{"id":725,"date":"2013-07-13T08:47:56","date_gmt":"2013-07-13T08:47:56","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=725"},"modified":"2015-02-14T07:45:00","modified_gmt":"2015-02-14T09:45:00","slug":"bezaubernde-kleine-karoo","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=725","title":{"rendered":"Bezaubernde kleine Karoo"},"content":{"rendered":"<p>Heute (10.07.2013), wir waren schon recht fr\u00fch wach, fuhren wir durch die Landschaft der kleinen Karoo. Kurz nach De Rust ging es dann in die Berge hinein.<br \/>\nDie N12 schl\u00e4ngelt sich durch ein sehr schmales Tal.<br \/>\nLinks und rechts gehen die Felsen mehrere 100 m in die H\u00f6he. Das Gestein schimmerte orangerot. Die Struktur des Gesteines hat viele Facetten. Mal geht die Struktur senkrecht, mal waagerecht, mal ist sie wie herausgedreht.<br \/>\nWir konnten uns kaum sattsehen, so etwas hatten wir noch nie gesehen, es war fantastisch.<br \/>\nDer Stra\u00dfenrand ist bewachsen mit vielerlei Pflanzen: Sukkulenten, Farne, B\u00e4ume des Regenwaldes, Proteas, wilden Olivenb\u00e4umen, Pelargonien, einfach die ganze Bandbreite der Vegetation aus vielen Vegetationszonen.<\/p>\n<p>Die Stra\u00dfe ist in bes<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Passanfahrt.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-730\" title=\"Passanfahrt\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Passanfahrt-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Passanfahrt-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Passanfahrt.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>tem Zustand und wenig befahren, sodass wir beide dieses Schauspiel der Natur ausgiebig genie\u00dfen konnten.<br \/>\nDann nach einigen Kilometern geht der Canyon in ein Hochtal \u00fcber und man staunt \u00fcber die Sicht hier oben in der klaren Luft. Drei, vier, f\u00fcnf Bergketten nacheinander. Mal sind die<\/p>\n<p>Wolken weit unter den Gipfeln, mal bilden sie die n\u00e4chste Kette \u00fcber der letzten Bergkette. Die Sonnenstrahlen und die daraus entstehende Licht- und Schattenbildung tun das \u00dcbrige um uns zu verzaubern. Leider werden wohl unsere Bilder nur zum Teil wiedergeben k\u00f6nnen, was unsere Sinne aufgenommen haben.<br \/>\nKurz vor Prince Albert sind wir dann nach links Richtung Swartberg Pass abgebogen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Im-Tal.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-729\" title=\"Im Tal\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Im-Tal-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Im-Tal-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Im-Tal.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die Stra\u00dfe wird zur schmalen Piste. Entgegenkommen darf hier \u00fcberraschend keiner und es erfordert eine vorausschauende Fahrweise. Die Piste ist nicht schlecht, nur eben schmal und bei Gegenverkehr ist man auf die Ausweichstellen angewiesen. In unz\u00e4hlbaren Kehren windet sich die Piste steil nach oben. Die engen Canyon sind eingefasst von bizarren Felsw\u00e4nden. Teilweise sieht man \u00fcber 10 km voraus wie sich die Piste in der zweiten oder gar schon dritten Bergkette nach oben windet. Auch hier, sobald das Tal ein wenig aufgeht, mannigfaltige Vegetation. Blumen, Kr\u00e4uter und und und!<br \/>\nImmer wieder m\u00fcssen wir anhalten, den Motor abstellen um die Ruhe, verbunden mit einer weiten Sicht zu genie\u00dfen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Felsstuktur.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-731\" title=\"Felsstuktur\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Felsstuktur.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Felsstuktur.jpg 1024w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Felsstuktur-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nur wenige Fahrzeuge begegnen uns.