{"id":2601,"date":"2015-06-09T02:50:03","date_gmt":"2015-06-09T04:50:03","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=2601"},"modified":"2015-06-09T04:05:41","modified_gmt":"2015-06-09T06:05:41","slug":"ulaan-baatar","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=2601","title":{"rendered":"Ulaan Baatar"},"content":{"rendered":"<p>Schon an der \u00dcberschrift merkt ihr, wir sind inzwischen ein paar Tage in Ulan Bator.<br \/>\nDas Kloster Amarbayasgalant wird im Reisef\u00fchrer als Neuschwanstein der Mongolei gepriesen. Es ist Weltkulturerbe und es wurde sehr getreu wieder aufgebaut. Leider nagt inzwischen der Zahn der Zeit an dem Geb\u00e4ude und trotzdem, absolutes Muss.<br \/>\nLeider fing es am Morgen zu regnen an. Es wurde richtig dunkel am Himmel und wir hatten schon die Bef\u00fcrchtung, dass die Piste zur\u00fcck unter Umst\u00e4nden nur schwer zu befahren sein w\u00fcrde. Es regnete zwar bei unserer Besichtigung als wir auf den heiligen Berg stiegen. Der gro\u00dfe Regen blieb aber immer in einiger Entfernung und wir kamen ohne Probleme wieder zur Hauptstra\u00dfe zur\u00fcck.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080701.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2612\" title=\"P1080701\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080701-221x300.jpg\" alt=\"\" width=\"221\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080701-221x300.jpg 221w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080701.jpg 322w\" sizes=\"(max-width: 221px) 100vw, 221px\" \/><\/a>Das Navi f\u00fchrte uns dann \u00fcber Khotol Khot in Richtung Ulan Batar. Die Abk\u00fcrzung, die es uns dort vorschlug, f\u00fchrte leider in ein Sperrgebiet und wir mussten zur\u00fcck und 50 km Umweg fahren. Die Stra\u00dfen waren durchweg asphaltiert, was aber das Fahren eher gef\u00e4hrlicher macht. Immer wieder waren L\u00f6cher mit bis zu 50 cm Tiefe vorhanden. Die 4 km Stra\u00dfensperrung mit Umleitung, die uns schon angek\u00fcndigt waren und einfach quer durch die h\u00fcglige Landschaft f\u00fchrten waren dagegen fast einfach zu fahren. Dass hier allerdings auch Tanklastz\u00fcgige und Omnibusse fahren m\u00fcssen, ist schon krass.<\/p>\n<p>In Ulan Batar angekommen sind die Fahrweise und der Verkehr leider wie im Reisef\u00fchrer beschrieben. &#8222;Mongolische Autofahrer erwecken den Eindruck, dass sie direkt vom Pferd auf den Fahrersitz gefallen sind&#8220;.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080674.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2608\" title=\"P1080674\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080674.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080674.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080674-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nicht einmal der St\u00e4rkere hat Recht. Derjenige hat Recht, der absolut r\u00fccksichtslos ist und nat\u00fcrlich eine gewisse Fahrzeuggr\u00f6\u00dfe und ein sehr lautes Signalhorn sind nicht schlecht. Ein Kampf um jeden Meter nach vorne hatte begonnen, da uns der Weg mitten durch die Innenstadt f\u00fchrte. Ich fahre gerne und gerne auch in dichtem Verkehr. Diese Fahrweise aber empfand ich als anstrengend und sehr gef\u00e4hrlich. Es wird \u00fcberholt, gedr\u00e4ngelt, geschnitten, ohne Richtungsanzeige gewechselt und vor allem durch die Omnibusse. Einziger Vorteil, um die <a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080742.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2606\" title=\"P1080742\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080742-300x231.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"231\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080742-300x231.