{"id":1831,"date":"2014-03-26T08:44:10","date_gmt":"2014-03-26T08:44:10","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=1831"},"modified":"2015-02-14T07:43:11","modified_gmt":"2015-02-14T09:43:11","slug":"wir-treten-die-letzten-1000-km-an","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=1831","title":{"rendered":"Wir treten die letzten 1000 km an"},"content":{"rendered":"<p>Heute ist der 23.03.2014 und wir haben Durban verlassen und sind weiter in Richtung Port Elizabeth gefahren. Seit Freitag ist es auf dem Campingplatz auch etwas voller und somit laut geworden. In S\u00fcdafrika ist mal wieder ein verl\u00e4ngertes Wochenende mit anschlie\u00dfend 12 Tagen Schulferien, somit werden die Campingpl\u00e4tze voller und oftmals sogar ausgebucht.<\/p>\n<p>Die 10 Tage hier am Indischen Ozean haben gut getan. Das Wetter war sommerlich warm und der st\u00e4ndig wehende Wind verschaffte ein angenehmes Gef\u00fchl und gute Luft. Der Wellengang am Indischen Ozean verschafft ein ganz eigenes Badevergn\u00fcgen. Die Wellen kommen selten unter 2 Meter H\u00f6he selbst in absoluter Ufern\u00e4he an. Dies bedeutet, dass schwimmen im klassischen Sinne nicht m\u00f6glich ist. Man geht im feinen Sandstrand ins Wasser und versucht, durch die Wellen zu gehen ohne dass diese einen umwerfen. Sp\u00e4testens dann aber, 15 Meter vom Strand entfernt, steht man ca. 40 cm tief im Wasser und die 2 m hohe Welle rollt auf einen zu, zieht unten das Wasser nach au\u00dfen und trifft dich dann oben mit brachialer Gewalt und sp\u00fclt dich fast bis zum Strand zur\u00fcck. Dann beginnt das \u201eSpiel\u201c von neuem. Diese H\u00f6he der Wellen kenne ich vom Atlantik oder gar vom Mittelmeer nur bei Sturm. Dann sind da am Strand noch die Angler. Nicht dass diese beim Baden st\u00f6ren, sie angeln ja nur. Sie fangen aber auch was und dies sind teilweise kleine Haie. Haie gibt\u2019s hier viele und es wird \u00fcberall gewarnt. Teilweise sind Netze gespannt um diese Gefahr zu verringern, nur wo die Netz genau sind und wie gut die sch\u00fctzen, trau schon jemand.<\/p>\n<p>Nach East London, unserem n\u00e4chsten gr\u00f6\u00dferen Zwischenstopp, sind es von Durban aus 630 km und wir haben uns deshalb entschlossen, in Kokstad einen Zwischenstopp zu machen. Hier an diesem sch\u00f6nen Natur-Ressort waren wir am Anfang unserer Reise schon einmal. Dies ist nun ein 3\/4 Jahr her und der Platz, die Landschaft und die Atmosph\u00e4re bezauberten uns erneut.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1070240.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1832\" title=\"P1070240\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1070240.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1070240.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1070240-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Es ist nichts Besonderes hier oder gerade dies ist das Besondere. Der See, die Landschaft haben eine derma\u00dfen beruhigende, liebliche Ausstrahlung, dass wir uns unheimlich heimelig und wohl hier f\u00fchlen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1070228.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1833\" title=\"P1070228\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1070228.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1070228.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1070228-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen entschlossen wir uns aber, trotz der lieblichen Umgebung weiter zufahren. Bis East London, die rund 400 km , f\u00fchren durch eine sehr sch\u00f6ne Landschaft. Durchschnittlich ist es \u00fcber 1200 m hoch und man hat, eine f\u00fcr uns immer noch so wahrnehmbare, wahnsinnige Fernsicht. Dies f\u00fchlt sich f\u00fcr uns einfach gut an und tut nicht nur dem Auge wohl.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1070231.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-1834\" title=\"P1070231\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1070231-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1070231-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1070231.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>In East London dann der krasse Gegensatz, eine Gro\u00dfstadt, mit all ihren Fassetten. \u00a0F\u00fcr uns beide immer noch sehr gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig. Angenehm die F\u00fclle des Angebotes, gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig der viele Verkehr, sogar ein gr\u00f6\u00dferer Stau und die vielen Menschen. Auffallend immer noch der krasse Unterschied zwischen arm und reich.<br \/>\nHier Menschen, die mit den neusten Medien ausger\u00fcstet sind, daneben Menschen, die an der M\u00fcllkippe hausen und aus dieser ihr Leben fristen.<\/p>\n<p>In East London war dann der als hervorragend gepriesene Campingplatz, den wir wegen dem Verkehrsstau erst mit einbrechender Dunkelheit erreichten, eher Mittelklasse und ohne Leben.<br \/>\nWir waren alleine auf den \u00fcber 100 Stellpl\u00e4tzen, die alle sehr abgegrenzt und uneinsichtig waren. Sodass wir uns am n\u00e4chsten Morgen schon entschlossen, noch ein paar Kilometer weiter zum Natur Reserve zu fahren, wo wir schon einmal gestanden hatten. Hier waren wir sicher, dass es uns gefallen wird.<\/p>\n<p>Wir werden hier 2 Tage bleiben und dann versuchen, noch ein paar Tage im Addo Nationalpark unterzukommen. Da gerade Ferien sind, lassen wir uns \u00fcberraschen ob es klappt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1070250.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1835\" title=\"P1070250\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1070250.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1070250.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/P1070250-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nachtr\u00e4glich hat mir Gisela zum Geburtstag einen ferngesteuerten Hubschrauber zum Geburtstag geschenkt. Hier\u00a0 auf dem Platz kann ich damit \u201espielen\u201c. Sehr zur Freude von 3 Kindern, die mich seit der Zeit st\u00e4ndig umlagern. Ist sehr nett und schlie\u00dflich nehme ich es als Training, wenn wir wieder zu Hause sind, werden wir im August Gro\u00dfeltern. Eine neue Aufgabe und Herausforderung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute ist der 23.03.2014 und wir haben Durban verlassen und sind weiter in Richtung Port Elizabeth gefahren. Seit Freitag ist es auf dem Campingplatz auch etwas voller und somit laut geworden. 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