<\/p>\n<p>Kurz vor dem Swartberg Pass biegen wir dann nach rechts ab und fahren Richtung Gamkaskloof. 50 km geht es nun bergauf und bergab. Auf einer Naturpiste, teilweise sehr steinig, teilweise auf reinem Erdboden geht es in die \u201eH\u00f6lle\u201c. Gut, dass es trocken ist, bei Regen w\u00e4re es sehr m\u00fchsam und w\u00fcrde teilweise zur Rutschpiste.<br \/>\nWir haben gen\u00fcgend Zeit mitgebracht. F\u00fcr 37 km ben\u00f6tigen wir knapp<br \/>\n2 Stunden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Zur-H\u00f6lle.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-732\" title=\"Zur H\u00f6lle\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Zur-H\u00f6lle.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Zur-H\u00f6lle.jpg 1024w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Zur-H\u00f6lle-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><br \/>\nDieses Tal wurde schon ab 1830 landwirtschaftlich genutzt, hatte aber keine Stra\u00dfe oder Piste.<\/p>\n<p>Die Bewohner waren eine kleine Glaubensgemeinschaft von Buren, die hier in der Diaspora lebten. Alles was sie ben\u00f6tigten konnte nur zu Fu\u00df, zu Pferd oder mit Eseln hergebracht werden. Alles was zu schwer daf\u00fcr war, gab es nicht oder wurde vor Ort angefertigt. Das Wichtigste f\u00fcr die Menschen war die Bibel. Die Menschen hier arbeiteten schwer und brachten ihren erwirtschafteten landwirtschaftlichen \u00dcberschuss m\u00fchsam mit Eseln auf die weit entfernten M\u00e4rkte der umliegenden St\u00e4dte und D\u00f6rfer.<br \/>\nEinige Geb\u00e4ude aus der damaligen Zeit sind noch erhalten bzw. werden restauriert.<br \/>\nDie Zufahrtsstra\u00dfe ins Tal wurde erst 1962 gebaut.<br \/>\nDas Cape Nature Conservation verwaltet heute das Tal und betreibt ein kleines Informationszentrum. Hier kann man einige H\u00fctten mieten oder sich f\u00fcr den Campingplatz anmelden. Dem Informationszentrum angegliedert ist ein kleines Museum.<br \/>\nIm Tal gibt es nur noch eine Farm. Diese lebt haupts\u00e4chlich von den Touristen. Ein Campingplatz wird von den Farmersleuten betrieben und im Farmladen werden hausgemachte Produkte angeboten, haupts\u00e4chlich Eingemachtes, Marmeladen und eingelegte Oliven. Daneben betreiben sie ein kleines Cafe.<br \/>\nDie Farmerin erkl\u00e4rte uns, dass es sich fast lohnen w\u00fcrde deutsch zu lernen, viele deutsche Touristen k\u00e4men w\u00e4hrend der Sommermonate hier her. Die zwei Kinder der Farmersfamilie sprechen kaum englisch und plappern munter auf afrikaans los und k\u00f6nnen so gar nicht verstehen, dass wir, einiges zumindest, nicht verstehen.<br \/>\nViele der Bewohner des Tales haben nach dem Bau der Stra\u00dfe das Tal verlassen. Durch verschiedene Medienberichte wurde das Tal nach dem Bau der Stra\u00dfe aus seiner beschaulichen Ruhe gerissen. Pl\u00f6tzlich kamen viele neugierige Besucher in das Tal und die bis dahin dort lebenden 120 Menschen f\u00fchlten sich massiv gest\u00f6rt und verlie\u00dfen, jetzt wo das Tal besser erreichbar war, diesen ruhigen Ort.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Der Besuch der \u201eH\u00f6lle\u201c, ein sich lohnender Ausflug wie wir empfinden, jedoch f\u00fcr einen Pauschalurlauber in S\u00fcdafrika fast nicht machbar. Man sollte mindestens zwei Tage Zeit einplanen, um dieses Tal genie\u00dfen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nWir bleiben heute hier auf dem Campingplatz der Farm.<br \/>\nIm Reisef\u00fchrer las ich, die kleine Karoo sei ein Halb-W\u00fcstengebiet. Das mag stimmen, wenn man die wilden Felsmassive betrachtet. Wenn wir jedoch die T\u00e4ler und Hocht\u00e4ler betrachten, ist dies alles andere wie eine Halb-W\u00fcste. eine Fynbos-Vegetation.