{"id":2505,"date":"2015-05-24T09:07:08","date_gmt":"2015-05-24T11:07:08","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=2505"},"modified":"2015-05-25T00:11:47","modified_gmt":"2015-05-25T02:11:47","slug":"bis-zum-baikal-sind-es-nur-noch-1000-km-und-wir-sind-doch-da","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=2505","title":{"rendered":"Bis zum Baikal sind es nur noch 1000 km &#8211; Wir sind da!"},"content":{"rendered":"<p>Am Morgen wachten wir wie \u00fcblich zum ersten Mal gegen 5 Uhr auf. Die Sonne blinzelte herein und wir stellten zum wiederholten Mal fest, dass wir die Zeitumstellung einfach noch nicht bew\u00e4ltigt haben. Das zweite Mal als wir dann aufwachten war es gegen 8 Uhr. Die restlichen Kilometer nach Krasnojarsk waren schon bald abgespult.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080434.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2509\" title=\"P1080434\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080434.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080434.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080434-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Krasnojarsk hat eigentlich nicht viel zu bieten und doch finden wir es wundersch\u00f6n. In einem Kommentar wurde es ja schon angek\u00fcndigt und tats\u00e4chlich, es gibt hier Berge mit 400 m. Die Landschaft ver\u00e4nderte sich dadurch sehr und wurde f\u00fcr uns interessanter. Krasnojarsk liegt am Jenissei und bei Krasnojarsk befindet sich der Staudamm der den Jenissei, der aus dem S\u00fcden kommt, staut. Der Jenissei ist mit seinen fast 3500 km L\u00e4nge einer der l\u00e4ngsten Fl\u00fcsse der Welt und entspringt in der Mongolei und flie\u00dft in das Polarmeer. Im Sommer ist er schiffbar und die Schiffe versorgen die D\u00f6rfer bis hoch zum Polarmeer. Im Winter ist er befahrbar und die Verbindung zu den D\u00f6rfern erfolgt auf dem zugefrorenen Fluss. Pisten in Richtung Norden gibt es nur noch f\u00fcr die n\u00e4chsten 200 km, dann endet das Stra\u00dfennetz und ein Fortkommen mit dem Fahrzeug ist au\u00dferhalb der Wintermonate unm\u00f6glich. Allerdings beginnt dort, wo die Stra\u00dfen enden, auch schon der Permafrostboden. Der Staudamm hier wurde im Jahre 1969 fertig gestellt und versorgt diesen Landesteil mit Strom. Haupts\u00e4chlich f\u00fcr die Aluminiumgewinnung wird viel Energie ben\u00f6tigt. Au\u00dfer Aluminium werden hier noch mannigfach andere Bodensch\u00e4tze abgebaut. Uran, Erd\u00f6l, Erdgas, Gold, Kohle und vieles mehr. Durch die gewaltige Wassermenge, die hier angestaut wird, hat sich das Klima ver\u00e4ndert. Das Wasser im Stausee speichert in den Sommermonaten so viel W\u00e4rme, dass der See trotz der K\u00e4lte im Winter nicht zufriert. Der Fluss unterhalb der Staumauer ist in der Regel von November bis M\u00e4rz zugefroren und dadurch als Autostra\u00dfe nutzbar. Der Jenissei mit See ist schiffbar und die Schiffe werden \u00fcber ein Schiffshebewerk vom Fluss in den See transportiert. Ein gewaltiges Bauwerk. Auch Flusskreuzfahrten sind m\u00f6glich. Dar\u00fcber hinaus ist der Fluss f\u00fcr den Holztransport sehr n\u00fctzlich. Hier in der Taiga befindet sich das gr\u00f6\u00dfte zusammenh\u00e4ngende Waldgebiet der Welt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080491.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2514\" title=\"P1080491\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080491.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080491.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080491-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir verbrachten den ganzen Tag mit Staunen und Schauen. Am Nachmittag verlie\u00dfen wir die Gegend allerdings wieder und fuhren noch 40 km weiter. Dort stehen wir nun einen Kilometer abseits des Transsib-Highway mitten in einem Feld. Soweit das Auge reicht ein Feld. Weit in der Ferne ein kleines Dorf. Wir h\u00e4tten gerne einen Baum als Sichtschutz gehabt, den gab es aber nicht und die wenigen Birken standen in der N\u00e4he von Wasser, sodass wir beim Anfahren bef\u00fcrchten m\u00fcssten, dass wir im Schlamm versinken. Also stehen wir auf dem Feld, der Wind rauscht und einige V\u00f6gel pfeifen. Sonst ist es still. Wir genie\u00dfen was in Deutschland so schon lange nicht mehr m\u00f6glich ist und philosophieren so vor uns hin, dass alles wohl Vor- und Nachteile hat.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080478.