Hallo Welt

Dies ist der Reiseblog von Gisela und Wolfgang Strauß.

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Das morgendliche Ritual

Ein geregelter Ablauf muss sein!

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Eine warme Gegend im Winter

Nun bin ich schon die 2. Nacht hier in Callarone am Playas de Las  Palmeras. Heute morgen ist Gerd abgefahren, er will spätestens am 1. Dezember zu Hause sein. Kaum ist ein Platz frei geworden steht aber schon wieder einer hier. Der ganze Strandabschnitt ist gut frequentiert und es ist toll, dass um diese Jahreszeit die Polizei das duldet.

Gestern haben Gerd und ich eine sehr schöne Wanderung an der Küste entlang gemacht. An dem Pfad an der Steilküste entlang war Trittsicherheit und Schwindelfreiheit angesagt. Gute 3 km waren es zu nächsten Dorf. Gerd kaufte etwas ein und ich trank einen Kaffee.

Nachdem Gerd abgefahren war machte ich mir Bacon und Ei und frühstückte fürstlich.

Anschließend reparierte ich den Kurzschluss in der Navi-Versorgung, unterhielt mich mit einem Nachbarn aus Berlin, entsorgte den Müll und schon war es 15 Uhr.

Ich weiß noch nicht wann und wohin ich weiterfahre. Wollte eigentlich nach Granada. Dort gibt es anscheinend keine vernünftige Möglichkeit zum Übernachten, es ist auf 1300 Höhenmetern kalt da oben und es regnet. Keine wirkliche gute Alternative. In den Bergen hier, auf über 3000 m, hat es schon kräftig geschneit. Hier am Meer ist es sommerlich, 100 Km im Landesinneren ist Winter.

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Traumhafter etwas illegaler Standplatz Las Palmeras

Koordinaten; 37.374646 -1.638804

Einfach traumhaft! Werde hier ein paar Tage zubringen.

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Kurz vor Benidorm

Heute Nacht hat es geregnet. Nach dem ich Abwasser und WC entsorgt hatte musste ich nur noch bezahlen und dann ging es los. Für die rund 85 km brauchte ich eine gute Stunde. Ich war gegen 11 Uhr hier auf dem Stellplatz in Benissa.

Das Wetter ist unterwegs wieder besser geworden. Die Sonne kam raus und die Wolken haben sich verzogen.

Koordinaten: 38.721219 0.060342

Der Stellplatz ist eigentlich eine Sackgasse. Es gibt Wassser und Entsorgungsmöglichlichkeiten, sonst ist er aber ohne Reiz. Schon um die Mittagszeit standen hier einige Wohnmobile. Bisher waren alle Stellplätze hier in Spanien gut besucht. Viele Franzosen und Deutsche, einige Engländer und Italiener oder Schweden.

Benissa ist ein kleines, lebhaftes Städtchen. Ich freute mich über das lebhafte Gewusel in der Stadt. Als ich einige Chinaläden traf fühlte ich mich heimisch. Die Läden sind einfach eine Wucht. Riesen groß und es gibt fast alles. Alles, alles eben aus China. Preiswert mit einigen Fragen an die Qualität.

Ein Reisverschuss an meiner Jacke war defekt. Das Reparaturset für viele Verschlüsse kostete 1.50 €. Er funktioniert nun wieder.

War sehr nett in der Stadt.

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In Valencia

Gestern war das Wetter wieder super gut. Sonne mit 21° C waren sehr angenehm. Corona gibt es hier nicht, zumindest der oberflächliche Eindruck in der Innenstadt. Das Gedränge war oftmals so groß, dass ich die Maske aufsetzte. Die Menschen genossen den wunderschönen Tag.

Die Innenstadt wird im Moment saniert und somit sind viele interessante Ecken gerade etwas entstellt durch Baumaschinen und Zäune. Allerdings sind im Moment oder weil Sonntagsmesse war viele Kirchen frei zugänglich. Das nutzte ich aus. Ich bin nicht bereit, Eintritt in Kirchen zu bezahlen. Die Kirchen waren gut besucht. Manche hielten jeden 2. Platz frei, bei manchen ließ eine Dame niemand in die Kirche, die von ihr kein Desinfektionsmittel annahmen. Viele Reisegruppen waren unterwegs.

