{"id":956,"date":"2013-08-27T19:42:59","date_gmt":"2013-08-27T19:42:59","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=956"},"modified":"2015-02-14T07:44:34","modified_gmt":"2015-02-14T09:44:34","slug":"nach-walvis-bay-zum-atlsntik","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/?p=956","title":{"rendered":"Nach Walvis Bay zum Atlantik"},"content":{"rendered":"<p>Wow, erschreckend wie schnell die Tage vergehen. Nun sind wir schon am Atlantik.<\/p>\n<p>Die Nacht auf dem Campingplatzes des \u201eRitz\u201c war zwar am Abend etwas laut aber ansonsten ein Platz zum Empfehlen. Am Sonntagmorgen fuhren wir dann sehr gem\u00fctlich Richtung Kuiseb-Canyon. Eine\u00a0 landschaftliche sehr sch\u00f6ne Strecke. Steinw\u00fcste mit tiefen Canyons \u00a0in denen der sehr selten fallende Regen dann sturzflutartig abflie\u00dft und diese Landschaft dadurch geschaffen hat. Die C14 ist eine Hauptverbindungsstra\u00dfe und als Naturpiste ausgef\u00fchrt.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Wellblech.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-957\" title=\"Wellblech\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Wellblech-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Wellblech-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Wellblech.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die Piste ist in einem schlechten Zustand und stark ausgepr\u00e4gtes Wellblech machte sie zu einem H\u00e4rtetest f\u00fcr\u00b4s WoMo und zu einem Nerventest f\u00fcr uns. Man kann nicht sagen, eine Piste ist schlecht. Der Grader steht unter Umst\u00e4nden schon 20 km weiter und dann ist sie vor\u00fcbergehend in einem super Zustand. Diesmal war sie aber \u00fcberwiegend schlecht.<\/p>\n<p>Da das Tagesziel nicht weit war, fuhren wir langsam durch den Gaub-Canyon und lie\u00dfen uns viel Zeit zum Fotografieren.\u00a0 Kurz vor dem Kuiseb-Canyon, genau wie in Deutschland, an der Provinzgrenze wurde dann die Piste zur geteerten Stra\u00dfe. Der Spuk hielt aber nur 6 km an, dann war die urspr\u00fcngliche Piste zur\u00fcck. Versteh dies wer wolle, wir verstanden es nicht, auf 200 km L\u00e4nge willk\u00fcrlich 6 km zur Teerstra\u00dfe zu machen.<\/p>\n<p>An diesem Tag verstanden wir aber noch mehr nicht. Kurz vor dem Pass ein wundersch\u00f6ner Aussichtspunkt, den wir auf unserer letzten Fahrt hierschon genossen, leider diesmal mit einem Schild versehen \u201ePermit required\u201c.\u00a0 Da wir nur schlecht Englisch sprechen und lesen k\u00f6nnen haben wir den Hinweis einfach nicht verstanden. Manchmal ist es von Vorteil nichts zu verstehen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Ka-Canyon.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignright size-medium wp-image-958\" title=\"Ka Canyon\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Ka-Canyon-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Ka-Canyon-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Ka-Canyon.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wir genossen den Ausblick.<br \/>\nEine Landschaft, die nicht zu beschreiben ist. Man muss sie sehen, ersp\u00fcren und auf sich wirken lassen. Es ist grandios. Auf der anderen Seite das gleiche Spiel. Auch dort eine Piste zu einem Aussichtspunkt und einem kleinen Wanderweg und auch hier der Hinweis \u201ePermit required no vehicles beyond this point\u201c. Wir verstanden wieder nichts und es w\u00e4re mehr als schade gewesen, den \u201eHinweis\u201c zu akzeptieren. Dieses Gebiet wurde dem Nationalpark zugeordnet und seitdem sind all die Punkte nur mit Permit anzufahren. Sprich, eine echte Abzocke! Zumindest wir haben es so empfunden.\u00a0 Es hat sich in den Jahren nichts ver\u00e4ndert nur kassiert soll jetzt werden. Da der Betrag relativ gering ist, w\u00e4re dies gar nicht schlimm. \u00c4rgerlich ist nur, dass es das Permit 200 km weiter weg gibt! Wir haben uns dar\u00fcber aber nicht ge\u00e4rgert sondern einfach das Gesetz \u00fcbertreten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1020747.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-959\" title=\"P1020747\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1020747.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"231\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1020747.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1020747-300x86.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dieser Aussichtspunkt westlich des Canyon ist noch gewaltiger und wir konnten uns fast nicht losreisen von der Landschaft.<br \/>\nVon hier ist auch ein kleiner Trail m\u00f6glich, der leider nicht bei der Zufahrt ausgeschildert ist. In den Jahren 1942\/43 lebten hier 2 deutsche Geologen in dieser Einsamkeit. Sie hatten sich hierher zur\u00fcckgezogen um dem Wahnsinn des 2. Weltkrieges zu entgehen. In dem Buch \u201eWenn es Krieg gibt gehen wir in die W\u00fcste\u201c dokumentierte Prof. Dr. Henno Martin diese Zeit, die er hier mit seinem Freund und Kollegen verbrachte.