{"id":788,"date":"2013-07-26T14:27:26","date_gmt":"2013-07-26T14:27:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=788"},"modified":"2015-02-14T07:44:59","modified_gmt":"2015-02-14T09:44:59","slug":"788","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=788","title":{"rendered":"Auf schnellem Weg nach Springbok"},"content":{"rendered":"<p>Bei st\u00fcrmischem, str\u00f6mendem Regenwetter wachten wir auf, fr\u00fchst\u00fcckten und lie\u00dfen es uns nicht nehmen, noch einmal f\u00fcr 20 Minuten in den fast 40\u00b0 C warmen Pool zu steigen. Gut aufgeheizt fuhren wir dann los. Erstes Ziel an diesem Morgen war Clanwilliam, die Stadt des Rooibos-Tee\u00b4s.\u00a0 Hier in diesem Gebiet ist weltweit das einzige Gebiet wo Rooibush angepflanzt wird. Hier wird der Tee auch von einer Firma aufbereitet und weltweit vermarktet. Fast alle Farmer sind dieser Kooperation angeschlossen. Aber nicht nur Tee wird aus diesem Busch erzeugt sondern auch viele Kosmetika und auch in der s\u00fcdafrikanischen K\u00fcche findet er immer mehr Zugang. Der Samen der Pflanze wird von Hand in Beete ausges\u00e4t und dann vereinzelt und umgesetzt. Nach 18 Monaten kann der Busch zum ersten Mal geschnitten werden und dient dann f\u00fcr etwa 4 Jahre lang bei regelm\u00e4\u00dfigem Schnitt der Teeerzeugung. Der Schnitt der Pflanze wird dann zerkleinert und zum Trocknen durch die afrikanische Sommersonne auf riesigen Fl\u00e4chen ausgebreitet. Dann in S\u00e4cke verpackt und weltweit verschickt. Leider konnte die Fabrik nur am Wochenende besichtigt werden und wir mussten uns mit einer Filmpr\u00e4sentation und dem Fabrikverkauf zufrieden geben.<br \/>\nDer Regen vom heutigen Vormittag hatte noch nicht nachgelassen und wir fuhren dadurch ohne gro\u00dfen Aufenthalt bis Kamieskroofontain. Von dort ging eine Piste ab in den Namaqua National Park. Dort kamen wir dann am sp\u00e4ten Nachmittag an. Der Regen hatte zwar jetzt nachgelassen war aber einem b\u00f6igen, starken, kalten Wind gewichen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Skilpad-Camping.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-794\" title=\"Skilpad Camping\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Skilpad-Camping-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Skilpad-Camping-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Skilpad-Camping.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Der Campingplatz hier war einer Farm angegliedert und der Farmer wusste, dass er hier am \u201eArsch der Welt\u201c, umgeben von sehr schlechten Pisten, seinen Platz anbot und verlangte schlicht weg 25% \u00a0mehr f\u00fcr die \u00dcbernachtung \u00a0als der bisherige Durchschnitt.<br \/>\nDas Ganze lief dann noch ohne Quittung ab, Fazit: Skilpad ist nicht zu empfehlen.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen ging es dann zwar auf ebenso schlechter Piste durch den Park weiter aber der Park ist dennoch sehr zu empfehlen. Jetzt und besonders in den folgenden<br \/>\n5\u00a0Wochen verwandelt sich die \u00fcberwiegend felsige Landschaft hier in ein unendliches, vielfarbiges Bl\u00fctenmeer.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Landschaft-Blumen.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-790\" title=\"Landschaft Blumen\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Landschaft-Blumen.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"212\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Landschaft-Blumen.jpg 1024w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Landschaft-Blumen-300x62.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-799\" title=\"Blume gelb\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Blume-gelb-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Blume-rot.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-thumbnail wp-image-791\" title=\"Blume rot\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Blume-rot-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir waren noch ein paar Tage zu fr\u00fch dran, es war aber trotzdem schon der Vorgeschmack da auf das was in den n\u00e4chsten Wochen hier ansteht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Orix.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-792\" title=\"Orix\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Orix-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Orix-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Orix.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich gab es auch wieder einiges an Wildlife und es war eine sehr lohnende Fahrt durch den Park.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/K\u00f6cherbaum1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-793\" title=\"K\u00f6cherbaum\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/K\u00f6cherbaum1.