{"id":2617,"date":"2015-06-14T01:14:12","date_gmt":"2015-06-14T03:14:12","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=2617"},"modified":"2015-06-14T10:34:29","modified_gmt":"2015-06-14T12:34:29","slug":"besuch-bei-munkherdene","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=2617","title":{"rendered":"Besuch bei Munkherdene"},"content":{"rendered":"<p>Heute hat es dann doch noch geklappt. Sehr p\u00fcnktlich um 8.30 Uhr wurden wir abgeholt und an das andere Ende der Stadt gebracht. Dort wurden wir von 2 Mitarbeitern von World Vision empfangen und durch eine Pr\u00e4sentation in die Arbeit vor Ort eingef\u00fchrt. Wir hatten beide dabei das Gef\u00fchl, ein gutes Projekt zu unterst\u00fctzen. 30.- \u20ac im Moment geben einem jungen Menschen eine Zukunft.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1000246.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2640\" title=\"P1000246\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1000246.jpg\" alt=\"\" width=\"712\" height=\"577\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1000246.jpg 712w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1000246-300x243.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 712px) 100vw, 712px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als unser Patenkind und seine Mutter dazu kamen, war die Freude nat\u00fcrlich gro\u00df als wir das Hauptgeschenk, einen sch\u00f6nen Fu\u00dfball, \u00fcberreichten. Beim anschlie\u00dfenden Fu\u00dfballspiel kam ich dann doch leicht aus der Puste. Die Kondition eines 14-j\u00e4hrigen \u00fcbertrifft doch die meinige. Anschlie\u00dfend besichtigten wir das Geb\u00e4ude. Im Keller ist auch eine Filzwerkstatt, ein Projekt f\u00fcr Frauen, integriert. Gisela war begeistert von den handgefilzten Schuhen. Die Besichtigung eines landwirtschaftlichen Projekts und eines Spielplatzprojektes f\u00fcr Jungs rundeten den Besuch ab.<br \/>\nWieder zur\u00fcckgebracht in der Oasis waren der \u00d6lwechsel und das Abschmieren des WoMo bereits von der Werkstatt nebenan erledigt. Der japanische Inhaber hatte gute Arbeit geleistet. Die Qualit\u00e4t des japanischen \u00d6ls entspricht einem guten deutschen \u00d6l und dadurch ist der Preis etwas h\u00f6her. Die Arbeiten haben umgerechnet 140.-\u20ac gekostet, wobei alleine das \u00d6l mit Filter 120.-\u20ac kosteten. Der Arbeitspreis und somit der Verdienst eines Arbeiters ist hier sehr gering.<\/p>\n<p>Gisela laboriert mit einer Erk\u00e4ltung und hat sich etwas hingelegt.<\/p>\n<div id=\"attachment_2638\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/MN_UB_Oasis_Giesela-Wolfgang.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2638\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-2638\" title=\"MN_UB_Oasis_Giesela-Wolfgang\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/MN_UB_Oasis_Giesela-Wolfgang-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/MN_UB_Oasis_Giesela-Wolfgang-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/MN_UB_Oasis_Giesela-Wolfgang.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2638\" class=\"wp-caption-text\">mit Alex und Christiane<\/p><\/div>\n<p>Gestern Abend kamen noch 3 gr\u00f6\u00dfere deutsche Wohnmobile auf LKW-Basis hier an und wir staunten nicht schlecht als aus dem einem zwei bekannte Gesichter entstiegen. Wir konnten die Beiden zwar nicht sofort zuordnen, sie aber uns schon. Sie hatten es etwas leichter, unser WoMo war ihnen aufgefallen. Die Beiden hatten wir in Windhoek getroffen als wir 2013 in Namibia waren. Wieder einmal gilt, so klein ist die Welt und welche Bedeutung hat es wohl, dass man zwei Jahre sp\u00e4ter am anderen Ende der Welt zur gleichen Zeit, am gleichen Ort wieder ist?<br \/>\nSp\u00e4t abends erreicht uns dann noch ein Email von Bernhard und Brigitte, sie drehen um, im Altai hat es anscheinend stark geschneit und viel Wasser in den Fl\u00fcssen. Gisela hat die Beiden angeschrieben und das Angebot gemacht, dass wir n\u00f6rdlich ausweichen und dies gemeinsam fahren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Gerade habe ich noch Nick verabschiedet. Nick, ein sehr smarter junger Engl\u00e4nder. Gisela sagte, &#8222;der Traum eines Sohnes f\u00fcr alle M\u00fctter&#8220;. Er versucht, alleine mit seinem kleinen Motorrad in den Altai vorzudringen. Wir werden ihn unterwegs wohl noch treffen. Desweiteren sind noch einige nette Menschen hier, u. a. ein Motorradfahrer aus Lissabon. Auch so ein Sunnyboy. Von ihm haben wir eine Adresse bekommen welche eine Einreise in den Iran erm\u00f6glichen soll, selbst wenn man kein Carnet hat. Kann nicht schaden so etwas zu haben.<\/p>\n<p>Morgen fr\u00fch soll es nun endg\u00fcltig weiter gehen. Wir wollen die Stadt noch vor dem Fr\u00fchst\u00fcck verlasen, da der Verkehr fr\u00fch noch nicht so chaotisch ist und lieber etwas sp\u00e4ter, au\u00dferhalb der Stadt, fr\u00fchst\u00fccken.