{"id":542,"date":"2013-06-15T18:08:14","date_gmt":"2013-06-15T18:08:14","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=542"},"modified":"2015-02-14T07:45:23","modified_gmt":"2015-02-14T09:45:23","slug":"swasiland-eines-der-letzten-konigreiche-der-welt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=542","title":{"rendered":"Swasiland, eines der letzten K\u00f6nigreiche der Welt"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem wir den Kr\u00fcger Nationalpark verlassen hatten f\u00fchlten wir uns gleich richtig zerschlagen. Wir merkten sehr krass, wie in dem Park doch paradiesische Verh\u00e4ltnisse sind. L\u00e4rm, Verkehr und Trubel der typisch afrikanischen Art st\u00fcrmten auf uns ein.<\/p>\n<p>Komatipoort, ein kleines Grenzst\u00e4dtchen mit gro\u00dfem Trubel und allen Versorgungsm\u00f6glichkeiten. Der Campingplatz hier war in Ordnung, na ja, der Besitzer war ein Alki und seine Hunde waren, waaa, so richtig anh\u00e4nglich. Ich musste sie mit Steinen vertreiben um dem Gesabber zu entgehen. Der Platz war aber sehr sauber und in Ordnung. Gisela wollte zwar gerne noch etwas weiter fahren. Nach 5 km standen wir aber an der Grenze zu Mozambique und somit waren wir froh als wir wieder zur\u00fcck waren und einen netten Platz \u00a0hatten.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen fuhren wir dann weiter Richtung Swasiland- noch ca. 50 km bis zur Grenze. Unterwegs gab es fast in jedem Dorf beste Versorgungsm\u00f6glichkeiten. &#8218;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Zuckerrohrfabrik.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-545\" title=\"Zuckerrohrfabrik\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Zuckerrohrfabrik-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Zuckerrohrfabrik-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Zuckerrohrfabrik.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wir kamen an unendlichen Zuckerrohrfeldern vorbei. Fast jeder der uns begegnete kaute auf einem St\u00e4ngel. Es war unglaublich, wie sich die \u201eWildnis\u201c der vergangenen Woche in Kulturland gewandelt hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hier w\u00e4chst au\u00dfer\u00a0 Zuckerrohr noch Baumwolle, Kraut, Tomaten, vieles andre Gem\u00fcse \u00a0sowie Orangen und \u00c4pfel. Platz f\u00fcr Giraffen, Elefanten und L\u00f6wen ist aber nicht mehr vorhanden. Die Felder werden \u00fcberwiegend k\u00fcnstlich bew\u00e4ssert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Bananen.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-full wp-image-547\" title=\"Bananen\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Bananen.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Bananen.jpg 1024w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Bananen-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Autowaschen.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright  wp-image-549\" title=\"Autowaschen\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Autowaschen-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"275\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wir haben dann noch unser WoMo waschen lassen. Dauerte etwa knapp 2 Stunden und die beiden Burschen brachten es gemeinsam mit ihrem alten K\u00e4rcher-Reiniger wieder auf Hochglanz. F\u00fcr 50 Rand strahlte es inklusive des Innenraums. Es war so perfekt, dass ich ihm noch 10 Rand extra gab.<\/p>\n<p>Dann ging es \u00fcber die Grenze nach Swasiland. Der Grenz\u00fcbertritt kostete 50 Rand und war problemlos. Das Carnet wurde nicht abgestempelt und schwups waren wir in Swasiland, \u00a0eines der drei letzten K\u00f6nigreiche der Welt.\u00a0 Es gibt hier keine Parteien, keine Opposition und<br \/>\nK\u00f6nig Mswati der 3. herrscht hier uneingeschr\u00e4nkt. Was aber bis fast in die 90er Jahre zum Vorteil f\u00fcr das Volk war, dreht sich nun. Damals, als noch der Vater des heutigen K\u00f6nigs regierte, war das Volk zufrieden und der Monarch brachte es dahin , dass die Analphabetenrate\u00a0 \u00a0sank und im Vergleich mit Spanien bestand hatte. Heute allerdings lebt der jetzige Monarch sehr verschwenderisch und beutet sein Volk aus. Die Unzufriedenheit steigt. Inzwischen z\u00e4hlt die Bev\u00f6lkerung zu den \u00e4rmsten der Welt. Landwirtschaft und vor allem die Lizenz, Coca- Cola f\u00fcr ganz Afrika herzustellen, reicht nicht mehr aus, dass die Armut abgewendet werden kann. \u00a0Die Verschwendung des Herrschers ist zu gro\u00df .