{"id":1657,"date":"2014-01-23T11:59:23","date_gmt":"2014-01-23T11:59:23","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=1657"},"modified":"2015-02-14T07:43:38","modified_gmt":"2015-02-14T09:43:38","slug":"der-suden-von-malawi","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=1657","title":{"rendered":"Der S\u00fcden von Malawi"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>\u00a0Wir verlie\u00dfen Lilongwe und fuhren auf der M1 nach Blantyre.\u00a0 Die Strecke ist asphaltiert und in einem sehr guten Zustand. \u00dcberhaupt sind die Stra\u00dfen in Malawi in sehr gutem Zustand.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060356.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1664\" title=\"P1060356\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060356-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060356-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060356.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Auch hier gibt es viele Polizeikontrollen. Wir werden jedes Mal angehalten und ein Dokument m\u00fcssen wir immer vorzeigen. Nie den Pass, aber mal dieses und jenes, der Einstieg f\u00fcr einen kleinen Plausch. Die Polizei ist schrecklich neugierig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060308.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1661\" title=\"P1060308\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060308.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060308.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060308-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n<p>Die Strecke nach Blantyre ist landschaftlich sehr abwechslungsreich und f\u00fchrt viele Kilometer direkt an der Grenze zu Mosambik entlang. Die Grenze ist nicht befestigt und teilweise beginnt 10 Meter neben der Stra\u00dfe Mosambik. Der Grenz\u00fcbertritt ist zwar illegal, w\u00e4re aber \u00fcberall machbar. Die Einheimischen nehmen die Linie vermutlich nur bei offiziellen Anl\u00e4ssen wie Wahl oder \u00e4hnliches wahr. Links und rechts der Stra\u00dfe Berge mit \u00fcber 2000 m H\u00f6he. Immer wieder ist ein wunderbarer klarer, weiter Blick ins Land m\u00f6glich. Offiziell gibt es hier drei Grenz\u00fcberg\u00e4nge.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060305.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1660\" title=\"P1060305\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060305-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060305-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060305.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Da wir f\u00fcr Mosambik ein Visum ben\u00f6tigen und die Formalit\u00e4ten wieder einen l\u00e4ngeren Zeitraum beanspruchen w\u00fcrden, verzichten wir auf die \u00dcberschreitung der Landesgrenze. Die D\u00f6rfer am Stra\u00dfenrand sind allesamt gleich. Marktst\u00e4nde, hunderte von Menschen, dazwischen tiefe Erdfurchen, aufgeweicht vom letzten Regen und kleine Mini-L\u00e4den entlang der Stra\u00dfe bilden den Ortskern. Die Menschen sind unterschiedlich. Mal sind sie eher zur\u00fcckhaltend, mal freundlich zuwinkend, nie feindlich. Die Ortskerne sind mal sehr sauber, oft aber auch mit Abfall zugem\u00fcllt. Die Wasserversorgung erfolgt meist aus zentral gelegenen Brunnen. Frauen und Kinder tragen die vollen Kanister auf dem Kopf balancierend in ihre H\u00fctten. H\u00fctten sind aber fast die falsche Bezeichnung. Auffallend hier im Lande ist, dass die meisten H\u00fcten aus gebrannten Ziegeln gemauert sind. Die D\u00e4cher sind meist reetgedeckt. Obwohl \u00fcber Malawi die Meinung besteht, dass die Bev\u00f6lkerung sehr arm ist, haben wir den Eindruck, dass es sich hier besser leben l\u00e4sst als in Sambia. In Sambia ist mehr Schein und vermutlich die Verschuldung deutlich h\u00f6her. In Sambia sollen \u00fcber 80% der Bev\u00f6lkerung unterhalb der Armutsgrenze existieren. Die Lebenserwartung in Sambia ist deutlich k\u00fcrzer, in Malawi liegt die durchschnittliche Lebenserwartung bei 43 Jahren.<br \/>\nDie Vielf\u00e4ltigkeit der Landschaft ist es, was Malawi so sch\u00f6n erscheinen l\u00e4sst.<br \/>\nBlantyre selbst, die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt im Lande, hat wenig zu bieten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060322.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1658\" title=\"P1060322\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060322.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060322.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060322-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060334.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1659\" title=\"P1060334\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060334-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060334-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060334.