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2516\" title=\"P1080478\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080478.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080478.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080478-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>So idyllisch es hier am Vorabend war, so idyllisch war auch der Morgen. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck verlie\u00dfen wir diesen Pr\u00e4sentierteller. Wir waren dort bestimmt auf 5 km rundum sichtbar, keiner nahm Notiz von uns. Es wurde ein traumhaft sch\u00f6ner Tag und wir fuhren nun durch die H\u00fcgel der Taiga auf endlos geraden, gut ausgebauten Stra\u00dfen ums\u00e4umt von W\u00e4ldern soweit das Auge reicht. Teilweise ist auch hier sichtbar, dass Teile des Baumbestandes krank sind. Die Umwelt leidet auch hier, manchmal glauben wir sogar, mehr als zu Hause. Die Industrie in den St\u00e4dten, die Erd\u00f6lgewinnung, all dies tr\u00e4gt dazu bei. Umweltschutz wird sehr klein geschrieben.<br \/>\nDie Landschaft hat sich ver\u00e4ndert und ist abwechslungsreicher geworden.<br \/>\nMittagspause gab es an einem kleinen See. Trotz der noch niedrigen Wassertemperatur sahen wir zum wiederholten Mal, dass Einheimische schon baden. Zu kurz ist wohl der Sommer.<br \/>\nAbends stehen wir nun am Rande eines 500 Seelendorfes in Mittelsibirien an einem See und einer verfallenen Kirchenruine. Gisela kocht gerade Gulasch und der Wein ist schon kalt gestellt. Ihr seht, wir lassen es uns gut gehen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen fuhren wir dann weiter in Richtung Irkutsk. Bernhard und Brigitte teilten uns per Mail mit, dass sie dort beim Eisenbahnmuseum auf einer Insel sehr zentral stehen w\u00fcrden. Bis dorthin waren es aber f\u00fcr uns noch 560 km. Sehr gem\u00fctlich <a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080505.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2519\" title=\"P1080505\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080505-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080505-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080505.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>mit Fotostopps fuhren wir auf der gut ausgebauten Stra\u00dfe ohne Zeitzwang. Ein Teilabschnitt der Stra\u00dfe, ca. 20 km lang, befand sich im Bau und wir konnten ersp\u00fcren, wie diese Fahrt wohl vor 15 Jahren noch gewesen war. Am fr\u00fchen Nachmittag fanden wir dann etwa 500 m entfernt von der Stra\u00dfe eine sch\u00f6ne abgeschirmte Waldlichtung, die kaum einsehbar war. Diese versprach einen ruhigen, ungest\u00f6rten Abend. Wir wollten grillen. Schon nach wenigen Sekunden brannte die Birkenrinde, die ich abgesch\u00e4lt hatte und das aufgelegte Birkenholz entflammte schnell. Feuermachen ohne Papier und sonstige Mittel, mit Birkenholz geht es fantastisch. Schon bald darauf war die erste Wurst gegrillt und schmeckte k\u00f6stlich. Bevor aber die zweite Wurst fertig war, hatten uns schon Kinder, wo die her kamen keine Ahnung, gerochen. Sie spazierten nur vorbei und schauten und trotzdem f\u00fchlten wir uns heute gest\u00f6rt. Brigitte hatte inzwischen angerufen und bedauert, dass wir Irkutsk heute nicht erreichen und somit entschlossen wir uns, heute doch noch die 160 km zu fahren. Gedacht, getan, um 20 Uhr waren wir in Irkutsk.<\/p>\n<p>Die Insel ist tats\u00e4chlich ein sehr guter Platz zum \u00fcbernachten und wir verbrachten eine ruhige Nacht. Allerdings waren wir auch entsprechend m\u00fcde. Am n\u00e4chsten Tag bummelten wir durch die Stadt. Der Markt war nett, aber hielt den Vergleich mit Novosibirsk nicht stand. Gisela und ich gingen dann zum Bahnhof um uns nach einer Fahrkarte nach Wladiwostok mit der Transsib zu erkundigen. Wie \u00fcblich auf den russischen Bahnh\u00f6fen bedeutete dies langes Anstehen. Leider um dann zu h\u00f6ren, dass keiner auch nur bruchst\u00fcckweise englisch sprechen konnte oder wollte. Schei\u00dfe, welcher Reinfall und was jetzt. Gisela hat dies akzeptiert, mich aber wurmte diese &#8222;Niederlage&#8220;. Mit der Stra\u00dfenbahn ( 20 Cent pro Fahrt) ging es zur\u00fcck zum Zentrum. Als ich unterwegs ein Reiseb\u00fcro sah, stiegen wir rasch aus. Leider wieder ein Reinfall, die Kollegin, die englisch sprach war nicht hier. \u00dcber Google fand ich aber dann ein Reiseb\u00fcro und wir bekamen eine kompetente Beratung. Die Dame verstand zwar nicht, dass man 3 Tage Zugfahrt auf sich nehmen will wenn man es auch in kurzer Zeit mit dem Flugzeug schaffen k\u00f6nnte. Beratung hin, Beratung her, die Tickets waren kein Problem. Lediglich, dass es nur Viererabteil gab und man die Kabine teilen m\u00fcsse und dass der verr\u00fcckte Spa\u00df auch hier in Russland 1000.