<br \/>\nLeider darf man hier in dieser grandiosen Landschaft nicht \u00fcbernachten.<\/p>\n<p>Den in der N\u00e4he eingezeichneten Campingplatz gibt es leider nur in der Landkarte, im Navi war er auch nicht pr\u00e4sent und er war sicherlich noch nie vorhanden. Etwa 20 km weiter dann ein 2. Platz zum \u00dcbernachten wie alles hier mit dem Schildern versehen \u201ePermit required no vehicles beyond this point\u201c. Er war leider belegt und somit fuhren wir dann doch noch\u00a0 25 km weiter.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Camping-Bush.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-960\" title=\"Camping Bush\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Camping-Bush-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Camping-Bush-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Camping-Bush.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><br \/>\nWieder das Schild aber sonst war niemand da. So ein Platz ist richtig basic. Kein Strom, kein Wasser und\u00a0 keine Toilette.\u00a0 Daf\u00fcr aber sehr ruhig. Ab 19.30 Uhr fuhr auf der etwa 1 km entfernten Stra\u00dfe kein Fahrzeug mehr. Kurze Zeit sp\u00e4ter stellten auch die V\u00f6gel ihr zwitschern ein. Es war so ruhig, dass man den eigenen Puls pochen h\u00f6rte. Solch eine Stille gibt es nur in der W\u00fcste, weit ab von jeglicher Zivilisation.\u00a0 Nachts kamen Springb\u00f6cke und Oryx bis ans Fahrzeug heran.<\/p>\n<p>Am Montagmorgen wollten wir bis etwa 40 km vor Walvis Bay fahren. Am Vogelfederberg nochmals eine Nacht in solcher Einsamkeit verbringen.\u00a0 Landschaftlich ist es hier noch sch\u00f6ner. Im Berg sind H\u00f6hlen, die man vom \u00dcbernachtungsplatz aus nutzen kann. Da wir hier aber schon am zeitigen Vormittag waren und zumindest eine andere Familie (vermutlich mit Permit) einen der weil\u00e4ufigen\u00a0 Pl\u00e4tze schon nutzte, entschlossen wir uns das \u201enicht verstehen\u201c nicht \u00fcberzustrapazieren und fuhren noch bis Walvis Bay.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Flami-walvis.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-961\" title=\"Flami walvis\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Flami-walvis.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Flami-walvis.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Flami-walvis-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wir sind zur\u00fcck am Atlantik und wie hier \u00fcblich, ist es auf den letzten 40 km deutlich k\u00fchler geworden. Nebel haben wir bis jetzt nicht. Er ist hier durchaus\u00a0 oft vorhanden, aber es weht eine steife Brise. Die steife Brise und einige Strandk\u00f6rbe erinnern an Sylt und die Nordsee. Ist doch sch\u00f6n was man hier alles inklusive hat.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Flamii-Walvis-1.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-962\" title=\"Flamii Walvis 1\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Flamii-Walvis-1-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Flamii-Walvis-1-300x225.jpg 300w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Flamii-Walvis-1.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Wir haben uns vom Wind kr\u00e4ftig durchblasen lassen und sind auf der Strandpromenade fast 9 km spazieren gegangen. Au\u00dferdem hat Gisela telefonisch in Swakopmund eine D\u00fcnenexkursion vorgebucht, die mir unsere T\u00f6chter mit Ehemann und Freund zum 60. Geburtstag geschenkt hatten.<br \/>\nMehr war an diesem Montag nicht drin, da wir noch einen \u00e4lteren Reisef\u00fchrer dabei haben. Hier am Ort haben wir n\u00e4mlich in der Toyota-Werkstatt erfahren, dass heute Feiertag in Namibia ist.<\/p>\n<p>Heute Morgen war es bis 10 Uhr richtig neblig. Vom WoMo tropfte der Tau ab und unsere Schuhe, die meistens im Freien stehen, waren davon feucht geworden. Wir suchten heute als erstes das Hafenb\u00fcro der Manica-Schiffsgesellschaft auf, um uns nach einer Passage von Walvis Bay nach Hamburg zu erkundigen. Wir wurden sehr zuvorkommend bedient. Leider haben wir keinen Preis erhalten. Wir sollen uns einfach per Fax melden, wenn wir einen Termin wissen. M\u00f6glich ist es und kein Problem. W\u00e4re vielleicht eine Alternative.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Qualle-Walvis.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-965\" title=\"Qualle Walvis\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Qualle-Walvis.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Qualle-Walvis.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Qualle-Walvis-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Beim Toyota-H\u00e4ndler waren wir dann wegen der abgebrochenen Spiegelhalterung vorstellig. Ja, so etwas gibt es nicht und auf Lager ist nur ein silberfarbener Spiegel mit eingebautem Blinker. Kostenpunkt wie zu Hause 150.