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Lediglich die alte, gut erhaltene Missionskirche mit der dazugeh\u00f6rigen Schule und dem Krankenhaus bilden ein Highlight. Spektakul\u00e4r war auch unser \u00dcbernachtungsplatz im Country Club. Nachdem der Campingplatz \u201eFishermans Rest Lodge\u201c, im Hupe-F\u00fchrer recht gut beschrieben, keine Campingm\u00f6glichkeit gerade anbietet, fuhren wir 20 km zur\u00fcck nach Limbe zum dortigen Country Club. Der bietet seinen Mitgliedern alles rund um den Sport an. Vom Golfplatz, \u00fcber Tennis, Squash bis hin zu mehreren gepflegten Fu\u00dfballfeldern mit super Rasen. Dort, mitten auf diesem Superrasen, durfte man Campen. Fu\u00dfball wird nur Sonntagvormittags gespielt und es war Sonntagnachmittag. Das dazugeh\u00f6rige Restaurant war sehr gut und man konnte dort mit den Clubmitgliedern gem\u00fctlich sitzen und essen oder etwas trinken. Die Preise erstaunen uns immer wieder. Das Bier kostet unter 1.- \u20ac. So spektakul\u00e4r unser \u00dcbernachtungsplatz ist, in der Nacht kommt man sich dann doch etwas komisch vor. Die Ger\u00e4usche der Stadt verstummen. Nur wenige Ger\u00e4usche dringen meist von fern her und man f\u00fchlt sich auf dem riesigen Sportplatz in der noch viel gr\u00f6\u00dferen Gesamtanlage doch recht alleine und einsam. Wir waren nat\u00fcrlich die einzigen G\u00e4ste. Die sanit\u00e4ren Anlagen, es sind die alten Umkleidekabinen, waren in einem etwas unben\u00fctzten Zustand. Der Service ist aber gut. Kaum hatte Gisela nach hei\u00dfem Wasser zum Abwasch gefragt, wurde ein Eimer hei\u00dfes Wasser aus dem Restaurant gebracht.<\/p>\n<p>Von hier aus ging es dann am n\u00e4chsten Morgen \u00fcber Zomba an den Malawisee. In Zomba selbst hatten wir dann einen kurzen Zwangsaufenthalt. Die Stra\u00dfe war total gesperrt, der Pr\u00e4sident von Malawi war zu Besuch. Der Tross rauschte 30 Minuten sp\u00e4ter vorbei und der Spuk war beendet, wir durften weiter fahren. Die Polizisten standen aber allesamt stramm. Am Rande vom Liwonde Nationalpark legten wir dann noch einen Stopp zum \u00dcbernachten ein.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060344.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1662\" title=\"P1060344\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060344.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060344.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060344-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a>Der Campingplatz \u201eLiwonde Safari Camp\u201c war zwar sehr schlecht zu finden, der Platz selbst ist aber eine echte Empfehlung. Eine sehr nette Anlage in sehr gutem Zustand mit sehr gutem Service. Wir blieben aber trotz dieser Vorz\u00fcge nur eine Nacht. Den Nationalpark, der Vorzeigepark Malawis, besuchten wir nicht. Wildlife in Malawi ist doch eher noch im Aufbau begriffen. Zuviel wunderbare Erlebnise hatten wir in dieser Hinsicht schon unterwegs gehabt.<\/p>\n<p>Wir fuhren weiter bis Chembe am Cape Maclear direkt am See. Dort sind wir bei strahlendem Sommerwetter angekommen auf dem Campingplatz \u201eEagles Nest\u201c. Der See, die Sonne, das nahe Fischerdorf, der Stellplatz, wir kamen uns vor wie im Paradies. Das Paradies mit sch\u00f6ner Bar, Restaurant, Liegen am wei\u00dfen Strand, freundlichen Menschen und wir die einzigen G\u00e4ste. Alles f\u00fcr uns.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060360.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1663\" title=\"P1060360\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060360.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060360.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060360-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><br \/>\nSchon beim aussteigen merkten wir aber, auch das Paradies hat seine Schattenseiten. Die warme, schw\u00fcle Luft warf uns fast um. Naja, zulange die Klimaanlage in Betrieb gehabt. Leider steht im Reisef\u00fchrer, dass der Strand am See und auch speziell hier, Bilharziose verseucht ist. Die Menschen hier baden im klaren See, trinken das Wasser aus dem See und 80% haben diesen Wurm schon in sich. Nur wenige Minuten reichen, um sich den Parasiten zu holen. Wir genie\u00dfen den heutigen Tag am menschenleeren wei\u00dfen Strand, mit Blick auf die Fischerboote und die Menschen am Strand im naheliegenden Dorf.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060370.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1665\" title=\"P1060370\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060370.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060370.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060370-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Jeder Tourist hat hier wohl seinen \u201eFreitag\u201c. Seit wir hier am Campingplatz stehen, werden wir von einem Einheimischen betreut. Wollt ihr Fisch kaufen, Ausfl\u00fcge machen, Abendessen\u2026. Er steht nur da, bewacht unser WoMo und bietet gelegentlich seine Dienstleistungen an. Fast peinlich, man kann sich aber daran gew\u00f6hnen. Nach Beendigung unseres Fr\u00fchst\u00fccks kam er heran und fragte, ob er den Abwasch erledigen d\u00fcrfte. Das Geschirr kam nach kurzer Zeit sauber und trocken wieder zur\u00fcck und mit den 500.- Kwacha (ca. 0,80 \u20ac) war er sehr zufrieden, die er von uns daf\u00fcr erhalten hat.