{"id":1423,"date":"2013-12-09T07:54:43","date_gmt":"2013-12-09T07:54:43","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=1423"},"modified":"2015-02-14T07:43:39","modified_gmt":"2015-02-14T09:43:39","slug":"chimanimani-bvumba-mountains-und-mutare","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=1423","title":{"rendered":"Chimanimani, Bvumba Mountains und Mutare"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem wir die Nacht noch bei World Vision im Garten verbracht hatten. ging es dann am Morgen weiter mit dem Tagesziel Chimanimani. Diese Tagesetappe betrug nur knapp 70 km und somit waren wir schon gegen Mittag dort. Ein kleines Dorf am Eingang zum gleichnamigen Nationalpark. Das Dorf machte einen etwas chaotischen Eindruck und hatte nichts was zum bleiben einlud und wir entschlossen uns, \u00a0gleich zum Nationalpark zu fahren. Die\u00a0 knapp 20 km lange Piste zum Nationalpark war auf den letzten 8 km nur noch ein schlechter Erdweg und wenn wir uns nicht am Navi orientiert h\u00e4tten, w\u00e4ren wir echt ins zweifeln gekommen.<\/p>\n<p>Die Landschaft hier ist herrlich. Die fast 2000 m hohen Berge ragen bizarr heraus. Es ist alles gr\u00fcn hier. Die Berge sind bis obenhin mit B\u00e4umen bewachsen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050436.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1426\" title=\"P1050436\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050436.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050436.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050436-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auf dem Campingplatz wurden wir nett empfangen. Er liegt auf etwa 1300 m H\u00f6he. Der Eintritt f\u00fcr Fahrzeug und Personen mit einer \u00dcbernachtung kostet 46.-US$, jede weitere Nacht dann 16.- US$. Wir waren die einzigen G\u00e4ste und stellten im Anmeldebuch fest, das seit 4 Tagen schon keine Besucher mehr hier waren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050441.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1427\" title=\"P1050441\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050441.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050441.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050441-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Sonne schien und die Sicht war gut, sodass wir uns entschlossen, noch eine kleine Wanderung zu machen. Wir gingen bis zum ersten Aussichtspunkt und hatten einen herrlichen Ausblick auf die T\u00e4ler unter uns, auf die Schirmakazien, die kleinen H\u00fctten und die dazugeh\u00f6rigen Felder. Es ist sehr ruhig hier und nur das Schreien der Baboons und das Zwitschern der V\u00f6gel drang an unser Ohr.<br \/>\nDer Weg auf diesen Aussichtsfelsen war dann am n\u00e4chsten Tag unser Einstieg zu einer gr\u00f6\u00dferen Wanderung. Im Reisef\u00fchrer steht: \u201eAchtung, eine Wanderung in diesem Nationalpark ist kein Sonntagsspaziergang. Die Gefahr sich zu verlaufen ist \u2026..\u201c und so eingestimmt gingen wir los.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050428.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1428\" title=\"P1050428\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050428-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050428-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050428.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Der Weg f\u00fchrt sehr steil nach oben. Fast 500 H\u00f6henmeter waren zu bew\u00e4ltigen auf einer Strecke von 2,4 km. Der Weg war nur teilweise und dazu auch noch schlecht markiert und ging zwischen engen Felsen und dichten W\u00e4ldern hindurch, war in den Bachl\u00e4ufen kaum noch zu erkennen und wir waren echt froh, dass wir das Navi dabei hatten. So war der R\u00fcckweg wenigstens gesichert. Nach gut 2 Stunden waren wir dann oben. Unterwegs wurden wir immer wieder belohnt mit einem kleinen Ausblick nach unten. Einen kleinen Ausblick deshalb, weil wir dazu das Gl\u00fcck brauchten, dass der Nebel aufriss. In der Nacht hatte sich das Wetter zugezogen und es hat leicht geregnet.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050447.