{"id":620,"date":"2013-06-29T07:47:11","date_gmt":"2013-06-29T07:47:11","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=620"},"modified":"2015-02-14T07:45:23","modified_gmt":"2015-02-14T09:45:23","slug":"wir-gluckskinder","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=620","title":{"rendered":"Wir Gl\u00fcckskinder"},"content":{"rendered":"<p>In die Nacht hinein hat es noch lange gest\u00fcrmt, geblitzt und gedonnert. Der Regen prasselte nur so aufs WoMo. Am Morgen als wir so gegen 7.30 Uhr aufwachten, war es neblig aber die Sonne blitzte schon durch. Die Landschaft war in derma\u00dfen sch\u00f6nen leuchtenden Farben getaucht wie man es nicht beschreiben kann, man muss es erleben. Alles war rein und klar. Und es war kalt. Wir hatten die Nacht leicht durchgeheizt und somit war es zumindest im WoMo angenehm. Auf den Bergspitzen etwa 300 m h\u00f6her lag ein Zuckerguss aus Schnee.<\/p>\n<p>In\u00a0 Kokstad hatten wir dann noch Datenempfang und stellten den neuesten Bericht ins Netz. Dabei schauten einige Jungs vorbei und bestaunten unseren Linkslenker. Ich erkl\u00e4rte ihnen, dass wir aus Deutschland \u2013 Europa kommen und sie nickten eifrig. Gisela war etwas au\u00dferhalb vom Fahrzeug und als die Burschen sich dann abseits unterhielten, h\u00f6rte sie wie die Frage Germany? Europa? Und einer sagte dann, \u201e \u00dcbersee und dorthin gibt es keine Br\u00fccke und es ist weit weg, da braucht man ein Schiff\u201c.<\/p>\n<p>Diese reinen Farben in denen sich die Landschaft heute darstellte, begleitete uns noch den ganzen Morgen und lie\u00df uns immer wieder erstaunen.<\/p>\n<p>Heute war nochmals ein reiner Fahrtag angesetzt. 400 km bis East London sollten es werden. Viele Baustellen und viel Verkehr lie\u00dfen uns nur sehr z\u00e4h vorankommen.<br \/>\nDoch wir schafften es. Heute Abend stehen wir in East London auf dem Campingplatz. Haben gerade gut gegessen und ein gutes Bier dazu getrunken und feiern den heutigen Tag. Wir empfinden ihn als Gl\u00fcckstag.<\/p>\n<p>Gl\u00fccksfall Nr. 1:<\/p>\n<p>Die Schubvorrichtung f\u00fcr unsere K\u00fchlbox konnte seit gestern nur noch sehr umst\u00e4ndlich gegen versehentliches \u00d6ffnen beim Fahren gesichert werden und wir kauften heute Vormittag noch eine Halterung, die wir anbringen wollten.\u00a0 Unterwegs ist es dann passiert. Die Schublade ging auf und st\u00fcrzte samt Box, mit Inhalt 1 m tief ab. Es ist nichts passiert, heute Abend konnte ich die Schublade wieder einsetzen und die neue Halterung anbringen. Die Box funktioniert noch.<\/p>\n<p>Gl\u00fccksfall Nr. 2:<\/p>\n<p>Schon in Kokstad die erste Radarkontrolle. Unterwegs kamen dann noch einmal sechs weitere. Alle mit Radarpistolen. Gl\u00fcck gehabt, wir waren zwar schnell, im entscheidenden Augenblick aber wohl doch nicht zu schnell. Dar\u00fcber hinaus haben wir einen schweren Unfall gesehen und festgestellt, dass wir jetzt schon mehrfach schwerere Unf\u00e4lle auf dieser Reise gesehen haben. Das sind wir in dieser Anzahl in Deutschland gar nicht mehr gewohnt.<\/p>\n<p>Gl\u00fccksfall Nr.3:<\/p>\n<p>Mehrfach standen wir heute im Baustellenstau und auch in den St\u00e4dten \u201esteppte heute der B\u00e4r\u201c. In jeder gr\u00f6\u00dferen Stadt war heute Markt und ein Gedr\u00e4nge von Tieren, Menschen und Autos. In Umtata,, die Stadt in der Nelson Mandela geboren wurde, war es besonders schlimm. Es ging fast nichts voran. Die Sonne schien inzwischen kr\u00e4ftig und im Fahrzeug war es schon recht warm. Ich \u00f6ffnete das Fenster, die T\u00fcren waren verriegelt. Es vergingen keine 2 Minuten als pl\u00f6tzlich wie von Geisterhand etwas Schwarzes \u00fcber meiner linken Schulter auftauchte und ins Fahrzeug griff. Handy und Navi sind in der Mitte des Fahrzeuges in einer Halterung angebracht. Wie gesagt, \u00fcber meine Schulter \u00fcber das Lenkrad und schwups wurde das Handy gepackt und rausgerissen. Ich bezeichne diese Dreistigkeit fast schon als Kunstgriff. Nicht gerechnet hatte der Dieb mit meiner schnellen Reaktion. Obwohl ich wirklich nichts gesehen habe, ich wei\u00df nicht einmal ob Mann oder Frau, packte ich im selben Augenblick nach dem Arm und streifte ihm das schon gegriffene Handy wieder ab.\u00a0 Ich sah dann nur noch einen Schatten hinterm Auto blitzschnell verschwinden und der Spuk war vorbei. Das Handy lag auf dem Fu\u00dfboden im Fahrzeug; eine Passantin schaute erstaunt zu und ein Sammeltaxi fuhr dann neben mich und der Fahrer lachte, \u00a0als ich ihm zeigte dass alles OK w\u00e4re und gab mir liebevoll den Tipp, das Fenster zu zulassen.<\/p>\n<p>Wir hatten Gl\u00fcck heute und werden zuk\u00fcnftig etwas vorsichtiger sein. Bl\u00f6d, dass wegen einem Vorfall dann alles wieder in Frage gestellt werden muss. Bisher hatten wir sonst ausschlie\u00dflich positive Erfahrungen gemacht und sind dadurch vielleicht ein wenig unvorsichtig geworden.<\/p>\n<p>Gl\u00fccksfall Nr. 4:<\/p>\n<p>Es war ein traumhaft sch\u00f6ner Tag wie man ihn selbst hier in Afrika nur selten erlebt und wir waren heute Gl\u00fcckskinder! Und das feiern wir jetzt!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In die Nacht hinein hat es noch lange gest\u00fcrmt, geblitzt und gedonnert. Der Regen prasselte nur so aufs WoMo. Am Morgen als wir so gegen 7.30 Uhr aufwachten, war es neblig aber die Sonne blitzte schon durch. 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