Ich lief viel außerhalb der touristischen Pfade und war doch recht erstaunt, dass viele Gebäude sehr marode waren. Baufällig, manchmal stand von stahlträgern notdürftig gestützt nur noch die Fassade. Prunk und Verfall, Tür an Tür.

Alle Bars waren sehr gut besucht und ich musste genau hinsehen um einen Platz im Freien zu erwischen. Beim Lunch vergaß die Bedienung mein Essen. Meine Reklamation war erfolgreich, obwohl die Dame mich nur auf spanisch zu textete. Der Toast mit Schinken und Camembert auf gedünsteten Zwiebeln war vorzüglich.

Gegen 16.30 Uhr und nach über 10 km war ich dann zurück am WoMo.

Für heute war Regen angesagt und Sturm.

Ich machte mich trotz dieser Prognose auf den Weg und lief von der Innenstadt aus durch das trockengelegten Flussbett des Turia im parkkomplex zur Ciutat de les Arts i les Ciències. Hier liegen die moderner Wahrzeichen der Stadt.

Beim letzten Besuch vor zwei Jahren sind wir bei diesem Spaziergang bis auf die Haut durchnässt worden. Heute hatte ich Glück, es regnete nicht.

Von dort entschloss ich mich dann bis zum Hafen weiterzugehen. Es waren noch gut 2 km. Unterwegs kaufte ich noch ein paar Lebensmittel ein. Danach gab es dann frisches Brot, sehr gute frische Wurst und zum trinken auf einer Parkbank. Ich fühlte mich so unendlich reich und als ich einen alten, armen Mann unter Arkaden beim Essen sah schenkte ich ihm den Rest meines Essens.

Mit der Metro ging es dann zurück zum WOMO.

Auch heute waren es dann als ich zurück war wieder über 10 km.

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Valencia, 3 Sterne Stellplatz

Die Nacht verlief wider erwartet ruhig. Der Zugverkehr ist Nachts wohl eingestellt, zumindest war nichts zu hören. Nach einem guten Frühstück mit frischgepressten Orangensaft und Telefonaten startete ich gegen 10.30 h in Richtung Valencia. Beim telefonieren erzähle Gisela, dass es zu Hause kalt ist und nach Regen aussieht. Ich lachte und erinnerte mich an gestern, Sonne pur und sehr warm.

Heute war die Sonne bei Abfahrt noch nicht zu sehen. Leichter Dunst, der leider schon nach kurzer Fahrt in leichten Regen überging. Zumindest warm ist es immer noch.

Unterwegs gingen die Olivenhaine langsam in Orangenplantagen über. Es ist Erntezeit und die Früchte hängen übig an den Bäumen.

Der Regen blieb leider den ganzen Tag. Die 180 km bis Valencia waren Autobahn. Somit kam ich gegen 13 Uhr hier an. Camping Valencia, der gleiche Platz wie vor zwei Jahren. Datenschutz wird hier nicht so groß geschrieben. Die Dame an der Rezeption sah nur unsere Autonummer und schon hatte sie die Daten auf dem Schirm. 15 € kostet hier die Nacht mit Strom. Das Internet ist ausgezeichnet. Der Service ist sehr gut. Bahnticket und Eintrittskarten gibt es hier an der Rezeption. Lebensmittel im Restaurant. Mit Englisch kann man sich gut verständlich machen. Dies ist in Spanien nicht überall so.

Koordinaten: 39.579600 0.444754

Beim letzten Besuch hatte es hier auch geregnet. Morgen soll allerdings die Sonne durch blinzeln und somit werde ich dann in die Stadt fahren. Mit der Bahn natürlich. Leider soll, so würde mir von Gerd berichtet, die Innenstadt eine große Baustelle sein. Wir werden sehen was dran ist.

Fernsehen geht hier auf dem Platz leider nicht. Es gibt zu viele Bäume. Für den schönen Pool ist es leider zu kalt.

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Es wird deutlich wärmer

Die Nacht war ruhig und selbst den Vollmond konnte ich ignorieren. Mein Ratatouille am Abend war wohl nicht mehr ganz frisch. Abends hatte ich noch leicht Durchfall und in der Nacht etwas Magenkrümmen. Heute Morgen war es dann vorbei. Ich bin schon um 20 Uhr eingeschlafen und erst gegen 7.30 Uhr aufgewacht.