<br \/>\nIn den Reisef\u00fchrern steht, dass mit schlechten Stra\u00dfen und tiefen Schlagl\u00f6chern zu rechnen ist. Dies muss ich korrigieren. Obwohl von Gisela aus Bedenken da waren, diese nur kleinen, wei\u00df in der Karte eingezeichneten Stra\u00dfen zu fahren, fuhren wir \u00a0im \u00e4u\u00dfersten Osten des Staates \u00a0an der Grenze zu Mozambique. Sie waren alle gut, ohne Schlagl\u00f6cher und geteert. Wir dachten schon wir w\u00e4ren im falschen Land. Die Stra\u00dfen waren besser als einige in S\u00fcdafrika. Schon gegen Mittag steuerten wir den Hlane Nationalpark an. Das Personal war sehr freundlich, der Platz sauber und Abends gab es dann noch einen H\u00f6hepunkt. An der Wasserstelle trafen sich 8 Breitmaulnash\u00f6rner. Sie kamen bis auf wenige Meter an uns ran. Faszinierend, diese Kolosse von so nahe zu beobachten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Nashorn.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-551\" title=\"Nashorn\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Nashorn.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Nashorn.jpg 1024w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Nashorn-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Park war klein aber fein. Tags\u00fcber machten wir noch eine Pirschfahrt. <a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Njala.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-552\" title=\"Njala\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Njala-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Njala-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Njala.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die Piste war jedoch f\u00fcr unser WoMo schwer zu befahren. Viele \u00c4ste hingen zu tief, sodass nur ein sehr langsames Vorw\u00e4rtskommen m\u00f6glich war.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/H\u00fctte-in-Swasiland.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-553\" title=\"H\u00fctte in Swasiland\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/H\u00fctte-in-Swasiland-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/H\u00fctte-in-Swasiland-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/H\u00fctte-in-Swasiland.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Heute ging es dann weiter. Die Fahrt durch Swasiland verlief weiter wie schon bisher. Die Menschen\u00a0 h\u00e4ngen hier weniger auf der Stra\u00dfe rum und scheinen etwas stolzer zu sein. Die H\u00fctten und H\u00e4user von sehr arm bis\u00a0 sehr ansprechend. Wir sind hin und her gerissen.\u00a0 Erst kurz vor der Grenze wird es sichtbar \u00e4rmer. Die\u00a0 H\u00fctten bestehen fast ausschlie\u00dflich noch aus Holz und Lehm.<\/p>\n<p>Der Grenz\u00fcbertritt dann wieder ohne gro\u00dfe Formalit\u00e4ten. Auf S\u00fcdafrikanischer Seite jedoch eine etwas komplizierte Stra\u00dfenf\u00fchrung. Ich wurde an die Grenzanlage der DDR erinnert.<\/p>\n<p>Kurz nach der Grenze wollten wir zum Ndumi Game Reservat, das an der Grenze zu Swasiland und Mozambique liegt. Wieder so ein kleines und hoffentlich feines Reservat. Der erste Eindruck war gut und nun warten wir mal ab was der Morgen bringt. Gisela hat noch etwas W\u00e4sche gewaschen.\u00a0 Ich w\u00fcrde gerne hier 2-3 Tage bleiben. Es hat keine Elefanten und L\u00f6wen hier und somit kann man bedingt etwas wandern. Gisela hat sich noch nicht entscheiden k\u00f6nnen, Heute ist wohl etwas Heimweh (ein klein wenig) angesagt. Gemeinsam stehen wir dies aber durch und nach einem guten Abendessen sieht die Welt schon rosiger aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir den Kr\u00fcger Nationalpark verlassen hatten f\u00fchlten wir uns gleich richtig zerschlagen. Wir merkten sehr krass, wie in dem Park doch paradiesische Verh\u00e4ltnisse sind. L\u00e4rm, Verkehr und Trubel der typisch afrikanischen Art st\u00fcrmten auf uns ein. 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