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Klippspringer.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-734\" title=\"Klippspringer\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Klippspringer-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Bussard.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-733\" title=\"Bussard\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Bussard-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a>Es gibt gen\u00fcgend Wasser hier und die Vegetation ist \u00fcppig und fast \u00fcberall in den T\u00e4lern ist es gr\u00fcn. Hier in der \u201eH\u00f6lle\u201c gibt es \u00fcber 157 Vogelarten von den 211 der in der kleinen\u00a0Karoo vorkom-menden\u00a0V\u00f6geln und \u00fcber 4000 gelistete Pflanzenarten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\nDer Name des Tales \u201eH\u00f6lle\u201c soll aus der Zeit stammen, wo der Zugang zum Tal nur unter extrem schweren Bedingungen m\u00f6glich war und es jeder als Gang in die H\u00f6lle angesehen hat, der sich dieser Tour unterziehen musste.<br \/>\nHeute ist das nat\u00fcrlich alles viel einfacher und ich freue mich sogar auf die R\u00fcckfahrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Wasserdurchfahrt.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-735\" title=\"Wasserdurchfahrt\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Wasserdurchfahrt.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Wasserdurchfahrt.jpg 1024w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Wasserdurchfahrt-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">\n<p>Jetzt aber sitzen wir hier in der H\u00f6lle. Die V\u00f6gel haben aufgeh\u00f6rt zu zwitschern. Die Sonne ist schon lange hinter den Bergen verschwunden und es ist sternenklar. Die Sterne sind so nahe wie sie n\u00e4her nicht sein k\u00f6nnen und es ist absolut still, seit es dunkel ist. So still, dass die Ohren schon fast klingeln.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Kochen-am-Feuer.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-736\" title=\"Kochen am Feuer\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Kochen-am-Feuer.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Kochen-am-Feuer.jpg 1024w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Kochen-am-Feuer-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen fahren wir dann wieder dieselbe Strecke zur\u00fcck Richtung Swartberg Pass. Die bis zu knapp 20 %igen Steigungen waren f\u00fcr unser WoMo auch in diese Richtung kein Problem. Mit der Untersetzung war dies eine Spielerei und es ging recht flott. Unterwegs wurden wir auf der Strecke, wie schon \u00f6fters, angesprochen auf unser woher und wohin. Es sind immer wieder nette Begegnungen. Ich merke gerade auch sp\u00fcrbar wie mein Englisch zunimmt, bin ich lange einem Smalltalk aus dem Weg gegangen.So langsam wird er zur Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Oben auf den Pass wehte ein starker Wind, lange aber nicht so b\u00f6ig wie damals auf dem Sani-Pass, Die Abfahrt von der Passh\u00f6he dann Richtung S\u00fcden war unspektakul\u00e4r und bald schon waren wir auf asphaltierter Stra\u00dfe.<br \/>\nDiese Passstra\u00dfe wurde aber schon 1888 fertiggestellt und erm\u00f6glichte die Anbindung von Prince Albert an Outdshoorn, Die Stra\u00dfe wurde in knapp<br \/>\n6 Jahren haupts\u00e4chlich von Strafgefangenen erstellt und gilt als eine Meisterleistung des bauleitenden Ingenieurs, Es ist auch heute noch beeindruckend wie die Arbeiter mit Trockenmauern den Bergen die Stra\u00dfenf\u00fchrung abgetrotzt haben. Die Mauern stehen ohne jeglichen M\u00f6rtelzusatz noch heute.<br \/>\nWieder zur\u00fcck in der \u201eZivilisation\u201c besuchten wir die Cango-Caves.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/H\u00f6hle.