{"id":3222,"date":"2017-03-08T16:32:24","date_gmt":"2017-03-08T18:32:24","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=3222"},"modified":"2017-03-11T14:10:05","modified_gmt":"2017-03-11T16:10:05","slug":"die-fahrt-nach-olympia","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=3222","title":{"rendered":"Die Fahrt nach Olympia"},"content":{"rendered":"<p>Am Dienstag ging es f\u00fcr uns erst einmal weg vom Meer.&nbsp;<\/p>\n<p>Auf der Fahrt Richtung Olympia fuhren wir einen kleinen Umweg durch die Tetrazie. Eine Bergregion mit vielen sehr kleinen Bergd\u00f6rfern in einer H\u00f6he von \u00fcber 1000 m. Hier auf diesen Bergwegen ist mir mal wieder klar geworden, &nbsp;wo der Vorteil unseres WoMo liegt. Der Nachteil, dass wir nat\u00fcrlich sehr wenig Platz im Fahrzeug haben und auf viel Komfort verzichten m\u00fcssen, &nbsp;wird dabei daf\u00fcr gerne in Kauf genommen. Alle unsere Bekannten mit ihren LKW aufgebauten Wohnmobilen, k\u00f6nnen diese Regionen nicht mehr bereisen. Zu eng sind die Str\u00e4\u00dfchen, die Wege die selbst bei unserer Breite des WoMo keinen Begegnungsverkehr mehr zulassen, die in den steilen, sehr engen Kurven zu eng f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Fahrzeuge sind. Die 3 m H\u00f6he unseres WoMo brachte bisher erst ein Mal ein Problem, da hie\u00df es auch f\u00fcr uns &#8222;nichts geht mehr&#8220; und wir mussten umkehren.&nbsp;<\/p>\n<p>Kein LKW f\u00e4hrt hier oben noch, viele Transporte finden mit Pickups und Eseln statt. Esel und Maultiere werden hier noch lange Transportdienste \u00fcbernehmen m\u00fcssen. Manche Wege sind einfach nicht mehr befahrbar. Dies gilt nicht nur f\u00fcr diese Region hier. Auch in anderen Bergregionen Griechenlands haben wir diese Erfahrung gemacht.<\/p>\n<p>Unser heutiger \u00dcbernachtungsplatz ist hoch in den Bergen bei dem kleinen D\u00f6rfchen Figalia im gr\u00fcnen Vorgarten eines neueren Wohnhauses, welches gerade noch nicht bewohnt ist. So etwas ist hier kein Problem und niemand hat es beanstandet. Gestern Abend und heute Nacht hat es stark gewittert und wie aus K\u00fcbeln gegossen. Das Gewitter ist heute wohl noch nicht vorbei, gerade aber blinzelt erst einmal die Sonne heraus.<\/p>\n<p>Es ging zur\u00fcck ans Meer.&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/wp-1489057044105.jpg\" class=\"wp-image-3225 alignnone size-full\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/wp-1489057044105.jpg 1024w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/wp-1489057044105-300x169.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/wp-1489057044105-768x432.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p>Die Bergwiesen, jetzt im Fr\u00fchjahr, sind &nbsp;\u00fcberzogen mit bunten Blumenteppichen. Es tut dem Auge gut diese Vielfalt, diese bunten Farben zu sehen. Der Blick von hier oben reicht \u00fcber die Berge hinweg bis zum Meer. Jede einzelne Schlucht muss umfahren werden in steilen Haarnadelkurven. Die Schluchten meist sehr schmal, sehr steil abfallende Felsw\u00e4nde und sehr tief. Die Stra\u00dfe sehr oft nicht gesichert durch Leitplanken oder \u00e4hnliches. Oft liegen zentnerschwere Gesteinsbrocken auf der Fahrbahn. Gerade so mal heruntergefallen oder auch mal der halbe Hang abgerutscht. Alles ungesichert und frisch passiert. Restrisiko w\u00fcrde man da wohl bei uns sagen.<\/p>\n<p>Der Regen hat sich verzogen, bis zum Kurmittelhaus des Thermalbades in Kaiafa waren es knappe 40 km. Laut Reisef\u00fchrer gibt es dort warme Schwefelquellen, die direkt aus einer Grotte im Berg kommen. Das Kurhotel und das Kurmittelhaus hatten geschlossen. Laut Reisef\u00fchrer \u00f6ffnen sie erst zur Saison. Beide H\u00e4user haben schon bessere Zeiten erlebt und ich kann mir nicht vorstellen, dass viele Badeg\u00e4ste hierher kommen.&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"330\" height=\"586\" alt=\"\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/wp-1489248372557.jpg\" title=\"\" class=\"alignright size-full wp-image-3255\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/wp-1489248372557.jpg 675w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/wp-1489248372557-169x300.jpg 169w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/wp-1489248372557-576x1024.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 330px) 100vw, 330px\" \/><\/p>\n<p>Die Grotte aus der das warme Wasser sprudelt gibt es tats\u00e4chlich. Sie sah aber nicht besonders einladend aus und wir waren die einzigen Menschen vor Ort. Das Wasser riecht stark nach Schwefel, war aber klar und ein Fu\u00dfbad in dem Wasser tat uns beiden gut. Gegen\u00fcber im kleinen Kanal in dem das Wasser ablief zum See, lagen hunderte von toten Fischen. Allerdings schwammen auch noch viele im Wasser und sahen gesund aus. F\u00fcr uns war dies nicht zu erkl\u00e4ren. Am Seeufer quackten tausende von Fr\u00f6schen. Leider sahen wir die hier angeblich zuhauf vorkommenden Wasserschildkr\u00f6ten nicht.<\/p>\n<p>Nach Olympia sind es von hier nur noch 22 km. Die schafften wir aber heute nicht mehr. Wir stehen hier direkt am Sandstrand. Die Wellen donnern mit \u00fcber 2 m H\u00f6he an den Strand und sind sehr laut. Salz liegt in der Luft und es ist ein Erlebnis der besonderen Art.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/uebernachtungsplatz\/\">N37.531077925956794 E21.576565417673272,15<\/a><\/p>\n<div id=\"geo-post-3222\" class=\"geo geo-post\" style=\"display: none\"><span class=\"latitude\">37.5312462<\/span><span class=\"longitude\">21.576639<\/span><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Dienstag ging es f\u00fcr uns erst einmal weg vom Meer.&nbsp; Auf der Fahrt Richtung Olympia fuhren wir einen kleinen Umweg durch die Tetrazie. Eine Bergregion mit vielen sehr kleinen Bergd\u00f6rfern in einer H\u00f6he von \u00fcber 1000 m. Hier auf &hellip; <a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=3222\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","jetpack_publicize_message":"","jetpack_is_tweetstorm":false,"jetpack_publicize_feature_enabled":true,"jetpack_social_post_already_shared":false,"jetpack_social_options":{"image_generator_settings":{"template":"highway","enabled":false}}},"categories":[218,210],"tags":[],"jetpack_publicize_connections":[],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p7i980-PY","_links":{"self":[{"href":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3222"}],"collection":[{"href":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3222"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3222\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3222"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3222"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}