{"id":2309,"date":"2015-04-16T07:44:42","date_gmt":"2015-04-16T09:44:42","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=2309"},"modified":"2015-05-01T10:32:20","modified_gmt":"2015-05-01T12:32:20","slug":"mit-lettland-haben-wir-schon-das-vierte-land-erreicht","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=2309","title":{"rendered":"Mit Lettland haben wir schon das vierte Land erreicht"},"content":{"rendered":"<p>Die Zeit verfliegt und wir sind schon weit in Litauen. Wir haben unseren Nobelcampingplatz in Warschau verlassen. Nobel war hier leider auch der Preis, mit 31.- \u20ac f\u00fcr die Nacht war er f\u00fcr polnische Verh\u00e4ltnisse sehr teuer. Wir sind in Richtung Norden gefahren nach Reszel. Hier steht etwas au\u00dferhalb eine der sch\u00f6nsten Wallfahrtskirchen Polens.<\/p>\n<p><a style=\"color: #ff4b33; line-height: 24px; font-size: 16px;\" href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P1070724.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2312\" title=\"P1070724\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P1070724-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P1070724-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P1070724.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Polen mit seinen Kirchen und Friedh\u00f6fen ist schon eine Wucht. Die Friedh\u00f6fe sind \u00fcbers\u00e4t mit einem bunten Blumenmeer. Selbst wenn man feststellt, dass der gr\u00f6\u00dfte Teil der Blumen k\u00fcnstlich ist, ist es eine Pracht f\u00fcr das Auge. In Rezsel selber steht eine wundersch\u00f6ne alte Kirche. Wir konnten darin den Schluss einer Messe erleben und dies war schon grandios und erinnerte mich an meine Jugend. Vieles auf lateinisch, der Rest polnisch, die innig gl\u00e4ubigen Menschen und das altert\u00fcmliche grandiose Bauwerk gaben was her. Der Mesner meinte es gut mit uns, er gestattete uns, auf den \u00fcber 50 m <a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P1070745.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2318\" title=\"P1070745\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P1070745-168x300.jpg\" alt=\"\" width=\"168\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P1070745-168x300.jpg 168w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P1070745.jpg 450w\" sizes=\"(max-width: 168px) 100vw, 168px\" \/><\/a>hohen Turm der Kirche zu steigen. \u00dcber 200 sehr steile Treppen ging es vorbei am Uhrwerk und den Glocken hinauf. Dort oben wehte ein kalter st\u00fcrmischer Wind, der uns fast herunter geblasen h\u00e4tte. Wir hatten aber eine fantastische Aussicht von da oben. Es hat seine Vorteile wenn man au\u00dferhalb der Saison reist. Nicht nur am Glockenturm, auch bei den meisten Parkpl\u00e4tzen und Eintritten wurde noch nicht kassiert. Die Unsitte, auch in Kirchen Eintritt zu verlangen, hat hier in Polen noch keinen Einzug gehalten. Wir machten dann am Nachmittag noch einen Abstecher zur 10 km entfernten Wallfahrtskirche von Swieta Lipka. Auch hier waren kaum Besucher da. Wir hatten diese gro\u00dfe wundersch\u00f6ne Kirche fast f\u00fcr uns alleine.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P1070723.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2319\" title=\"P1070723\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P1070723.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P1070723.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P1070723-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u00dcbernachtet haben wir dann in Rezsel mitten in der Stadt auf dem Parkplatz der alten Burg, die zu einem kleinen Hotel umgebaut wurde. Wir hatten eine sehr ruhige Nacht. Sp\u00e4testens mit Einbruch der Dunkelheit werden hier die &#8222;Gehwege nach oben geklappt&#8220;.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen ging es dann weiter zur Wolfsschanze. Ein unheimlicher Ort. Die alte Bunkerstadt aus dem letzten Weltkrieg ist durch die deutsche Wehrmacht beim Verlassen des Areals 1945 gesprengt worden. Die russische Armee sollte keine intakten Anlagen mehr vorfinden. Die Mauern der Bunker waren \u00fcber 3 Meter dick und mit viel Stahl armiert. Durch die Sprengungen wurden zwar die Anlagen zerst\u00f6rt, die \u00dcberreste sind aber noch begehbar und die Natur hat die Tarnung erhalten. Das Ganze wirkt gespensterhaft und hatte eine sehr nachhaltige Wirkung auf uns. Die Polen allerdings machen aus diesem Mahnmal eine kleine Unterhaltungsshow. <a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P1070756.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2321\" title=\"P1070756\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P1070756-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P1070756-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P1070756.