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-737\" title=\"H\u00f6hle\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/H\u00f6hle-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/H\u00f6hle-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/H\u00f6hle.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Ein gro\u00dfer Touristenrummel und trotzdem absolut sehenswert. Die H\u00f6hle kostete, mit F\u00fchrung, 80 Rand Eintritt. Wir hatten das Gl\u00fcck, mit einer recht kleinen Gruppe eingelassen zu werden. Grandiose Tropfsteingebilde, die in keinem Verh\u00e4ltnis zu dem was wir bisher schon gesehen hatten, standen.<\/p>\n<p>\u00dcber 100 000 000 Jahre alt! Die H\u00f6hle ist heute ca. 5 km begehbar und wird st\u00e4ndig weiter erforscht. Bisher ist die Tiefe der H\u00f6hle noch nicht absehbar, sie gilt als das gr\u00f6\u00dfte Tropfsteinh\u00f6hlen-System der Welt. Trotz Tourismus, ein absolutes Muss! Auf die gleich daneben liegende Kamelfarm mit Kamelreiten und sonstigen Attraktionen haben wir verzichtet. Das erinnerte uns zu sehr an Tripsdrill.<br \/>\n10 km weiter haben wir uns dann aber noch auf einer Farm eine Strau\u00dfen-Show angesehen. Mit 75 Rand Eintritt war dies auch nicht gerade preiswert. Man sollte es aber gesehen und geh\u00f6rt haben, wenn man schon hier im Lande der Strau\u00dfenzucht ist.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Nackemmassage-Strauss.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-738\" title=\"Nackemmassage Strauss\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Nackemmassage-Strauss-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Nackemmassage-Strauss-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Nackemmassage-Strauss.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Das Gebiet um Oudtshoorn gilt schon \u00fcber ein Jahrhundert als Hochburg daf\u00fcr. Das Strau\u00dfenfleisch sollte von Tieren stammen die nicht \u00e4lter als 1 Jahr sind, sonst wird das Fleisch zu z\u00e4h. Es hat wesentlich weniger Fettanteile als Rinderfleisch. Ein Strau\u00dfenei entspricht etwa<br \/>\n24 H\u00fchnereiern und einmal aufgeschlagen, h\u00e4lt es im K\u00fchlschrank zwei Monate.<br \/>\nIn der Brutzeit legt ein Strau\u00df jeden zweiten Tag ein Ei. M\u00e4nnliche und weibliche Tiere wechseln sich beim Br\u00fcten ab. Obwohl die Legezeit der 15 Eier 30 Tage auseinander liegt, schl\u00fcpfen die K\u00fcken zur selben Zeit. Der Vogel kann wie der australische Emu nicht fliegen und kann aber bis zu 70 h\/km schnell rennen. Man kann ihn sogar reiten. Im Unterschied zum Emu hat er nur<br \/>\n2 Zehen.<\/p>\n<p>Wir kauften hier noch ein paar gute Flaschen Wein und beendeten in Gedanken unsere 4 t\u00e4gige Alkoholabstinenz.<br \/>\nNur einen Kilometer weiter fanden wir den sehr netten Campingplatz \u201eOppi Damm\u201c. . Wir sind zwar wieder die einzigen G\u00e4ste stehen aber hier sehr sch\u00f6n, mit eigenem Sanit\u00e4rhaus und trinken zu einem guten Essen nun unseren Wein.<br \/>\nUns hat es so gut gefallen, dass wir um einen Tag hier auf dem Campingplatz verl\u00e4ngern. \u00dcber Nacht ist es sehr b\u00f6ig windig geworden. Allerdings ist der Wind sehr warm und jetzt in der Mittagssonne hat es 27\u00b0 C. Ist doch ertr\u00e4glich f\u00fcr einen Winter? Wir haben heute mal klein Reine gemacht und Datensicherung, Kameras reinigen usw. get\u00e4tigt.<br \/>\nMorgen geht es dann weiter in Richtung Capetown.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute (10.07.2013), wir waren schon recht fr\u00fch wach, fuhren wir durch die Landschaft der kleinen Karoo. Kurz nach De Rust ging es dann in die Berge hinein. Die N12 schl\u00e4ngelt sich durch ein sehr schmales Tal. 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