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1429\" title=\"P1050447\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050447-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050447-225x300.jpg 225w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050447.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Dieser n\u00e4chtliche Regen und der Nebel sind f\u00fcr dieses Gebiet zu dieser Jahreszeit normal. Es ist hier im Dezember Regenzeit. Insofern war es etwas schade, dass das Wetter nicht so ganz mitmachte. Letztendlich war die Tour aber auch unter diesen Umst\u00e4nden richtig klasse und wir hatten viel Spa\u00df, allerdings war es auch sehr schwei\u00dftreibend. Hier gibt es keine Gondeln, eine Bergh\u00fctte f\u00fcr Selbstversorger und unz\u00e4hlige H\u00f6hlen, die zum \u00dcbernachten einladen. Anders als in den Alpen muss man sich die Wanderwege nicht mit unz\u00e4hligen \u201eGondeltouristen\u201c teilen. Der Park ist absolut naturbelassen. Es sind keine Stra\u00dfen angelegt. Die Wege, die die urw\u00fcchsige Landschaft durchziehen, sind nur unbefestigte Pfade, die teilweise nur durch \u201eSteinm\u00e4nnchen\u201c markiert sind. Das einzige menschlich errichtete Bauwerk ist die Schutzh\u00fctte. Hier zu wandern, gar mehrt\u00e4gige Wanderungen zu unternehmen, ist eine echte Herausforderung.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050414.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1425\" title=\"P1050414\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050414.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"186\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050414.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050414-300x69.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die \u00fcber 2400 m hohen Berge hier sind Ausl\u00e4ufer des ostafrikanischen Grabens und bilden hier die Grenze zu Mosambik. \u00a0Die Berge bilden die nat\u00fcrliche Wettergrenze und somit regnet es hier sehr h\u00e4ufig. Dies f\u00fchrt zu einem sehr ausgepr\u00e4gten Artenreichtum an Pflanzen. Die B\u00e4ume haben teilweise \u201eB\u00e4rte\u201c, die \u00fcber 2 m lang sind und im Wind wehen. Farne wachsen hier in einer Gr\u00f6\u00dfe wie wir sie nur auf La Gomera schon gesehen haben. Viele verschiedene Wildblumen, Orchideen und Kr\u00e4uter wachsen hier.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/20131207_081649.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-thumbnail wp-image-1424 alignright\" title=\"20131207_081649\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/20131207_081649-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Gisela hat gleich am Anfang hier eine neue Freundin gefunden. Die Rangerin hat sie sofort in ihr Herz geschlossen und sie zu ihrer Schwester erkl\u00e4rt. Trotz dieser wundersch\u00f6nen Landschaft, der herrlichen Wanderung und der netten Begegnung mit der Rangerin entschlossen wir uns, am n\u00e4chsten Tag weiterzufahren. Das Wetter ist nicht besser geworden, im Gegenteil, es hat sich noch etwas mehr zugezogen. Der Abschied von der Rangerin war sehr herzlich und wir mussten ihr versprechen, ein Bild von uns zu schicken und ein Email zu schreiben.<br \/>\nIn Chimanimani kauften wir dann noch ein paar Lebensmittel ein. Bier gab es keines, nur Schnaps, ein paar Dosen Cola konnten wir dann aber doch noch ausfindig machen. Auf einem kleinen Markt gab es etwas Obst und Gem\u00fcse (3 sch\u00f6ne Gartengurken 1US$, 3 gro\u00dfe Avocados 1 US$). Die zwei sogenannten Superm\u00e4rkte hatten ein Angebot wie fr\u00fcher in der DDR. Auf der Weiterfahrt nach Mutare hatten wir die Auswahl einer gut asphaltierten Teerstra\u00dfe und der 1908 errichteten Verbindungspiste, die bis 1955 die einzige Verbindung zwischen Mutare und Chimanimani war. Die Piste ist 60 km lang und schl\u00e4ngelt sich als \u201eGenussstrecke\u201c in bis zu 1800 m H\u00f6he die Berge entlang.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050452.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1431\" title=\"P1050452\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050452.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"249\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050452.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050452-300x93.