Heute am Freitag wird es ein Abschlussbericht.
Die Schönheit der Landschaft flachte etwas ab. War aber nicht verwunderlich nach dieser grandiosen Anfahrt.

Wir fuhren bis Polignac. Hier haben wir schon ein paarmal den netten Stellplatz unterhalb der Gemeinde genossen. Leider war diesmal der Token-Automat defekt und wir konnten keinen Strom bekommen. Schade, ging aber doch ganz gut, obwohl in der Nacht -10° C herrschten. Morgens waren zum ersten Mal die Scheiben am unteren Rand zugefroren.
So sind wir also ins Jahr 2026 gekommen.
Nach dem Frühstück ging es dann Richtung Lyon. Eine eintönige Strecke aber mit erfinderischen Menschen.
Die Radarfallen waren aller außer Betrieb gesetzt worden. Nicht beschädigt. Die über 3 m hohen Säulen waren mit alten Traktorreifen umringt und die Mobilen waren mit Planen abgedeckt und unter einem Misthaufen begraben. Die Franzosen sind einfach Klasse!
Auf der Strecke nach Lyon in Richtung Belfort gibt es leider wenig Stellplätze. Somit waren wir gezwungen, in einem kleinen Dorf vor dem Sportheim zu übernachten. War kein Problem. Wir verbrachten eine sehr ruhige Nacht.
Heute ging es dann weiter bis Colmar.
Unterwegs waren die Nebenstrassen oft mit Schnee bedeckt und etwas glatt. Schneepflüge fuhren und streuten zumindest auf den Nationalstrassen Salz.
Wir waren dann noch einkaufen. Die HyperU Märkte sind einfach grandios. Haben das WoMo auch noch betankt. Der Diesel ist in Frankreich an vielen Tankstellen billiger als in Deutschland.
Als wir nach dem verspäteten Mittagessen auf die Uhr schauten, waren wir sehr überrascht. Schon 15.15 Uhr.
Gisela hat dann noch telefoniert, sodass wir erst gegen 16 Uhr weitergefahren sind.
Wir kamen also erst nach Einbruch der Dunkelheit in Colmar an und stehen nun bei leichtem Schneefall auf einem Stellplatz. Wir hatten kein Pech. Als wir ankamen waren zwar alle Plätze belegt, jedoch 15 Minuten später wurde ein Platz frei.
Morgen geht es dann endgültig nach Hause