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>In mehreren Sprachen wird geworben, dass man das Areal auch mit alten Wehrmachtsfahrzeugen erkunden kann. Vom Motorrad bis zum Panzersp\u00e4hwagen, alles aus damaligen Wehrmachtsbest\u00e4nden, steht alles zur Erkundung bereit. Es machte auf uns schon einen sehr peinlichen Eindruck als ein Panzersp\u00e4hwagen, mit ausgeflanschtem Maschinengewehr an uns vorbei fuhr. Besetzt mit dem polnischen Fahrer und vier deutschen Touristen, allesamt mit Uniformen und Helmen aus der damaligen Zeit. Lachend und jubelnd hinter dem Maschinengewehr. Ein makabrer Spa\u00df! Schade, dass der eiskalte Regen, der heute Morgen hier niederging, in diesem Augenblick aussetzte.<\/p>\n<p>Gegen Mittag fuhren wir dann weiter. Es blieb mit knapp 5\u00b0 C sehr kalt, der Regen wurde aber weggeblasen. Auch hier in Nordpolen, an der Grenze zu Russland, fanden wir ein hervorragendes Stra\u00dfennetz. Auch hier zeitweise mit Schallschutz und \u00fcberdimensionierter Verkehrsf\u00fchrung.<\/p>\n<p>Wir \u00fcberschritten am Sp\u00e4tnachmittag die Grenze nach Litauen. Die Stra\u00dfen hier sind gut. Der Verkehr, besonders der LKW-Verkehr nahm stark zu. Es kamen uns hunderte von Lkw\u00b4s entgegen. Der starke, sehr b\u00f6ige Wind versetzte bei jeder LKW-Begegnung unser Fahrzeug um einen 1\/2 Meter. Das Fahren war sehr anstrengend. In Marijampole, der ersten Stadt in Litauen, fuhren wir dann eine ruhige Wohnstra\u00dfe an und \u00fcbernachteten dort am Stra\u00dfenrand. Eingebettet zwischen den h\u00fcbschen Vorg\u00e4rten der angrenzenden H\u00e4user. Auch hier hatten wir eine sehr ruhige, ungest\u00f6rte Nacht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P10707641.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2322\" title=\"P1070764\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P10707641-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P10707641-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P10707641.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Am n\u00e4chsten Morgen fuhren wir dann nach dem Fr\u00fchst\u00fcck weiter Richtung Riga. Als Ziel f\u00fcr diesen Tag setzten wir uns den 200 km entfernten &#8220; Berg der Kreuze&#8220; in der N\u00e4he von Siauliu. Die H\u00e4user hier in Litauen machen einen etwas einfacheren Eindruck als in Polen. Sie sind \u00fcberwiegend in grau gehalten und kleiner. Wenn eine Familie etwas mehr Platz braucht, wird daneben einfach eine kleine &#8222;H\u00fctte&#8220; hingestellt. Wie fr\u00fcher bei uns, sind die Stallungen und Scheunen der gr\u00f6\u00dfere Teil der Geb\u00e4ude auf den Grundst\u00fccken. Die einzelnen Geh\u00f6fte und H\u00e4user liegen oft weit auseinander. Es ist sehr flach hier und die Felder sind immens gro\u00df. &#8222;Man sieht morgens wer mittags zu Besuch kommt&#8220;! Unterwegs wurden wir dann \u00fcberrascht. Eine nette, zum Restaurant umgebaute M\u00fchle bot sich zum Mittagessen an. F\u00fcr 17.- \u20ac gab es ein hervorragendes Mittagessen mit Getr\u00e4nken und Kaffee. Wir waren beide von der Qualit\u00e4t des Essens begeistert. Leider erlebten wir kurze Zeit sp\u00e4ter in Siauliu auf dem Campingplatz das Gegenteil. Der Campingplatz war sehr nett, wir w\u00e4ren die einzigen G\u00e4ste gewesen und der Preis sollte 18.- \u20ac betragen. Dies sind Preise von Deutschland und hier wohl f\u00fcr Deutsche. Wir verzichteten und fuhren weiter zu dem Berg der \u00fcber hunderttausend Kreuze.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P10707681.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2323\" title=\"P1070768\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P10707681.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P10707681.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P10707681-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein wichtiges &#8222;Heiligtum&#8220; hier in Litauen. Der H\u00fcgel ist nur 9 m hoch. Auf ihm sind aber \u00fcber hunderttausend Kreuze verankert. Er gilt als Symbol der Litauer f\u00fcr das Streben nach Freiheit. Auch der verstorbene polnische Papst war schon hier.<br \/>\nGleich neben dem H\u00fcgel hat sich ein Kloster angesiedelt. Ein sehr modernes Kloster, es wurden keine Kosten gescheut. Sch\u00f6n angelegt, alles Video\u00fcberwacht, ich staune. Wir besuchten die kleine moderne Klosterkirche, von der man in absoluter Ruhe durch eine Panoramascheibe den &#8222;Berg der Kreuze&#8220; betrachten kann. Da wir beide heute etwas Durchfall hatten, beschlossen wir, hier auf dem Parkplatz zu \u00fcbernachten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Storch1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2324\" title=\"Storch\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Storch1-300x184.