- \u20ac. Da das WoMo schwarz ist und der Blinker im Spiegel nur \u00c4rger beim T\u00dcV nach sich zieht, verzichteten wir und fahren vorl\u00e4ufig noch ohne Spiegel. Die Halterung w\u00fcrde es nur im Secondhand geben und der einzige H\u00e4ndler ist in Windhoek. So ein bl\u00f6des St\u00fcck Plastik. Ich habe nun im Baumarkt einen 2- Komponentenkleber gekauft und das Ganze geklebt. Sieht gut aus und ich hoffe es h\u00e4lt. Morgen wird dann der erste Test gemacht und wir k\u00f6nnen dann in aller Ruhe nach Ersatz suchen.<br \/>\nDa wir mit der Reparatur der Feder in Springbock nicht g\u00e4nzlich zufrieden waren und\u00a0 das WoMo beim\u00a0 Fahren auf der Piste doch immer wieder deutliche Schlagger\u00e4usche von sich gab und der Federweg einfach zu gering war, suchten wir anschlie\u00dfend einen Off-Road-Spezialisten auf. Ganz mein Vertrauen konnte er zwar nicht gewinnen, aber ich lie\u00df f\u00fcr knapp 400.- \u20ac eine Luftfederunterst\u00fctzung einbauen.\u00a0 Siehe da, nun ist wieder ein Federblatt \u00fcbrig, aber das WoMo kam hinten bei einem Luftdruck von 3,5 bar ca. 5 cm hoch und es f\u00e4hrt sich sehr passabel. Selbst bei D\u00fcnenfahrten, mit Aufbau, hat sich das WoMo sehr souver\u00e4n verhalten. Vielleicht muss ich das Luftkissen noch ein wenig h\u00e4rter stellen. Bis 7 bar Luftdruck vertr\u00e4gt es. Ich hoffe, dass es sich auch im Dauerbetrieb bew\u00e4hrt. Ein Namibianer hat es mir empfohlen. Er f\u00e4hrt seinen Hilux schon relativ lange mit solch einer Unterst\u00fctzung. In Deutschland ist diese Unterst\u00fctzung auch gebr\u00e4uchlich, mein H\u00e4ndler hat mir vor Jahren aber abgeraten, da es bessere M\u00f6glichkeiten gibt. Es ist im Moment die einzige Alternative. Mit der ersten Reparatur hat es nicht funktioniert und auf Dauer h\u00e4tte ich mir das WoMo ruiniert.<\/p>\n<p>Wir fuhren dann noch raus in die Lagune.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1020808.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-963\" title=\"P1020808\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1020808.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1020808.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1020808-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Gebiet ist auf Meeresh\u00f6he und eine riesige Salzpfanne. Hier wird Salz gewonnen. Das Wasser wird in Becken geleitet und verdunsten lassen. Das dabei entstandene Salz dann richtig abgeerntet. Mit riesigen Baggern, LKWs und F\u00f6rderb\u00e4ndern entstehen neben den Sandd\u00fcnen Salzberge.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1020812.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-964\" title=\"P1020812\" src=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1020812.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"600\" srcset=\"http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1020812.jpg 800w, http:\/\/blog.wolfgang-strauss.com\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/P1020812-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>P\u00fcnktlich dann gegen 15.30 Uhr kam wieder dieser typische kalte, starke Wind auf und wir waren froh, dass wir uns ins WoMo zur\u00fcckziehen konnten. Die Dachzelte neben uns flatterten mehr als heftig im Wind.<br \/>\nMorgen wollen wir weiter nach Swakopmund. Das Wetter wird wohl dort, es sind nur 35 km, auch nicht anders sein. Morgens feucht und dunstig, tags\u00fcber sonnig und warm (20 \u00b0 C) und abends windig und k\u00fchl.\u00a0 Dies ist hier der Einfluss des Atlantiks. Die Einheimischen hier sind ganz verr\u00fcckt hier Urlaub zu machen wenn es im Landesinneren hei\u00df und sonnig ist. Mir ist es nach 40 km ins Landesinnere immer schon viel angenehmer, dort ist es dann wieder sonnig und warm im Moment bei 30\u00b0 C.<\/p>\n<p>Was uns heute noch aufgefallen ist: In der Stadt lungerten keine Bettler oder alkoholisierte Menschen herum. Wir bewegten uns den ganzen Tag in der Stadt ohne dass wir von irgendjemand angegangen wurden.\u00a0 Die St\u00e4dte hier haben \u00fcberwiegend sehr breite Stra\u00dfen. Dies f\u00e4llt durch den geringen Verkehr richtig ins Auge. Alles scheint etwas \u00fcberdemensioniert. Dies wird aber in den Reisef\u00fchrern auf die noch nicht sehr alte Gr\u00fcnderzeit der St\u00e4dte im letzten Jahrhundert zur\u00fcck gef\u00fchrt. Die Stra\u00dfen wurden so angelegt, dass zumindest ein Ochsengespann gut wenden konnte und dies wurde bis heute beibehalten. Wobei hier kein Unterschied zwischen Walvis Bay, mit seiner englischen Pr\u00e4gung und Swakopmund mit seiner typisch deutschen Pr\u00e4gung ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wow, erschreckend wie schnell die Tage vergehen. Nun sind wir schon am Atlantik. Die Nacht auf dem Campingplatzes des \u201eRitz\u201c war zwar am Abend etwas laut aber ansonsten ein Platz zum Empfehlen. 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