{"id":895,"date":"2013-08-14T18:34:26","date_gmt":"2013-08-14T18:34:26","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=895"},"modified":"2015-02-14T07:44:59","modified_gmt":"2015-02-14T09:44:59","slug":"vom-fishriver-uber-ai-ais-nach-luderitz","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=895","title":{"rendered":"Vom Fishriver \u00fcber Ai Ais nach L\u00fcderitz"},"content":{"rendered":"<p>Im Roadhouse noch erhielten wir auf unserem neuen namibianischen Handy sehr viele Anrufe von Namibianern. Die konnten allesamt nicht verstehen, dass sich unter dieser Nummer in Deutscher meldete. Nachdem auch noch drei SMS mit Scheckeinzahlungsbest\u00e4tigungen eingegangen sind, kam uns dies doch auch etwas merkw\u00fcrdig vor. Quintessenz der Geschichte ist, seit 3 Tagen funktioniert unser Handy nicht mehr. Der Netzbetreiber hat es vermutlich abgeschalten. Nun nehme ich auch alles zur\u00fcck, es n\u00fctzt nichts wenn man ohne jegliche Formalit\u00e4t eine Handynummer bekommt. Lieber etwas Formalismus und ein funktionierendes Ger\u00e4t als jetzt den Aufwand\u00a0 mit Reklamationen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/LKW-Roadhouse.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-896\" title=\"LKW Roadhouse\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/LKW-Roadhouse.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/LKW-Roadhouse.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/LKW-Roadhouse-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Inzwischen haben wir am Montag das Roadhouse verlassen und waren in Ai Ais. Die Fahrt dorthin war sehr sch\u00f6n.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Springbok-Skelet-.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-900\" title=\"Springbok Skelet\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Springbok-Skelet--300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Springbok-Skelet--300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Springbok-Skelet-.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Sie f\u00fchrte uns durch eine Steinw\u00fcste, die teilweise so bizarre Z\u00fcge annahm, dass wir fast der Annahme waren, wir sind auf dem Mond.\u00a0 Es ist f\u00fcr uns nur schwer vorstellbar, dass hier vor 100 Jahren deutsche Soldaten f\u00fcr deutsche Interessen gek\u00e4mpft haben. Unvorstellbar auch, was die Pioniere hier geleistet haben, um dieses Land zu erforschen. Oftmals, sehr oft, soweit das Auge reicht nur gerade Ebene aus Steinen. Ohne sichtbare Vegetation.<br \/>\nNach 7,5 km neigt sich die Erde soweit, dass der sichtbare Punkt in den Horizont \u00fcbergeht. Wir finden diese Landschaft fantastisch und k\u00f6nnen uns nicht satt sehen daran.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Ai-Ais-Zufahrt.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-897\" title=\"Ai Ais Zufahrt\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Ai-Ais-Zufahrt-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Ai-Ais-Zufahrt-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Ai-Ais-Zufahrt.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Ai Ais ist eine Oase mitten in dieser W\u00fcste und liegt in den Bergen am Fishriver.<br \/>\nEine 60\u00b0 C \u00a0hei\u00dfe Quelle mit schwefelhaltigem Wasser speist ein Mineralbad. Viel mehr als eine Tankstelle, ein Hotel mit Campingplatz, einen Outdorpool und einem Indorpool gibt es hier nicht. Der Indoorpool ist sehr nett angelegt und das hei\u00dfe Wasser tat uns mehr als gut. Allerdings war ich anschlie\u00dfend richtig m\u00fcde und ersch\u00f6pft.<\/p>\n<p>Wir blieben hier auf dem Campingplatz und fuhren dann heute, Montag, weiter Richtung S\u00fcden. Dort am Nordufer des Oranje geht die Stra\u00dfe dann Richtung Westen unmittelbar am Fluss entlang. Rechts die bizarren Berge, links der Fluss mit Schilf und Gr\u00fcn. Dahinter die Berge des Richtersveld-Nationalparks. Die Piste war gut befahrbar. Auf den knapp 100 km kamen uns vier Fahrzeuge entgegen, sonst sahen wir keine Menschen-Seele.