<\/p>\n<p>P\u00fcnktlich um 7\u00b0\u00b0 Uhr fuhren wir los und es hat sich gelohnt. Die Stra\u00dfe war frei von Dr\u00e4nglern und r\u00fccksichtslosen Fahrern. Innerhalb von einer halben Stunde hatten wir getankt und waren am anderen Ende der Stadt. Ulan Bator hat uns nicht gefallen, aber Ulan Bator ist nicht die Mongolei.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080761.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2639\" title=\"P1080761\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080761-300x204.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"204\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080761-300x204.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080761.jpg 533w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die Mongolei in ihrer landschaftlichen Sch\u00f6nheit konnten wir nun erfahren. Gegen 9 Uhr gab es Fr\u00fchst\u00fcck und eine halbe Stunde sp\u00e4ter klopften Bernhard und Brigitte ans WoMo. Sie waren auf der Fahrt zur\u00fcck. Schade, bei ihnen hatten die Einsamkeit und die Piste ihren Tribut gezollt. Wenn man ohne Erfahrung von Pistenfahrten, Navigation und dem Leben weit au\u00dferhalb der sogenannten Zivilisation hier herkommt ist es schon sehr nervenzehrend. Man kann die Sch\u00f6nheit der Natur, die Menschen nicht mehr wahrnehmen und alles erscheint dadurch absto\u00dfend und gef\u00e4hrlich. Gisela zitierte, &#8222;Angst fressen Seele auf&#8220; und mir erscheint dieses Zitat richtig. Schade, die Angst verhindert das Wachsen von dir selbst und verschlie\u00dft deine Augen f\u00fcr das Sch\u00f6ne. Nat\u00fcrlich ist mir an der Stelle bewusst, dass Angst nat\u00fcrlich auch verhindert, leichtsinnig in ein Ungl\u00fcck zu laufen. Der Grad ist oft schmal und es geh\u00f6rt Gr\u00f6\u00dfe dazu sich einzugestehen, dass man etwas nicht schafft und es ist sicherlich keine Schw\u00e4che.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC001641.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2621\" title=\"DSC00164\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC001641.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC001641.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC001641-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir fuhren weiter in nord\u00f6stlicher Richtung nach Karakorum. Dort \u00fcbernachteten wir direkt auf dem Parkplatz des Klostermuseums. Es war ruhig hier jedoch kein Highlight unter den \u00dcbernachtungspl\u00e4tzen. Am n\u00e4chsten Morgen besichtigten wir das Klostermuseum und es war spitze.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00296.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2636\" title=\"DSC00296\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00296.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00296.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00296-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eine junge Frau sprach uns an und f\u00fchrte uns durch die Anlage. Sie erkl\u00e4rte uns viel vom Buddhismus und \u00f6ffnete dadurch unser Verst\u00e4ndnis.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080791.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2635\" title=\"P1080791\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080791-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080791-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080791.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die grausigen Gestalten, die uns an den Teufel erinnern, sind die 10 Protektoren, die uns Menschen vor B\u00f6sem sch\u00fctzen sollen. Die Wandlungen Buddhas, die er in seinem Leben <a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080797.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2634\" title=\"P1080797\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080797-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080797-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080797.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>durchlaufen durfte. Fast 2 Stunden nahm sie sich Zeit f\u00fcr uns und als wir nach dem Preis f\u00fcr diesen Service fragten kam ein &#8222;nichts&#8220; zur\u00fcck. Nat\u00fcrlich belie\u00dfen wir es dabei nicht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080779.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2637\" title=\"P1080779\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080779.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080779.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080779-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00310.