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sie gilt als eine der sch\u00f6nsten Strecken in Simbabwe. Klar was wir gew\u00e4hlt haben, oder? Das Wetter hatte sich leider nur unwesentlich gebessert. Zwar blitzte ab und zu die Sonne heraus, der Wind dr\u00fcckte den Nebel aber immer wieder herunter, sodass ein Fernblick nur selten m\u00f6glich war. Die Piste auf der ganzen Strecke unbefestigt und einspurig. Teilweise gingen die Felsen auf der Seite der Piste \u00fcber 40 m senkrecht nach oben, auf der anderen Seite in eine \u00fcber 200 m tiefe Schlucht. Die Piste wird sehr selten befahren. Die Menschen, die hier ihre H\u00fctten haben und ihre Felder in den Bergen bewirtschaften, haben meist kein Fahrzeug.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050454.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1433\" title=\"P1050454\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050454.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050454.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050454-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hier ziehen K\u00fche den Pflug\u00a0 zur Bearbeitung der Felder. K\u00fche ziehen auch die Wagen zum transportieren der Lasten. Wir sagten mehrfach, diese Landschaft k\u00f6nnte sich auch in Asien befinden. Die vereinzelten H\u00fctten, die Felder, die Schirmakazien, ein Eindruck, den wir nicht vergessen werden.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050467.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1434\" title=\"P1050467\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050467-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050467-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050467.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die Piste wird von vielen als sehr schlecht bezeichnet. Da wir dies w\u00f6rtlich genommen haben, stellten wir am Ende fest, dass wir sie, im Vergleich was wir schon gefahren sind, gar nicht als so schlecht empfunden haben. Teilweise sehr steinig, kurzzeitig so, als fahre man \u00fcber gr\u00fcnes, unber\u00fchrtes Moos, teilweise etwas holprig und meistens sehr schmal. Teilweise sah man deutlich die Spuren anderer Fahrzeuge, manchmal aber meinten wir, hier w\u00e4re noch nie ein Fahrzeug gefahren. Eine wirklich beeindruckende Strecke.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050458.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1436\" title=\"P1050458\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050458-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050458-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050458.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Durch dichte alte Bergw\u00e4lder, an Wasserf\u00e4llen vorbei und immer wieder der weite Blick in die T\u00e4ler. Leider gibt es hier keine offizielle M\u00f6glichkeit zu campen. Zum wildcampen war es noch zu fr\u00fch am Tage und der Nebel war auch nicht einladend zum l\u00e4ngeren Stehenbleiben. In Cashel dann angekommen, \u00e4ndert sich die Landschaft. Die Stra\u00dfe ist asphaltiert und 1 Stunde sp\u00e4ter erreicht man Mutare. Da auf dieser Seite der Berge keinerlei Campingm\u00f6glichkeiten sind, haben wir uns entschlossen, \u00fcber Mutare in die Bvumba Mountains zu fahren.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050475.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1437\" title=\"P1050475\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050475.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050475.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050475-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hier formte schon 1920 ein Engl\u00e4nder ein botanisches Kunstwerk. Der angelegte Botanische Garten l\u00e4dt zu Spazierg\u00e4ngen ein und dar\u00fcber hinaus wurde ein\u00a0 Botanical Reserve ausgewiesen, indem, analog zu Chimanimani, alles naturbelassen ist und nur wenig unbefestigte schmale Pfade zu Wanderungen in die Natur einladen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050517.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1439\" title=\"P1050517\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050517-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050517-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050517.