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Ai-Ais-Landschaft.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-898\" title=\"Ai Ais Landschaft\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Ai-Ais-Landschaft.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"255\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Ai-Ais-Landschaft.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Ai-Ais-Landschaft-300x95.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_899\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Oranje.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-899\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-899\" title=\"Oranje\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Oranje.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Oranje.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Oranje-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-899\" class=\"wp-caption-text\">Am Oranje<\/p><\/div>\n<p>Gegen 12 Uhr waren wir dann in Rosh Pinah. Ein kleiner Ort in dieser W\u00fcste. Wir frischten dort unseren Vorrat an Lebensmitteln auf und versuchten, die Handykarte wieder zu aktivieren. Das Erste klappte sehr gut, das Zweite leider nicht. Die Versorgung an diesem kleinen Ort mitten in der W\u00fcste ist hervorragend. Da in den vergangenen Jahren hier eine neue Zink-Mine aufgebaut wurde expandiert dieser kleine Ort.<br \/>\nMit Lebensmitteln wieder gut versorgt fuhren wir ca. 20 km zur\u00fcck, um dort den Fluss mit einer F\u00e4hre zu \u00fcberqueren und im Richtersveld zu \u00fcbernachten. Leider haben wir kurz vor der F\u00e4hre festgestellt, dass der Grenz\u00fcbergang nach S\u00fcdafrika hier doch sehr offiziell ist. Wir m\u00fcssten aus Namibia ausreisen und in S\u00fcdafrika einreisen und Morgen oder \u00dcbermorgen dies alles wieder andersherum. Unser Visa f\u00fcr S\u00fcdafrika gilt auch nur noch f\u00fcr 2 Tage und das Carnet ist auch schon auf Nambia ausgestellt. Mir war das Risiko einfach zu hoch, Gisela h\u00e4tte es riskiert. Ich setzte mich durch und somit fuhren wir die 160 km bis Aus noch am heutigen Tag. Die Mine hat bewirkt, dass diese Stra\u00dfe zur besseren Infrastruktur geteert wurde. Somit verlief die Fahrt zwar z\u00fcgig war aber von der Strecke her eher langweilig.\u00a0 Die Stra\u00dfe stieg von der H\u00f6he des Oranje von 70 m so ganz allm\u00e4hlich auf eine H\u00f6he von 1100 m an.\u00a0 Die Gegend war nach wie vor sehr flach und Steinw\u00fcste. Links von uns auf der ganzen Strecke das Diamantensperrgebiet. <a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Diamantengebiet.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-901\" title=\"Diamantengebiet\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Diamantengebiet-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Diamantengebiet-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Diamantengebiet.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Hier ist jeglicher Zutritt untersagt. Allerdings wurden in einem gro\u00dfen Teil des Gebietes seit Jahren keine Diamanten mehr gefunden und es sind Bestrebungen im Gange, dieses Gebiet ebenso wie das Richtersveld als Nationalpark auszuweisen und diese Nationalparks grenz\u00fcberschreitend zu verbinden.<br \/>\nWir kamen dann um 16.30 h in Aus an.<br \/>\nIn Klein Aus gibt es einen sehr netten Campingplatz und eine Lodge. Leider hatten wir hier Pech. Ohne Vorbuchung geht nichts! Somit stehen wir nun in Aus etwas weniger romantisch auf dem Dorfcampingplatz mitten in der \u201eStadt\u201c. Ein gutes Abendessen und ein noch besseres Glas Wein vers\u00f6hnten uns aber.