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2633\" title=\"DSC00310\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00310.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00310.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00310-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Danach fuhren wir in n\u00f6rdlicher Richtung weiter. Gisela hatte etwas von hei\u00dfen Schwefelquellen gelesen und wir wollten unserem K\u00f6rper etwas Gutes tun. Leider gab unsere Stra\u00dfenkarte da wenig her und das Navi, bzw. die Koordinaten waren auch nicht der Hit.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080826.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-2629\" title=\"P1080826\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080826-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Etwa 25 km vor Tsetserleg an einer Tankstelle ging dann links eine Piste ab. Der Tankwart erkl\u00e4rte in Mongolisch, dass dies die Piste sei, zumindest wollten wir es so verstehen. Schon nach 3 km f\u00fchrte die Piste durch ein leicht sumpfiges Gel\u00e4nde und wir hatten Gl\u00fcck, dass ein einheimischer Motorradfahrer uns voraus <a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080822.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-2630\" title=\"P1080822\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080822-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>war. Er kannte die Piste und leitete uns dadurch in der richtigen Spur.Die Stelle war nicht besonders lang und nach ca. 1o km kamen wir dann an einen Fluss. Ich sah von weitem schon einen Gel\u00e4ndewagen, der den Fluss querte, also m\u00fcsste es auch f\u00fcr uns machbar sein. Die Str\u00f6mung war stark und als ich hinein fuhr war er an der tiefsten Stelle doch fast 70 cm tief. Das Wasser schwappte \u00fcber die Motorhaube. Geschafft! Jedoch, als wir dr\u00fcben waren zeigte das Navi pl\u00f6tzlich an, dass wir zu weit rechts fahren und ein falsches Tal ansteuerten. Also, bevor der zweite kleinere Flussarm durchquert werden musste wieder zur\u00fcck. Dort sahen uns schon mongolische Arbeiter zu. Einer erkl\u00e4rte uns (ihr merkt, mongolisch mit H\u00e4nden und F\u00fcssen ist zu verstehen), dass der Weg doch richtig war und wir in ca. 10 km die Quellen erreichen w\u00fcrden. Also das Ganze noch ein Mal!<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1000253.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2631\" title=\"P1000253\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1000253-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1000253-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1000253.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Nach 10 km gro\u00dfartiger Landschaft erreichten wir dann die Ger\u00b4s an der Quelle. Dort staunten wir mal wieder als wir doch auch einige normale PKW parken sahen. Wir wurden nett aufgenommen und entspannten uns in den sch\u00f6n angelegten <a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00344.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2632\" title=\"DSC00344\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00344-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00344-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00344.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Whirlpools und anschlie\u00dfend bei einem guten mongolischen Essen. Zur\u00fcck am n\u00e4chsten Tag fuhren wir dann die etwas einfachere Piste nach Tsetserleg. Hier gab es nur eine kleine Wasserdurchfahrt und die<\/p>\n<p>Br\u00fccken kurz vor Tsetserleg sind in Ordnung.<br \/>\nTsetserleg selbst liegt sch\u00f6n und f\u00fcr das Auge sehr farbenpr\u00e4chtig an einem Berg. Ein Australier hat hier eine B\u00e4ckerei mit Cafe er\u00f6ffnet und betreibt sie in einer Kooperation. Der Kaffe war ausgezeichnet, Brot gab es leider nur ein Einziges. Kunden waren Mangelware und wir stellten uns zum wiederholten Mal die Frage, wovon Leben sie? Das Brot war viermal so teuer wie im Laden. Kein Einheimischer wird sich das kaufen und die Saison ist kurz. Der Winter lang und Touristen kommen auch nicht so viele hier her.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00366.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2627\" title=\"DSC00366\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00366.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00366.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00366-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir fuhren die Strecke wieder zur\u00fcck und bogen dann etwa 10 km nach Karakorum auf die 80 km lange Piste nach Avaikheer.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080829.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2628\" title=\"P1080829\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080829.