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Als wir hier in einer Baumschule mit Campingm\u00f6glichkeiten ankamen, hat es leider so starken Nebel gehabt, dass wir kurz davor nur noch mit Licht fahren konnten und immer wieder nieselte es leicht. Es hat zwar noch 21\u00b0 C, uns kommt es aber sehr<br \/>\nfrisch vor und wir haben eine Jacke an.<br \/>\nAuch das ist Afrika im Sommer.<\/p>\n<p>Auch heute Morgen leichter Nieselregen und Nebel und in der Nacht nur 13\u00b0 C. Gegen 9 Uhr aber riss der Nebel auf und die Sonne blinzelte durch. W<span style=\"font-size: 16px;\">ir wanderten zum Botanischen Garten, gaben uns dort als Namibier aus und bezahlten daher nur 8.- US$ Eintritt. Der Park ist eine Wucht, zumindest f\u00fcr mich. Gisela meinte, f\u00fcr einen Botanischen Garten w\u00e4re er zu \u201ewild\u201c und die einzelnen Pflanzen nicht herausgestellt.<\/span><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1438\" style=\"font-size: 12px;\" title=\"P1050485\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050485.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050485.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050485-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n<p>Gerade dies, das Urwaldartige, das Verschlungene, die dunklen Pfade, das tropfende Ge\u00e4st machten f\u00fcr mich den Charme aus. Es war fantastisch. Begonnen hat die Geschichte des Gartens in den 1920ern als Wochenendgrundst\u00fcck. Damals sicherlich gepflegter, sicherlich aber nicht sch\u00f6ner. Das Nature Reserve haben wir dann ausfallen lassen da wir \u00fcber drei Stunden durch den Botanischen Garten gewandert sind.<br \/>\nAnschlie\u00dfend wanderten wir dann noch zu Toni\u00b4s Cafe. Im Reise-f\u00fchrer steht, dies w\u00e4re ein \u201eMuss\u201c und dies k\u00f6nnen wir best\u00e4tigen.<br \/>\nDer Kaffeeshop liegt mitten in der Botanik, weit ab von jeder Ansiedlung und soll den besten Kuchen von Simbabwe anbieten.<br \/>\nEs stimmt, der Kaffee ist ausgezeichnet, die Auswahl an verschiedenen Kaffeesorten riesengro\u00df. Die Kuchenauswahl ist ebenso gut und der Kuchen schmeckt hervorragend. Toni selbst ist f\u00fcr mich typisch englisch und etwas anders.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050515.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1435\" title=\"P1050515\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050515-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050515-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050515.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Das Cafe ist tats\u00e4chlich eine Empfehlung und der Reisef\u00fchrer hat recht, wenn er ein bisschen versteckt schreibt, dies hat seinen Preis.<br \/>\nEine Reinemachefrau verdient 80.- US$ im Monat, der Kaffee kostet zwischen\u00a06 US$ und<br \/>\n10 US$ und das Kuchenst\u00fcck zwischen 8 US$ und 12 US$. Kaffee und Kuchen f\u00fcr uns beide 32 US$ an diesem Tag, serviert in echt englischem Porzellan mit Bl\u00fcmchenmuster und silber\u00e4hnlichem Besteck.<br \/>\nAuch das ist Afrika.<\/p>\n<p>Etwas m\u00fcde kamen wir am fr\u00fchen Nachmittag am WoMo an, fast<br \/>\n16 km waren wir unterwegs.<br \/>\nHallo Traudl, hallo Peter, euer Tipp war gut und wenn ihr diese Zeilen lest, seht ihr, dass wir eure Anregung \u00fcbernommen haben. Danke!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050489.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1440\" title=\"P1050489\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050489.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050489.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/P1050489-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Morgen wollen wir noch das Leopard Rock Hotel ansehen. Das Hotel ist bis heute der Stolz Simbabwes. Hier stieg 1953 K\u00f6nigin Elisabeth II ab, auch Prinzessin Diana war schon hier. Eine echt hochadelige Absteige. \u00a0Anschlie\u00dfend geht es dann zur\u00fcck nach Mutare.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir die Nacht noch bei World Vision im Garten verbracht hatten. ging es dann am Morgen weiter mit dem Tagesziel Chimanimani. Diese Tagesetappe betrug nur knapp 70 km und somit waren wir schon gegen Mittag dort. 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