<br \/>\nSp\u00e4tabends kamen dann noch weitere G\u00e4ste^, die ebenfalls in Klein Aus Vista abgewiesen worden waren und somit hatten wir mal wieder einen netten Kontakt auf Deutsch. Ein sehr nettes Paar aus M\u00fcnchen, die auch viel Reiseerfahrung haben.<br \/>\nHeute, Dienstagmorgen, verabschiedeten wir uns dann und besuchten als erstes das Konzentrationslager der S\u00fcdafrikaner, die hier um 1915 deutsche Soldaten interniert hatten. Eine Gedenktafel und verfallene Reste der H\u00e4user sind die Zeitzeugen. Die deutschen Soldaten wurden hier in dieser Umgebung gefangen gehalten bis 1919 der Friedensvertrag von Versailles abgeschlossen wurde. Interessanterweise blieben nach Freilassung \u00fcber die H\u00e4lfte der M\u00e4nner hier.<br \/>\nDann fuhren wir wieder nach Klein Aus Vista und fragten erneut nach dem Campingplatz. Heute war es dann doch tats\u00e4chlich kein Problem und wir buchten vor. Von Donnerstag bis Sonntag wollen wir dann hier stehen.<br \/>\n20 km hinter Klein Aus gibt es sehr viele wilde Pferde. Die Pferde gibt es hier in diesem W\u00fcstenabschnitt seit rund 100 Jahren und man vermutet, dass ehemalige Soldaten sie hier zur\u00fccklassen mussten. Pferde brauchen t\u00e4glich Wasser.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Wilde-Pferde.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-902\" title=\"Wilde Pferde\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Wilde-Pferde.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Wilde-Pferde.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Wilde-Pferde-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am Wasserloch fast gegen\u00fcber des ehemaligen Bahnhofs Garub wurden wir dann tats\u00e4chlich f\u00fcndig. In einer Senke, um das Wasserloch war eine Herde von mindesten 100 Pferden. Dazwischen Str\u00e4u\u00dfe und Oryx-Antilopen in gr\u00f6\u00dferer Anzahl. Die Pferde waren teilweise \u00fcberhaupt nicht scheu und kamen auf Tuchf\u00fchlung heran. Wir waren l\u00e4ngere Zeit alleine mit den Tieren und konnten die Stille genie\u00dfen. Doch auch hier trafen wir einige Deutsche.\u00a0 Man merkt seit Tagen schon, dass zu Hause Schulferien sind.<br \/>\nWir fuhren dann weiter \u00fcber Kolmanskop nach L\u00fcderitz. In Kolmanskop, der ehemaligen Diamantenstadt, schon lange eine \u201eGeisterstadt\u201c hat sich seit unserem ersten Besuch vor Jahren nichts ge\u00e4ndert. Da sie nur bis 13 Uhr besichtigt werden kann, haben wir uns dies gespart. In L\u00fcderitz angekommen, ging es nat\u00fcrlich als erstes zum Telefonprovider. Ein langer Hickhack. Wir erfuhren, dass diese Telefonnummer gestohlen wurde und gesperrt ist. Vermutlich hatten wir mit der Polizei telefoniert und der Provider hat darauf die Karte, die uns irrt\u00fcmlich \u00fcbergeben wurde, wieder gesperrt. Zuerst erhielten wir eine neue Telefonkarte f\u00fcr 37 N$. Sp\u00e4ter stellte sich heraus, dass wir diese nun zus\u00e4tzlich haben und die alte Karte, samt gekauftem Guthaben, wieder aktiviert werden soll. Morgen soll es funktionieren und wir sollen noch einmal vorbeikommen. Es ging heute Abend schon, wir gehen aber noch einmal hin. Gisela will sich f\u00fcr die Unterst\u00fctzung sogar noch mit Schokolade bedanken. Verdient haben sie es, wenn es dann klappt. Wir verbrachten fast 2 Stunden dort mit einer Unterbrechung. Wir waren im \u201eTwo Ozean\u201c zum Mittagessen. Unsere \u201eAfrika Freunde\u201c zu Hause kennen das Restaurant. Es gibt fantastisch guten frischen Fisch. Hier an der Waterfront hat sich wenig ge\u00e4ndert, in L\u00fcderitz selbst schon.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Felsenkirche.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-904\" title=\"Felsenkirche\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Felsenkirche.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Felsenkirche.