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"184\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Storch1-300x184.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Storch1.jpg 700w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Nach einer st\u00fcrmischen, regenreichen, kalten Nacht wachten wir am Morgen auf und starteten nach dem Fr\u00fchst\u00fcck nach Riga. Es hatte aufgeh\u00f6rt zu regnen und nach 20 km \u00fcberschritten wir die Grenze nach Lettland. In meinen Gedanken war Lettland das pr\u00e4senteste Land und somit f\u00fcr mich auch das fortschrittlichste. Weit gefehlt und bitter entt\u00e4uscht. Die Geb\u00e4ude wirken \u00e4rmlicher. Die Stra\u00dfen maroder. Vieles erinnert noch an die sozialistische Vergangenheit. Die Menschen sind \u00e4rmlicher gekleidet. Der Verkehr ist gering, es gab viele Stra\u00dfenbaustellen. Lettland ist das Land mit der geringsten Verkehrsdichte. Allerdings scheint es manchen Autofahrern an der Praxis zu mangeln. Gisela meinte, hier kannst du dich schon an die russische Fahrweise gew\u00f6hnen.<br \/>\nDie Einfahrt in Riga erinnerte mich dann doch stark an die Verh\u00e4ltnisse der 90 Jahre in den neuen Bundesl\u00e4ndern. Gro\u00dfes, holpriges Kopfsteinpflaster mit tiefen L\u00f6chern in der Stra\u00dfe. Graue, verschlissene Geb\u00e4ude und viele schmutzige L\u00fccken zwischen den Geb\u00e4uden. Der Campingplatz den wir ansteuerten liegt zentral, etwa 2 km von der Altstadt entfernt. Leider hat er erst ab Mitte Mai ge\u00f6ffnet. Der Platz ist aber bewacht und der Security-Mitarbeiter bot uns einen bewachten Platz an. Toiletten, Wasser und Strom gibt es auch und am Nachmittag kam noch ein 2. Wohnmobil mit Italienern an. Es ist eben keine Saison!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P10708091.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2325\" title=\"P1070809\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P10708091.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P10708091.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/P10708091-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><br \/>\nNach dem Mittagessen spazierten wir dann in die Altstadt von Riga. Die Stadt wirkte relativ leer auf uns. Die alten Geb\u00e4ude sind sch\u00f6n gerichtet. Die alten Zeppelinhallen zu Markthallen umfunktioniert. In den Markthallen gibt es alles an Lebensmitteln und dar\u00fcber hinaus sonstige n\u00fctzliche Haushaltswaren und Kleider der einfachen Art. Dies alles zwar etwas teurer als in Litauen, aber immer noch preiswert. Essen im Restaurant allerdings ist so teuer wie bei uns zu Hause und ein gro\u00dfer Cappuccino kostet 5.- \u20ac. Ja, das etwas luxuri\u00f6sere Leben ist hier f\u00fcr uns gehobene Preisklasse, f\u00fcr die Letten aber sehr teuer. Allerdings glaube ich, dass es doch einige Letten gibt, die sich dies locker leisten. Auff\u00e4llig hier in Riga ist, dass die insgesamt etwas wenigeren Fahrzeuge doch oft der Oberklasse entsprechen. Eindeutige Aussage von mir, hier m\u00f6chte ich nicht leben und kann mir auch nicht vorstellen, einen Urlaub hier zu verbringen. Vom ersten Eindruck in Lettland bin ich richtig entt\u00e4uscht.<\/p>\n<p>In Lettland gilt der Euro ebenso wie in Estland. In Litauen ist im Moment gerade die Einf\u00fchrungsphase des Euros. Bezahlt wird in der Regel mit Euro, die Preise sind aber doppelt ausgezeichnet. Polen und Tschechien haben noch nicht auf den Euro umgestellt. Wobei die Polen beim Abrechnen mit der Kreditkarte schon den Eurobetrag eingeben wollen. Dies bringt dem Verk\u00e4ufer meist einen zus\u00e4tzlichen Umtauschgewinn. Es wird ein schlechter Kurs genommen.<\/p>\n<p>In der Nacht hat es wieder angefangen zu st\u00fcrmen. Es hat die ganze Nacht stark geregnet und es ist kalt.<br \/>\nWir wollen den heutigen Tag noch in Riga verbringen und uns die Neustadt ansehen. Riga war im Jahr 2014 Kulturhauptstadt Europas. Zu diesem Anlass wurde laut Reisef\u00fchrer die Infrastruktur deutlich verbessert. Vielleicht sehen wir ja heute auch au\u00dferhalb der Altstadt die Erfolge der Verbesserung.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zeit verfliegt und wir sind schon weit in Litauen. Wir haben unseren Nobelcampingplatz in Warschau verlassen. Nobel war hier leider auch der Preis, mit 31.- \u20ac f\u00fcr die Nacht war er f\u00fcr polnische Verh\u00e4ltnisse sehr teuer. 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