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080829.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080829-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Sie f\u00fchrte uns auf einsamem Weg durch die \u00fcber 2000 m hohen Berge. Ein herrlicher, warmer, sonniger Sommertag versch\u00f6nte uns diese einmalige Landschaft. Oft verzweigte die Piste. Letztendlich war es aber meist egal, ob es links oder rechts um den Berg ging. Auf knapp \u00fcber 2000 m H\u00f6he fuhren wir dann etwa 500 m von der Piste ab auf einen kleinen H\u00fcgel. Ziegen, Schafe und Pferde, die zu ihren St\u00e4llen wanderten in Sichtweite. Kein Mensch war zu sehen.<br \/>\nNach Einbruch der Nacht hat der Wind nachgelassen und es war absolut still. Kein Vogel, kein Ger\u00e4usch, der Sternenhimmel mit all seinen Milchstra\u00dfen \u00fcber uns. Als wir gegen 2 Uhr Nachts jedoch mal aufwachten stellten wir fest, dass die Piste auch nachts befahren wird. Innerhalb von einer Stunde fuhren 4 Autos vorbei. Wahnsinn eigentlich, bei diesen Pistenbedingungen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00371.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2626\" title=\"DSC00371\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00371-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00371-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00371.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080853.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-2623\" title=\"P1080853\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080853-300x168.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"168\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080853-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080853.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00384.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2625\" title=\"DSC00384\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00384-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00384-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00384.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Es ist hier gerade 12 Uhr Mittag und wir stehen in Avaikheer und erleben ein mongolisches Stra\u00dfentheater. Bunte Menschen in ihren Trachten f\u00fchren auf dem Rathausplatz eine Vorstellung auf. Gisela hat sogar ihren Grippeanflug vergessen und sich unter die Zuschauer gemischt und Kontakt zu den Schauspielern aufgenommen. Wir verstehen zwar nichts, aber es ist beeindruckend.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00392.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-2624\" title=\"DSC00392\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00392.jpg\" alt=\"\" width=\"725\" height=\"494\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00392.jpg 725w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/DSC00392-300x204.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 725px) 100vw, 725px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die weitere Route f\u00fchrte uns nach Bayankhongor. Die Stra\u00dfe war in einem tadellosem Zustand, ohne Schlagl\u00f6cher und Wellen. Nur zwei kurze Pistenfahrten im Bereich von zwei Baustellen. Allerdings nach 120 km war die Stra\u00dfe 20 m unterbrochen. Eine Br\u00fccke wurde saniert. Wo ein Gel\u00e4ndewagen noch gut den Flu\u00df durchfahren konnte war f\u00fcr manchen PKW oder LKW Schluss. Wir hatten Gl\u00fcck! Als wir an die Furt kamen war eine Durchfahrt m\u00f6glich. Zwar lag ein PKW am rande der Auffahrt mit einem Wasserschaden, die Furt war aber frei. Ohne Probleme kamen wir durch. Wenige Minuten sp\u00e4ter allerdings fuhren von beiden Seiten zwei gro\u00dfe LKW in die Furt und blieben stecken. Nun war ein Weiterkommen vorerst nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<div id=\"attachment_2622\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080859.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-2622\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-2622\" title=\"P1080859\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080859.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080859.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/P1080859-300x168.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-2622\" class=\"wp-caption-text\">Wir kamen Minuten vorher durch! Jetzt war Chaos angesagt.<\/p><\/div>\n<p>Wir stehen heute in einem Flussbett kurz vor\u00a0Bayankhongor. Der Himmel hat sich zugezogen und es hat angefangen zu regnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute hat es dann doch noch geklappt. Sehr p\u00fcnktlich um 8.30 Uhr wurden wir abgeholt und an das andere Ende der Stadt gebracht. 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