- \u20ac kosten w\u00fcrde, gab den Ausschlag nicht zu fahren. Die reine Bahnfahrt h\u00e4tte &#8222;nur&#8220; 350.- \u20ac pro Person gekostet. Schade, aber vern\u00fcnftig.<br \/>\nEs war trotzdem ein sch\u00f6ner Tag und abends waren wir wieder rechtschaffen m\u00fcde. Mit \u00fcber 25000 Schritten stellten wir an diesem Tag einen Rekord auf.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen hie\u00df es dann Abschied nehmen von Brigitte und Bernhard. Sie fuhren weiter in Richtung Mongolei, wir hatten uns entschlossen noch ein paar Tage auf der Baikalinsel Olchon zu verbringen. Dies bedeutete, 260 km in nord\u00f6stlicher Richtung zu fahren. Die F\u00e4hre zum \u00dcbersetzen auf die Insel hatten wir erfahren, w\u00e4re in diesem Jahr schon in Betrieb. Oft verkehrt die F\u00e4hre im Mai noch nicht. Die Eisdecke ist f\u00fcr die F\u00e4hre noch zu dick, aber das Eis zu d\u00fcnn um mit dem Fahrzeug direkt \u00fcber den See zu fahren. Die Insel ist daher oft im Mai nicht zu erreichen. Wir hatten Gl\u00fcck und mit der vorletzten F\u00e4hre an diesem Tag setzten wir \u00fcber.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080546.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2518\" title=\"P1080546\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080546.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080546.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080546-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Danach fuhren wir, hier sind alle Stra\u00dfen Naturpisten, noch wenige Kilometer um dann querfeldein bis zur Steilk\u00fcste zu fahren und dort in traumhafter , einsamer Umgebung die Sonne untergehen zu sehen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080545.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2512\" title=\"P1080545\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080545.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080545.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080545-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Unterwegs, noch auf dem Festland, erlebten wir ein traditionelles Volksfest direkt an der Stra\u00dfe. Viele einheimische Folkloregruppen traten auf.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080521.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2510\" title=\"P1080521\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080521.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080521.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080521-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Pferdewettk\u00e4mpfe fanden statt. Die Reiter und Reiterinnen auf geschm\u00fcckten Pferden und in traditionellen Trachten. Wir konnten zwar nicht herausfinden was gefeiert wurde, letztendlich war dies aber auch egal. Es war einfach sch\u00f6n. An diesem Abend hatte Giselas wei\u00dfes Haar wieder eine sch\u00f6ne braune Patina und als wir abends unser Gesicht abwischten, haben wir beide empfunden, dass wir schon seit Ewigkeiten nicht mehr so viel Dreck im Gesicht gehabt hatten.<\/p>\n<div id=\"attachment_2513\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080564.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2513\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-2513\" title=\"P1080564\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080564.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080564.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080564-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2513\" class=\"wp-caption-text\">Schaman-Felsen im Baikal<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_2520\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080556.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2520\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-2520\" title=\"P1080556\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080556.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080556.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/P1080556-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2520\" class=\"wp-caption-text\">Unser Hotel f\u00fcr die n\u00e4chsten 3 Tage<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Morgen wachten wir wie \u00fcblich zum ersten Mal gegen 5 Uhr auf. 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