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Felsenkirche-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Felsenkirke-L\u00fcderitz.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-905\" title=\"Felsenkirke L\u00fcderitz\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Felsenkirke-L\u00fcderitz-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Felsenkirke-L\u00fcderitz-225x300.jpg 225w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Felsenkirke-L\u00fcderitz.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die alten deutschen Geb\u00e4ude sind herausgeputzt und strahlen in neuem Glanz. Der ausgebaute Tiefseehafen sorgt f\u00fcr ein gesch\u00e4ftiges Treiben. Wir stehen hier am Ende von L\u00fcderitz auf einer felsigen Landzunge, umgeben vom Atlantik auf einem netten Campingplatz. Zu Fu\u00df, dies wollen wir Morgen probieren, ist es eine halbe Stunde Gehzeit in die Stadtmitte.<\/p>\n<p>&nbsp;<br \/>\nAbends bekamen wir hier dann Besuch. Mit dem netten Paar aus M\u00fcnchen plauschten wir noch ausgiebig bei einer Tasse Tee. Sie haben leider nur 4 Wochen Zeit und fahren Morgen bereits weiter. Da wir wesentlich langsamer Reisen, sehen wir sie vielleicht in 14 Tagen wieder wenn sie dann schon auf der R\u00fcckreise sind. Es war sehr nett mit ihnen.<\/p>\n<p>Heute, Mittwoch, waren wir zu Fu\u00df den ganzen Tag in L\u00fcderitz unterwegs. Kennen jetzt die ganze Stadt, das hei\u00dft alles bis auf die Armenviertel, die es auch hier gibt. Die Stadt ist sehr \u00fcberschaubar und ausgesprochen deutsch gepr\u00e4gt. Wir machten uns sachkundig, ob eine Verschiffung nach Europa auch von Namibia aus m\u00f6glich ist und erhielten eine Adresse in Walvis Bay. Es war ein sehr gem\u00fctlicher Spaziergang von mehreren Stunden. Wir f\u00fchlten uns auf Grund der Geb\u00e4ude und der Stimmung sehr oft in unsere Kindheit zur\u00fcckversetzt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Ballsaal.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-903\" title=\"Ballsaal\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Ballsaal.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Ballsaal.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Ballsaal-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Kaum zu glauben, dass wir das Jahr 2013 schreiben. Die Felsenkirche mit wunderbar, bleiverglasten Fenstern. Alte Kegelbahnen, Tanzs\u00e4le, Lesestuben und Turnhallen stehen in der Kirch- oder Hohe- oder Ringstra\u00dfe. Ganz nach Belieben und g\u00e4nzlich deutsch. Leider soll dies nun alles der Moderne weichen. Nicht dass die Stadt dadurch moderner wird, aber die L\u00f6sung von Altem soll wohl auch hier erfolgen. Trotz sehr gro\u00dfem Widerstand in der Bev\u00f6lkerung hei\u00dft die Stadt seit vergangenem Freitag !Nami?n\u016fs. Die Umbenennung erfolgte ohne vorherige Verst\u00e4ndigung der Bev\u00f6lkerung. Schade, hier wird dem Gr\u00fcnder der Stadt nicht Rechnung getragen. Vor der Gr\u00fcndung durch L\u00fcderitz gab es hier nur W\u00fcste.<\/p>\n<p>Im Kaffeehaus gab es eine Schwarzw\u00e4lder Kirschtorte, die besser schmeckte als die meisten zu Hause (Torte von Monika au\u00dfer Konkurrenz!). Auf den Stra\u00dfen und in L\u00e4den wurden wir oft auf Deutsch angesprochen.<\/p>\n<p>Fast h\u00e4tte ich geschrieben, es war ein erfolgreicher Tag. Leider hat es mit unserer MTC Handykarte immer noch nicht geklappt. Wir tauchten zwar im 2 Stunden-Rhythmus im Laden auf und zeigten unsere Geduld, gen\u00fctzt hat es aber noch nichts. Morgen fr\u00fch dann um 9 h \u2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Roadhouse noch erhielten wir auf unserem neuen namibianischen Handy sehr viele Anrufe von Namibianern. Die konnten allesamt nicht verstehen, dass sich unter dieser Nummer in Deutscher meldete. 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