{"id":3046,"date":"2017-02-15T14:27:37","date_gmt":"2017-02-15T16:27:37","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=3046"},"modified":"2017-02-15T14:58:55","modified_gmt":"2017-02-15T16:58:55","slug":"die-halbinsel-auf-der-selbst-zeus-urlaub-machte","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=3046","title":{"rendered":"Die Halbinsel auf der selbst Zeus Urlaub machte"},"content":{"rendered":"<p>In dieser Nacht war es richtig kalt. Es graupelte als wir morgens aufwachten. Obwohl wir hier oben pr\u00e4distiniert an einem Aussichtspunkt direkt an der Stra\u00dfe standen, war es eine sehr ruhige Nacht. Hier oben fahren in der Nacht keine Autos.<\/p>\n<p>Da wir im Nachbardorf einen Linienomnibus fahren sahen, machten wir es uns heute Morgen etwas bequem. Da wo ein Bus f\u00e4hrt, ist die Stra\u00dfe etwas breiter und weniger steil, also fuhren wir den etwas bequemeren Weg.<\/p>\n<p>Nach dem Lebensmitteleinkauf fuhren wir dann auf die Halbinsel Pilion zu. Wieder nur eine kleine Tagestour. Allerdings schlugen wir eine Strecke ein, die \u00fcber einen kleinen Pass von 1000 m H\u00f6he geht. Nach 15 km und bei etwa 800 H\u00f6henmeter drehten wir dann um. An den Spuren im frischen Schnee erkannten wir, dass schon zwei Fahrzeuge einige Kilometer fr\u00fcher dasselbe getan hatten. Wir waren das erste Fahrzeug welches sich soweit nach oben gewagt hatte. Die Stra\u00dfe nicht ger\u00e4umt, sehr steil, sehr schmal und ohne jegliche seitliche Befestigung, dies wollten wir uns heute nicht antun. Wir wussten nicht, wie die Abfahrt auf der anderen Seite des Passes aussieht, also drehten wir um.<\/p>\n<p>Am Strand entlang ging es dann auf die Halbinsel.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">PILION,<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/P1020058.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-3051\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/P1020058-300x169.jpg\" alt=\"P1020058\" width=\"358\" height=\"202\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/P1020058-300x169.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/P1020058.jpg 448w\" sizes=\"(max-width: 358px) 100vw, 358px\" \/><\/a>die Halbinsel, die schon Zeus als Urlaubsregion auserkoren hatte wegen ihrer Sch\u00f6nheit. Wir m\u00fcssen jetzt zugeben, einen sehr guten Geschmack hatte Zeus schon.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Obwohl es erst heute im Laufe des Tages sonniger wurde, gefiel es uns von Anfang an hier sehr gut. In jedem Fischerdorf k\u00f6nnen wir mit unserem WoMo ungest\u00f6rt an der Promenade stehen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/20170214_153744.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-3055 aligncenter\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/20170214_153744.jpg\" alt=\"20170214_153744\" width=\"448\" height=\"252\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/20170214_153744.jpg 448w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/20170214_153744-300x169.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 448px) 100vw, 448px\" \/><\/a>Keine Touristen und die wenigen einheimischen Fischer st\u00f6rt es nicht. In dieser Zeit macht es richtig Spa\u00df \u00a0mit dem WoMo hier unterwegs zu sein. Im Sommer sieht es wohl total anders aus. Wenn die vielen kleinen Lokale alle offen haben und es warm ist, steppt hier bestimmt der B\u00e4r.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3050\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/P1020056.jpg\" alt=\"P1020056\" width=\"1024\" height=\"575\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/P1020056.jpg 1024w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/P1020056-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/P1020056-768x431.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3052\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/P1020066.jpg\" alt=\"P1020066\" width=\"1024\" height=\"575\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/P1020066.jpg 1024w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/P1020066-300x168.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/P1020066-768x431.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/>Uns hat in diesem G\u00f6ttergefilde sehr gut gefallen. Zeus verstand es zu genie\u00dfen.<br \/>\nGanz am Ende der Halbinsel mussten wir dann leider umdrehen. Die einzige Stra\u00dfe ging direkt am Meer entlang in ein Dorf und knickte bei nur 2,2 m Breite direkt um<br \/>\n90 \u00b0 ab und 5 m darauf kam ein Balkon, der nur 2, 5 m \u00fcber der Stra\u00dfe h\u00e4ngt. Da gab es f\u00fcr uns kein weiterkommen mehr.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/20170214_154018_001.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter wp-image-3056 size-full\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/20170214_154018_001.jpg\" alt=\"20170214_154018_001\" width=\"448\" height=\"252\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/20170214_154018_001.jpg 448w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/20170214_154018_001-300x169.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 448px) 100vw, 448px\" \/><\/a><br \/>\nWir verbrachten noch einmal eine sehr ruhige Nacht in einem kleinen Fischerdorf und fuhren dann am Morgen weiter in Richtung Delphi.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/P1020069.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-3053\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/P1020069.jpg\" alt=\"P1020069\" width=\"179\" height=\"318\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/P1020069.jpg 252w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/P1020069-169x300.jpg 169w\" sizes=\"(max-width: 179px) 100vw, 179px\" \/><\/a>Hier auf der Halbinsel gibt es unendlich viele Olivenb\u00e4ume, einer interessanter als der Andere.\u00a0Je \u00e4lter desto interessanter im Wuchs und manch einer w\u00fcrde eine tolle Tischplatte abgeben. Die Griechen lieben Oliven in jeglicher Form und verbrauchen pro Kopf \u00fcber 20 l \u00d6l im Jahr. Oliven sind auch der landwirtschaftlich wichtigste Faktor. Allerdings hat die Landwirtschaft nicht den gro\u00dfen Stellenwert in der griechischen Wirtschaft.<br \/>\n80 % der griechischen Landfl\u00e4che sind Berge und somit ist der gr\u00f6\u00dfte Wirtschaftsfaktor das Dienstleistungsgewerbe.<br \/>\nDer \u00fcberwiegende Teil der griechischen \u00a0Bev\u00f6lkerung arbeitet daher als Selbstst\u00e4ndige.<\/p>\n<p>Nachdem wir die Halbinsel verlassen hatten, fuhren wir durch ein landwirtschaftliches Gebiet in dem in erster Linie Ackerbau betrieben wird. Beg\u00fcnstigt durch den herrlichen Sonnentag hatten wir eine enorme Fernsicht. Viele Bergketten hintereinander gereiht und zum Ende immer schneebedeckte Gipfel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/20170215_165528.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-3059\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/20170215_165528-150x150.jpg\" alt=\"20170215_165528\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Die Tagesetappe heute war etwas l\u00e4nger. Wir stehen nun nach 150 km 10 km s\u00fcdlich von Lamia. Etwas \u00a0erh\u00f6ht, vor einem pr\u00e4chtigen Kloster. Pr\u00e4chtig insofern, alle Kl\u00f6ster die wir bisher gesehen haben stehen sehr exponiert und somit sehen wir von hier aus die Stadt und das Meer unter uns und im Hintergrund die Berge.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/20170215_165405.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-3057 aligncenter\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/20170215_165405.jpg\" alt=\"20170215_165405\" width=\"448\" height=\"252\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/20170215_165405.jpg 448w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/20170215_165405-300x169.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 448px) 100vw, 448px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dieser Nacht war es richtig kalt. Es graupelte als wir morgens aufwachten. 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