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060408.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1666\" title=\"P1060408\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060408-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060408-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060408.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> Gefordert hat er nichts und gerade kam er wieder und hat uns einen gro\u00dfen, frisch gefangenen Fisch aus dem See angeboten. Den l\u00e4sst er nun f\u00fcr uns in der K\u00fcche filetieren, um ihn auf die richtige Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr unsere K\u00fchlbox zu bringen. Allerdings erz\u00e4hlte er Gisela auch seine sehr traurige Geschichte. Er, der \u00e4lteste Bruder von mehreren Geschwistern hat, seit seine Eltern verstorben sind, die Verantwortung f\u00fcr alle Geschwister und er h\u00e4tte die Bitte, ob wir ihn nicht monatlich unterst\u00fctzen k\u00f6nnten. Eine traurige, vielleicht sogar wahre Geschichte! Oder nur eine Gesch\u00e4ftsidee? Wo f\u00e4ngt man an zu unterst\u00fctzen und privat, das geht schon gar nicht!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060406.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1671\" title=\"P1060406\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060406.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060406.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060406-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Beim spazieren gehen durch die umliegenden D\u00f6rfer wurde ich an jeder Ecke angegangen: M\u00f6chtest du Fisch, gib mir Geld, S\u00fc\u00dfigkeiten S\u00fc\u00dfes\u2026, als ich Brot kaufte, hatte pl\u00f6tzlich jeder Hunger, egal ob Mann, Frau oder Kind und wollte das Brot. H\u00e4tte ich 100te gekauft, h\u00e4tte es auch nicht gereicht. Jeder wollte, dass ich Fotos mache, nat\u00fcrlich gegen Geld. Nicht ich als Fotograf sollte bezahlt werden sondern sie als Modell. Ja, hier merkte man, dass der Tourismus schon Einzug gehalten hat. Allerdings, so verloren ich mir auf dem Spaziergang vorkam (es gab keine Fremden au\u00dfer mir), ich wurde nie feindselig angegangen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1020556.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1667\" title=\"P1020556\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1020556.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1020556.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1020556-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Abends dann waren wir im Restaurant zum Essen. Ein sehr gutes Fischgericht (wenn nicht hier wo dann) mit Vorspeise und Nachtisch f\u00fcr 8.- \u20ac. Wir waren die einzigen G\u00e4ste.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1020543.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1670\" title=\"P1020543\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1020543-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1020543-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1020543.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Und heute Morgen segelten wir f\u00fcr 3 Stunden mit einem Katamaran durch den Malawisee. Auf einer Insel konnten wir schnorcheln und die bunten Malawi-Barsche beobachten. Gisela verzichtete darauf und ich schnorchelte f\u00fcr 20 Minuten. Allerdings war es mir dann doch auch unheimlich. Obwohl ich wusste, dass wenn es hier Bilharziose gibt, es schon zu sp\u00e4t ist, stieg ich schnell ins Boot zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Das Paradies mit seinen Schattenseiten. Leider sind fast alle Seen hier in Afrika nicht bilharziosefrei.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1020559.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1668\" title=\"P1020559\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1020559.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"799\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1020559.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1020559-150x150.jpg 150w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1020559-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a>Unterwegs sahen wir noch Seeadler wie sie direkt vor uns aus dem See Fische fangen und bei strahlendem Sonnenschein ging es nach 3 Stunden zur\u00fcck zum WoMo. Heute Nachmittag ist Ruhetag angesagt und morgen geht es dann weiter am westlichen Ufer entlang Richtung Norden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060444.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1669\" title=\"P1060444\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060444.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060444.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/P1060444-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Wir verlie\u00dfen Lilongwe und fuhren auf der M1 nach Blantyre.\u00a0 Die Strecke ist asphaltiert und in einem sehr guten Zustand. \u00dcberhaupt sind die Stra\u00dfen in Malawi in sehr gutem Zustand. 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