{"id":1701,"date":"2014-02-10T13:50:19","date_gmt":"2014-02-10T13:50:19","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=1701"},"modified":"2015-02-14T07:43:38","modified_gmt":"2015-02-14T09:43:38","slug":"dar-es-salaam","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=1701","title":{"rendered":"Dar es Salaam"},"content":{"rendered":"<p>Der Campingplatz Tan Swiss kurz vor dem Mikumi Nationalpark war nett. Am n\u00e4chsten Morgen fuhren wir gem\u00fctlich, im Park war sehr oft auf 30 km\/h begrenzt, Richtung Dar es Salaam.<br \/>\nIm Park entlang der Stra\u00dfe sahen wir viele Tiere: Zebras, Giraffen, Impalas sogar einen Elefanten. Fotografieren verboten wegen der Unfallgefahr.<br \/>\nGegen 15 Uhr kamen wir dort an und erlebten die hiesige Rushhour. Dar es Salaam, nicht die Hauptstadt, eine Gro\u00dfstadt oder treffender, ein gro\u00dfes Dorf. Wir schleppten uns cm-weise zu einer Adresse, die wir unterwegs erhalten hatten. Wie sich herausstellte, war es aber keine M\u00f6glichkeit zum \u00dcbernachten. Ein Deutscher, der vor 30 Jahren Deutschland den R\u00fccken kehrte und hier eine Autowerkstatt betreibt. Es traf sich trotzdem ganz gut. Eckard \u00fcberpr\u00fcfte unsere Kupplung die schon l\u00e4ngere Zeit muckte und sie war am Ende. Am Montag k\u00f6nnte er sie wechseln, Dauer ca. 3 Tage. Also gut am Montag. Campingpl\u00e4tze hier in der N\u00e4he gibt es keine vern\u00fcnftigen und er empfahl uns eine kleine Strandbar, dort d\u00fcrften wir sicherlich \u00fcbernachten.<br \/>\nDer Indische Ozean war sch\u00f6n, die Bar war nett, die Besitzerin sehr skurril und ihr Mann passte dazu. Was nicht so recht passte, die Bar war recht voll, Barbetrieb bis 24 Uhr und dann w\u00e4ren wir alleine! Wir verzichteten, man k\u00f6nnte auch sagen, wir hatten nicht den Mut, dieses Risiko zu tragen.<\/p>\n<p>Vier Kilometer weiter dann die Silver Sands Lodge. Leider wie uns schon vorhergesagt, heruntergekommen und ungepflegt. Ein paar Junkees und wir die einzigen G\u00e4ste. Sie hatten aber ein gutes Bier, sch\u00f6nsten Sandstrand am Indischen Ozean. Wir blieben 2 N\u00e4chte.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es mit dem Taxi in die Innenstadt. Wir mieteten das Taxi bis ca. 14 Uhr. Der Preis, 150000 Schilling wollte er. Nach z\u00e4hen Verhandlungen und viel Nachhaken einigten wir uns auf 40000 Schilling. Die Klimaanlage im Taxi war m\u00f6rderisch kalt. Zuerst ging es zur High Commision von Kenia und schon hatten wir ein Visum f\u00fcr Kenia.<br \/>\nDas Visum f\u00fcr den Sudan allerdings wurde zum Albtraum. Zwei M\u00e4nner sa\u00dfen im Empfangsraum und sahen eine amerikanische Muppetsshow an. Wir dachten, es w\u00e4ren Besucher, die warten. Der \u00e4ltere fragte dann in einem sehr der Fernsehsendung angepassten genuschelten Englisch, was wir wollten. Visa, nein geht gar nicht, mindestens 4 Wochen Wartezeit, P\u00e4sse gehen nach Karthum und wir h\u00e4tten ja kein Visum f\u00fcr Saudi Arabien. Das bekommen wir in Karthum. Nein ohne Visum f\u00fcr Saudi kein Visum f\u00fcr den Sudan. Das\u00a0 Ganze immer unterbrochen von der Fernsehsendung, die Show lief ja weiter. Irgendwann gaben wir auf. Dieses Visum wollten wir ja in Nairobi besorgen. Der Alte widmete sich wieder der Show, dort h\u00e4tte er als Hauptdarsteller mitwirken k\u00f6nnen. Hoffe nur f\u00fcr den Sudan, dass dies nicht der Botschafter selber war.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag wechselten wir dann f\u00fcr 2 N\u00e4chte den Platz, etwa 40 km au\u00dferhalb in Bagamoyo, der ehemaligen Hauptstadt unter deutscher Kolonialherrschaft. War ein sehr netter Campingplatz. Mir war an diesem Morgen schon nicht gut und ich hatte hohes Fieber. Der Malariatest war aber negativ. Am Sonntag dann, untertags\u00a0 war es eigentlich in Ordnung. Ich war aber so schwach, dass ich beim Abbau der Kabine Gisela kaum unterst\u00fctzen konnte. Es war sehr hei\u00df und ich war st\u00e4ndig mit kaltem Schwei\u00df bedeckt.<br \/>\nGisela machte ein Upgrade auf ein Zimmer mit Klimaanlage. Nachts wieder das hohe Fieber. Montag, schien die Welt wieder besser zu sein. Gisela brachte das Auto in die Werkstatt und Eckhard brachte uns zur\u00fcck.<br \/>\nDann eine Nacht mit Temperaturen von 36\u00b0 C. Zweiter und dritter Malariatest und diesmal war er positiv. Mit dem Kleintaxi ging es in die Private Klinik der Mission. Zum Thema Klinik und Krankenh\u00e4user nehme ich dann lieber m\u00fcndlich Stellung. Vergesst alles was ihr zu wissen glaubt, man muss es erlebt haben. Malariatest negativ! Ok, die sehr junge \u00c4rztin meinte, Malarone als Notfallbehandlung kann nicht schaden\u2026\u2026\u2026.<\/p>\n<p>Hier unterbreche ich, der weitere Teil stand ja bereits im letzten Artikel.<\/p>\n<p>Malaria Tropica, ich w\u00fcnsche sie keinem. Die Ansteckung erfolgte in den letzten 5-9 Tagen vor dem Ausbruch.<\/p>\n<p>Dass ich heute wieder fit, oder fast fit bin, verdanke ich der Klinik in Dar es Salam. Sie gingen es professionell an. Ich war der \u201ePascha\u201c des Personals und wurde hervorragend betreut.<\/p>\n<p>Hier kann ich gar keinen Dank aussprechen sondern nur hoffen, dass wenn jemand in solch eine Situation kommt er solche Kinder hat wie unsere Claudia und unsere Martina. Ich bin stolz auf sie und ihre Unterst\u00fctzung!<br \/>\nUnd ohne Giselas Unterst\u00fctzung, die alles was anfiel meisterte. Ich wei\u00df nicht wie es ausgegangen w\u00e4re.<br \/>\nIch liebe euch drei.<\/p>\n<p>Und Danke auch an euch zu Hause f\u00fcr die guten Gedanken, die mich begleiteten.<\/p>\n<p>Morgen nun geht es etwas weiter in die Berge des Usambaragebirges. Wir versprechen uns dort etwas k\u00fchlere Umgebung und bessere Luft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Campingplatz Tan Swiss kurz vor dem Mikumi Nationalpark war nett. Am n\u00e4chsten Morgen fuhren wir gem\u00fctlich, im Park war sehr oft auf 30 km\/h begrenzt, Richtung Dar es Salaam. 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