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080742.jpg 583w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Fu\u00dfg\u00e4nger braucht man sich nicht zu k\u00fcmmern. Sie stehen mitten auf der Stra\u00dfe, egal ob Fu\u00dfg\u00e4nger\u00fcberweg oder nicht, und in wenigen cm Abstand pfeifen die Autos vorbei. Ein unbedachter Schritt nach hinten oder vorne und es ist passiert. Erstaunlicher Weise sahen wir keine Unf\u00e4lle, in die Fu\u00dfg\u00e4nger verwickelt waren. Karambolagen sehen wir dagegen t\u00e4glich. Es wird dann viel fotografiert und die Polizei hat es sehr wichtig. Verkehrsregelung durch die Polizei gibt es in der Innenstadt h\u00e4ufig. Dies macht erst das Chaos perfekt.<\/p>\n<p>Wir waren schon etwas froh, als wir heil am Guesthouse Oasis angekommen waren. Dort, gleich vorab erfuhren wir dann, dass wie im S\u00fcden Afrikas einige ohne Versicherung unterwegs sein mussten. Einem \u00d6sterreicher wurde an der Grenze erkl\u00e4rt, er ben\u00f6tige keine Haftpflichtversicherung. Einem deutschen Ehepaar wurde bei der Einreise aus China erkl\u00e4rt, es gibt keine Haftpflichtversicherung. Uns aber wurde eine Haftpflichtversicherung an der Grenze zwangsauferlegt obwohl wir aus Deutschland schon eine vorweisen konnten. Ist schon verworren und unergr\u00fcndlich was hier abl\u00e4uft. Das Guesthouse hier wirkt tats\u00e4chlich wie eine Oase. Es liegt in einer etwas herunterge-kommenen Gegend und hinter den Toren des Eingangs hat man jedoch sofort ein Gef\u00fchl der Geborgenheit. Es sind viele Motorradfahrer hier und es geht sehr international zu. Die Besitzerin und das Personal sind sehr sprachentalentiert, \u00fcberaus hilfreich und sehr freundlich. Lediglich das Essen sprach uns hier nicht ganz an. Frankfurter, Kaiserschmarrn und Hamburger sind nicht so dass, was wir uns zum Essen w\u00fcnschen. In der Stadt allerdings kann man sehr gut essen, manchmal auch zu europ\u00e4ischen Preisen.<br \/>\nMit dem Omnibus in der Stadt unterwegs zu sein ist ein Erlebnis der besonderen Art. \u00dcberf\u00fcllt, ruppige Fahrweise, Stop and Go und st\u00e4ndig neue Strecken (durch Umleitungen verursacht) machen eine Fahrt zum Abenteuer. Wir st\u00fcrzten uns 4 Tage lang in dieses Abenteuer, jetzt aber haben wir genug.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080688.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2611\" title=\"P1080688\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080688.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080688.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080688-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Choijn Lama Museum ist sehr sehenswert. Hier wurde ein altes Kloster wieder errichtet und es wird als Museum genutzt. Besser als die vielen eindrucksvollen Exponate gefiel mir allerdings, dass diese altert\u00fcmlichen Geb\u00e4ude mitten in der Stadt stehen und der Kontrast zu den modernen Hochh\u00e4usern mehr als eindrucksvoll ist. Der Eintrittspreis von 8000 Tugrik und 5000 Tugrik extra f\u00fcrs photographieren ist f\u00fcr mongolische Verh\u00e4ltnisse unversch\u00e4mt hoch.<\/p>\n<p>An einem Sonntag erlebten wir das Kloster Gandan. Sonntags ist auch hier in der Mongolei ein Tag an dem zumindest nicht alle arbeiten. Somit waren im Kloster sehr viele Menschen unterwegs.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080712.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2604\" title=\"P1080712\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080712-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080712-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080712.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Das Kloster machte einen v\u00f6llig anderen Eindruck als die bisherigen Kl\u00f6ster. Waren diese Orte bisher and\u00e4chtig und leise, war es hier laut und Autos parkten zwischen den Tempeln. Ein gesch\u00e4ftiges Treiben neben and\u00e4chtigem Beten. M\u00f6nche, hin und her gerissen zwischen and\u00e4chtigem beten. Sch\u00e4kern mit dem weiblichen Geschlecht, Mobilphons und IPods. Kunstsch\u00e4tze von unermesslichem Wert. All dies eng nebeneinander.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080726.