\u00fcglich nat\u00fcrlich noch die Eintrittsgeb\u00fchren. Sie selber h\u00e4tte ihr Zelt hier in unmittelbarer N\u00e4he auf einem Platz aufgestellt an dem ein S\u00fcdafrikaner einen Campingplatz errichtet. Dieser soll zwar erst in 2 Monaten eingeweiht werden, aber der Besitzer w\u00fcrde uns sicherlich gestatten, schon jetzt eine Nacht zu bleiben.<br \/>\nWir fuhren hin, Gisela musste zwar noch etwas \u00dcberzeugungsarbeit leisten, aber wir durften bleiben. Als \u00dcbernachtungspreis tranken wir gemeinsam ein paar k\u00fchle Bier. Der Besitzer erz\u00e4hlte uns, dass er urspr\u00fcnglich im Park selber einen Platz erstellen wollte. Auflagen und Kosten bei der Versteigerung der Lizenzen waren allerdings so hoch, dass er aus Protest hier am Eingang des Parks den Platz nun aufmacht. Dies sei sein letztes Projekt und somit seine Altersversorgung. Er selbst lebt mit seiner deutschen Frau in Maun. Irgendwann im Laufe des Abends kam dann noch die junge Dame dazu und erz\u00e4hlte uns ihre Geschichte. Auch sie lebt in Maun und arbeitet hier. Sie lebt hier dann in einem Zelt f\u00fcr 3 Monate und hat dann einen Monat frei. Ebenso ergeht es dem \u201eKapit\u00e4n\u201c der kleinen F\u00e4hre. F\u00fcr ein knapp 20-j\u00e4hriges junges M\u00e4dchen eine harte Sache.<\/p>\n<p>Als ich am n\u00e4chsten Morgen dann aufwachte stellte ich fest, dass ich Fieber hatte. Wollte es zwar nicht wahrhaben und es ignorieren, aber es war so. Fieber, leichtes Kopfweh, Gliederrei\u00dfen und dies bei \u00fcber 40\u00b0 C im Schatten. Gisela machte sich sofort gro\u00dfe Sorgen. Wir fuhren dann aber trotzdem weiter und ich hoffte, mit ignorieren, eine Besserung herbeizuf\u00fchren. Allerdings hat uns Tiaan, der S\u00fcdafrikaner, in etwa 50 km einen Campingplatz beschrieben. Dort waren wir dann nach einer knappen halben Stunde. Die Stra\u00dfe hat inzwischen wieder einen Asphaltbelag. So fr\u00fch waren wir noch nie auf einem Campingplatz. Ich schlief den halben Tag in der H\u00e4ngematte im Schatten eines Baums.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/P1040954.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1310\" title=\"P1040954\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/P1040954-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/P1040954-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/P1040954.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><span style=\"font-size: 16px;\">Besser wurde es nicht und die Nacht war, zumindest f\u00fcr mich, fast w\u00e4rmer als der Tag. Am n\u00e4chsten Morgen f\u00fchlte ich mich ein wenig besser, allerdings hatte ich nun auch noch Durchfall. Zum Fr\u00fchst\u00fcck brauchte ich nichts und Cola hatten wir keines. Dies war dann auch die Entscheidung weiterzufahren. Gisela fuhr die ganze Strecke bis Letlhakane. Ich d\u00e4mmerte auf dem Beifahrersitz so dahin. Zum Gl\u00fcck gab es die Klimaanlage. Unterwegs noch zwei Kontrollstellen, den Beamten dort war es scheinbar auch zu hei\u00df, sie winkten uns zur Durchfahrt. Immer wieder auf der ganze Strecke diese verhungerten Tiere, meist K\u00fche aber auch Ziegen und Kudus.<\/span><\/p>\n<p>In Letlhakane kaufte Gisela dann das ersehnte Cola. Leider brachte es keine Besserung. Die Au\u00dfentemperaturen stiegen inzwischen auf 42\u00b0 C. Die K\u00fchlbox im WoMo ging immer wieder auf St\u00f6rung, auch ihr war es zu hei\u00df. Der Campingplatz hier ist richtig sch\u00f6n angelegt. Er ist relativ neu und schattenspendende hohe B\u00e4ume sind Mangelware. Wir entschlossen uns, dass wir ein Chalet nehmen. Leider waren alle 9 belegt. Die Rezeptionistin bot uns dann f\u00fcr eine Nacht ihr Zimmer an. Unheimlich lieb. Leider hatte dieses Zimmer keine Klimaanlage. Unsere Kinder, denen hatte ich inzwischen mitgeteilt, dass es mir schlecht geht, machten sich gro\u00dfe Sorgen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1311\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/20131115_133045.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-1311\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-1311\" title=\"Malariateststreifen\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/20131115_133045-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/20131115_133045-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/20131115_133045.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1311\" class=\"wp-caption-text\">Malariateststreifen, gut wenn man welche dabei hat<\/p><\/div>\n<p>Als erstes machten wir hier im Zimmer einen Malariatest. Man wei\u00df ja nie. Der war negativ- uff, klingt schon etwas besser. Hat zwar dazu gef\u00fchrt, dass Gise und ich uns kurz zofften. Die Beschreibung wie man Blut abnimmt war aber auch richtig schlecht, sodass ich<br \/>\n3 Einstichstellen verteilt \u00fcber die Finger habe. Beim zweiten Mal geht es dann einfacher.<br \/>\nDie Nacht in diesem Zimmer war schrecklich. Ich tr\u00e4umte einen derma\u00dfen Schitt, dass ich noch lange nach dem Aufwachen v\u00f6llig neben der Kappe war.<br \/>\nHeute hat mir tats\u00e4chlich schon wieder ein Marmeladebrot zum Fr\u00fchst\u00fcck geschmeckt. Ich zog aber noch Tee dem Kaffee vor. F\u00fcr Gisela die Messlatte, erst wenn du wieder Kaffe trinkst, geht es dir gut.<br \/>\nDie Rezeptionistin hat vermutlich auch nicht gut geschlafen, sie wollte gerne ihr Zimmer zur\u00fcck und bot uns somit schon kurz nach 8 Uhr morgens ein frisch hergerichtetes Chalet an. Echt sch\u00f6n, mit Klimaanlage im Schlafzimmer, die aber mit diesen Temperaturen auch ihre Schwierigkeiten hat. Viel Platz, Flachbildschirm (heute Morgen kam Bayern gegen Augsburg), nettes Bad und schattige luftige Terrasse. Es ist jetzt gegen Mittag und ich merke, wie so langsam die Lebensgeister zur\u00fcck kommen. Dazu hat allerdings auch Frau Tanja Baumann vom Landratsamt Esslingen beigetragen. Ich m\u00f6chte hier nicht n\u00e4her darauf eingehen. Sie wei\u00df wo wir sind und drohte mit einer einstweiligen Verf\u00fcgung. Deutschland deine B\u00fcrokraten.<\/p>\n<p>Ihr merkt mir geht es etwas besser und gerade hatte ich seit Tagen zum ersten Mal richtig Lust auf ein Bier. Vielleicht hilft ja das.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun habe ich eine ganze Woche nichts geschrieben. Das lag vor allen Dingen daran, dass sich zumindest nicht viel getan hat. 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