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/K\u00f6cherbaum1.jpg 1024w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/K\u00f6cherbaum1-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Nachmittag kamen wir dann in Springbok an und lernten auf dem Campingplatz Helen und Karl Wagner kennen. Karl ist 78 Jahre alt und wurde in Dresden geboren. Nach dem Krieg, er war begeisterter Ski- und Bergf\u00fchrer, konnte er in der DDR diesem Hobby nicht nachgehen und \u201eemigrierte\u201c so mit seinen Kumpels nach M\u00fcnchen in den Westen. Von dort ging es mit dem Auto in den 60-ziger Jahren nach S\u00fcdafrika wo er seit dem lebt und arbeitete. Er war zwischendurch auch auf anderen Erdteilen dieser Welt. Seine Frau Helen ist S\u00fcdafrikanerin. Mit den beiden verbrachten wir hier auf dem Campingplatz zwei sehr informative Abende, aus denen wir viel Verst\u00e4ndnis und Information \u00fcber S\u00fcdafrika mitnehmen k\u00f6nnen. Den Beiden herzlichen Dank daf\u00fcr und noch viele sch\u00f6ne Stunden auf ihren Reisen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Springbok-Camping.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-795\" title=\"Springbok Camping\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Springbok-Camping.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Springbok-Camping.jpg 1024w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Springbok-Camping-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Den heutigen Tag lie\u00dfen wir es gem\u00fctlich angehen. Der Schreck vom gestrigen Abend steckte uns, zumindest mir noch in den Gliedern. Gisela bereitete das Abendessen vor und ich sa\u00df vor dem WoMo, als ein lautes metallisches Klicken zu h\u00f6ren war. Das Ger\u00e4usch war nur sehr kurz zu h\u00f6ren und Gisela sagte, dass es eindeutig f\u00fcr sie unter dem Fahrzeug war.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Feder.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-798\" title=\"Feder\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Feder-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Feder-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/07\/Feder.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Nach einer genaueren Untersuchung stellte ich fest, dass die Zusatzfeder des hinteren Spezialsto\u00dfd\u00e4mpfer \u00a0gebrochen ist. Schitt, w\u00fcrde hier wohl jeder S\u00fcdafrikaner sagen und Gisela fand es nicht lustig als ich sagte, dass sie vielleicht zu schwer gewesen w\u00e4re. Galgenhumor, lustig fand ich es auch nicht. Also erst einmal \u201erunter kommen\u201c,\u00a0 vielleicht eine Nacht dar\u00fcber schlafen steht in unserem englischsprachigen \u00dcberlebenshandbuch. Hoffentlich haben wir es richtig \u00fcbersetzt. Die Nacht war trotz des Ratschlages etwas unruhig. Die heute aufgesuchte Toyota-Werkstatt konnte uns auch nicht helfen und somit fahren wir morgen mit einer gebrochenen Feder nach Upington. Dort hoffen wir, dass eine Spezialwerkstatt f\u00fcr 4&#215;4 Fahrzeuge uns weiterhelfen kann. Da diese Feder eine spezielle Verbesserung f\u00fcr dieses Fahrzeug ist und wir damit auf gr\u00f6\u00dfte Qualit\u00e4t Wert gelegt hatten, ist es wichtig, dies als einmaligen\u00a0 Materialfehler anzusehen, um somit nicht das Vertrauen in die Technik des Fahrzeuges zu verlieren.<br \/>\nFreitagnachmittag sehen wir in Upington dann hoffentlich weiter.\u00a0 Nur schade, dass somit, wir wollten urspr\u00fcnglich nach Upington auf Nebenstra\u00dfen entlang des Oranjerivers, die reizvollen\u00a0 Nebenstassen entfallen. Den Augrabies Falls National Park bei Upington wollen wir uns aber nach ausgef\u00fchrter Reparatur ansehen. \u00a0Am 14.08.2013 l\u00e4uft dann unser Visum f\u00fcr S\u00fcdafrika aus. 3 Monate waren wir dann im Land.<\/p>\n<p>Heute am 26.07 sind wir die 370 km nach Upington durchgefahren, um m\u00f6glichst schnell noch vor Feierabend, in der Werkstatt nachzufragen. Die erste Werkstatt, ein sehr gut ausgestatteter H\u00e4ndler, verwies uns an die zweite. Dort stellte der Mechaniker fest, dass der zweite Sto\u00dfd\u00e4mpfer auch defekt ist und er keine Ersatzteile f\u00fcr dieses \u201edeutsche Qualit\u00e4tsprodukt\u201c habe. Dar\u00fcber hinaus war der Auspufftopf noch durchgerostet. Er z\u00e4hlte uns mehrere Alternativen auf in unterschiedlichen Preisklassen, verwarf sie wieder und jetzt ist der Auspufftopf erneuert und es werden zus\u00e4tzliche Federn und wieder original Toyota-Sto\u00dfd\u00e4mpfer eingebaut. Mal sehen was der T\u00dcV dazu sagt! Ich k\u00f6nnte das Autohaus Nestle in Dornstetten verfluchen, die haben diesen Mist empfohlen. Egal, die Fahrt kann weiter gehen und der Preis mit ca. 300.- \u20ac ist in Ordnung. Heute Abend hoffen wir dann dass wir einen Campingplatz finden und werden dann morgen in den Nationalpark fahren und dort ein paar Tage bleiben bevor es nach Namibia geht. Denke, dass jetzt auch die Datenverbindung schlechter wird. Werde versuchen uns so oft es geht zu melden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei st\u00fcrmischem, str\u00f6mendem Regenwetter wachten wir auf, fr\u00fchst\u00fcckten und lie\u00dfen es uns nicht nehmen, noch einmal f\u00fcr 20 Minuten in den fast 40\u00b0 C warmen Pool zu steigen. Gut aufgeheizt fuhren wir dann los. 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