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2605\" title=\"P1080726\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080726.jpg\" alt=\"\" width=\"589\" height=\"800\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080726.jpg 589w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080726-220x300.jpg 220w\" sizes=\"(max-width: 589px) 100vw, 589px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eine riesige Buddha-Statue f\u00fcllt einen der Tempel aus. Hier st\u00f6rte sich auch niemand, wenn man fotografierte. In der angegliederten Klosterschule lernen junge Menschen und Kinder die Lehren Buddhas auswendig.<br \/>\nDer Buddhismus war f\u00fcr mich bisher eine dem Menschen zugewandte, wohlwollende Religion und ich war baff, als ich hier feststellen musste, dass im Buddhismus Elemente wie H\u00f6lle und Fegfeuer, Menschen verzehrende Gesch\u00f6pfe und viele Arten von Grausamkeiten und Drohungen vorhanden sind und viele Bilder dem Alten Testament \u00e4hneln. Auch hier wurden Feinde des Glaubens im Namen Gottes get\u00f6tet und grausam gefoltert. Ich habe dazu gelernt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080702.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2603\" title=\"P1080702\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080702.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080702.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080702-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir bummelten viel in der Stadt. Wir wussten von den Gefahren in der Stadt und trotzdem wurde mir bei einem Gang durch die Stadt mein Smartphone geklaut. Raffiniert, professionell. ich hatte keine Chance. Als sich der Weg verengte und die Menschenmenge zunahm schlug mir ein alter Mann von hinten mehrfach leicht auf die Schulter und dr\u00e4ngelte. Als ich mich ihm f\u00fcr Sekundenbruchteile zuwandte, hat ein Mann neben mir den Klettverschluss meiner Jackettasche ge\u00f6ffnet und <a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080748.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2607\" title=\"P1080748\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080748.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080748.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080748-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a>das Telefon war weg. 20 Sekunden sp\u00e4ter stellte ich den alten Mann der nat\u00fcrlich versicherte, dass er nichts getan hat und alle Taschen leerte. Das Handy war weg und der 2. Typ mit ihm. Sehr \u00e4rgerlich und die Ungewissheit, ob sie einige Daten aus dem gesperrten Bereich doch rekonstruieren k\u00f6nnen ist da. Zuhause war ich da sehr sicher, dass die Daten sicher sind, jetzt nagt doch ein Zweifel. Habe nun doch einige Passw\u00f6rter schnell ge\u00e4ndert. Das auffinden des Handys mit der Suchfunktion oder das ferngesteuerte L\u00f6schen der Daten scheiterte auch, da das Handy schon ausgeschaltet war, als wir am WoMo zur\u00fcck waren.<\/p>\n<p>Gestern haben wir noch unseren Aufenthalt in der Mongolei von 30 auf 60 Tage verl\u00e4ngert. Keine Angst, wir wollen nicht 60 Tage bleiben. Wir haben aber nun einen Sicherheitspuffer. Sollten wir etwas l\u00e4nger als 30 Tage unterwegs sein, laufen wir nicht in die Gefahr, wegen unerlaubtem Aufenthalt in der Mongolei eine hohe Strafe bezahlen zu m\u00fcssen. Gestern haben wir auch von Motorradfahren geh\u00f6rt, dass sie ihre Reise nach Westen abgebrochen h\u00e4tten. Auf der Nordroute sei \u00fcberraschend sehr starker Schneefall gewesen und die s\u00fcdliche Route sei f\u00fcr das eine Motorrad, es hat ein etwas kleineres Vorderrad, schwierig zu befahren gewesen. Im Sand h\u00e4tte der Fahrer dadurch mehrere St\u00fcrze gehabt. Umzukehren, eine vern\u00fcnftige Entscheidung, die wir vielleicht auch noch treffen werden! Brigitte und Bernhard sind allerdings noch vor uns auf der Strecke und wir haben \u00fcber Email Kontakt zu ihnen.<br \/>\nBrigitte, Peter, Gerda und J\u00fcrgen werden hier auf dem Platz wohl morgen Abend ankommen und sind somit hinter uns. Sehr schade, dass wir sie Morgen nicht mehr treffen. Wir werden Morgen weiter reisen. Noch einen Tag mehr hier bringt absolut nichts.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080686.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2610\" title=\"P1080686\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080686.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080686.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080686-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Solange ich hier schreibe ist Gisela auf dem Weg ins B\u00fcro von World Vision. Der Besuch unseres Patenkindes ist dieses Mal etwas schwierig. Die Vermittlung aus Deutschland durch World Vision hat nicht zufriedenstellend funktioniert. Dies lag aber wohl an der etwas inkompetenten Sachbearbeiterin. Allerdings hat das B\u00fcro hier in Ulan Bator bisher nicht reagiert und sich weder per Email noch Telefon gemeldet. Ein zweimaliger Anruf am gestrigen Tag durch Gisela f\u00fchrte nur dazu, dass die Auskunft kam, der Direktor sei nicht im Haus. Nun hat sich Gisela entschlossen, neugierig wie sie ist, hinzufahren und sich das B\u00fcro anzusehen. Bin gespannt, was sie zur\u00fcck bringt. Wegen unseres Handydiebstahls fuhr sie nur mit kleinstem Gep\u00e4ck los. Das hei\u00dft, nur mit einem kleinen Geldbetrag in der Jackentasche. Ich habe ihr vorgeschlagen ein Taxi zu nehmen. Das wollte sie aber nicht. Sie fuhr lieber mit dem Bus. Taxi ist hier preiswert, f\u00fcr 1 km bezahlt man etwa 800 Tugrik, was etwa 40 Cent entspricht. Allerdings der Bus kostet viel weniger, eine Fahrt (ohne Umsteigen) kostet ca. 15 Cent und diese kann dann durchaus \u00fcber 20 km lang sein.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080679.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2609\" title=\"P1080679\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080679.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080679.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080679-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hier auf dem Platz lernten wir einige nette, reiselustige Menschen kennen und da diese auch durchaus unser Alter haben, f\u00fchlen wir uns nicht so als Exoten. Die letzten Abende verbrachten wir mit Christiane und Alex. Die Beiden sind schon l\u00e4nger in ihrem WoMo unterwegs und kamen \u00fcber Indien und China in die Mongolei und wollen \u00fcber Russland wieder zur\u00fcck nach Hause. Ihr seht, es geht also noch mehr als Gisela und ich unternehmen. Desweiteren lernten wir hier noch Werner aus \u00d6sterreich kennen. Ein Kachelofenbauer, der ausgestiegen ist und da seine Frau noch arbeitet, alleine hierher gefahren ist. Im Gel\u00e4ndewagen schl\u00e4ft und tr\u00e4umt. Er ist fr\u00fchberentet, darf in \u00d6sterreich nichts tun und tr\u00e4umt vom Aufbau eines Business hier in der Mongolei. Einige Motorradfahrer sind hier, auch Deutsche und Nick, ein junger Engl\u00e4nder, der sich hier gerade ein neues chinesisches Motorrad gekauft(800.- $) hat und damit die Mongolei bereisen will.<\/p>\n<p>Gerade kann nun Gisela zur\u00fcck von ihrem Besuch bei World Vision. Viel Missverst\u00e4ndnis und wir werden nun doch morgen fr\u00fch abgeholt und der Besuch kann stattfinden. Es sind aber gerade auch hier Ferien. Der Hammer! Auf der R\u00fcckfahrt wurde im Bus Gisela angerempelt und anschlie\u00dfend stellte sie fest, dass ihre mit Rei\u00dfverschluss geschlossene Jackentasche ge\u00f6ffnet war und einige Notizzettel gestohlen worden waren. Unglaublich.<br \/>\nWir werden also Brigitte, Peter, Gerda und J\u00fcrgen morgen doch wiedersehen. Es wird eng in der Oasis werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon an der \u00dcberschrift merkt ihr, wir sind inzwischen ein paar Tage in Ulan Bator. Das Kloster Amarbayasgalant wird im Reisef\u00fchrer als Neuschwanstein der Mongolei gepriesen. Es ist Weltkulturerbe und es wurde sehr getreu wieder aufgebaut. 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