Die Coronazahlen in Deutschland manchem mir Sorgen. Hoffentlich hat sich Gisela nicht verkalkuliert und ihr Flug klappt und alle bleiben gesund. Dies macht mir 1500 km weit von zu Hause schon Sorgen!

Heute bin ich nur 130 km gefahren. Die Autobahn in Spanien ist nicht mehr Mautpflichtig und somit ist die Fahrzeit absehbar. Ich fahre allerdings auch auf der Autobahn nur hinter den LKW’s her.

Hafen von Ampolla

Da die Zeit keine Rolle spielte fuhr ich kurz vor Ampolla von der AP7 ab und machte dort im Hafen Mittagspause. Anschließend fuhr ich dann auf einer sehr engen Straße am Meer entlang durch schön gepflegte Olivenhaine. Kilometer lang und ohne Verkehr. Bei Gegenverkehr wäre es auch sehr eng geworden.

Ein beschauliche Fischerort. Allerdings nur zu dieser Zeit. Im Sommer möchte ich hier nicht sein. Die unzähligen Ferienwohnung en sprechen ihre eigene Sprache.

Badebucht in der Stadt

In Camarles steuerte ich den Stellplatz an. Auch dieser war gut besucht, es standen noch vier riesen Wohnmobile da. Hier geht aber direkt neben dem Stellplatz die Bahn vorbei,. Mal sehen wie die Nacht wird.

Koordinaten: 40. 778995, 0.674816

Ich war noch kurz einkaufen und gönnte mir dann erst ein kühles Bier. Anschließend gab es noch ein Glas Rioja und köstliche Oliven mit frischem Baguette.

So gesättigt kam dann der Tourist in mir durch. In 10 Minuten schaffte ich das Einrichten der Satelitenschüssel und heute Abend gibt es dann zur Abwechslung deutsches Fernsehen. Noch besser aber ist es, dass ich jetzt schon deutsches Radio höre.

Es ist ein herrlicher Tag heute. Sehr warm, windstill und sehr sonnig. Ich bin ein wenig abgebrannt.

Morgen sind es 180 km nach Valencia.

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Bei Freunden

Nun war ein paar Tage Funkstille. Es waren schöne ereignisreiche Tage und mir geht es gut. Ich stehe heute bei Vila Franca N auf einem Stellplatz südlich von Barcelona. .

Koordinaten : 41.35834 1.74900

Aber der Reihe nach. Ich verbrachte mit Klaus und Sieglinde einen wunderschönen Abend in Ceret. Sie waren zwar im Stress, ein Handwerker und Klaus renovierten das Wohnzimmer, jedoch die Küche bot genug Platz für uns. Das Abendessen und der Wein schmeckten vorzüglich. Der Wein stammte aus dem besuchten Weingut. Danke für den netten Abend.

Am nächsten Morgen fuhr ich dann weiter Richtung Spanien. Tanken war in Ceret noch angesagt. Ich tankte aber nur 17 l. Der Preis war mit 1,51 € wie zu Hause.

Bis Capmany waren es von Ceret aus gerade mal 40 km. Ich tingelte gemütlich bis Capmany und war am Nachmittag dort.

Lothar und Jutta erwarteten mich schon und es war ein herzlicher Empfang. Da Lothar permanent ein Sauerstoffgerät braucht und somit Covid für ihn mehr als gefährlich ist, machte ich vor Ankunft noch einen Schnelltest. Er war negativ und somit war der Besuch möglich. Die Beiden leben nun schon seit über 20 Jahre außerhalb von Capmany in einem altem Mas. Es gibt hier weder eine Wasser- noch eine Stromversorgung. Sie sind autark. Dies ist harte Arbeit, obwohl sie ihre Olivenbäume schon abgegeben haben. Die Beiden machten es mir möglich, dass ich mich sofort zu Hause fühlte. Zumindest bei ein wenig Kleinigkeiten konnte ich sie unterstützen.

Ganz lieben Dank an Jutta und Lothar für die Gastfreundschaft.

Heute Morgen waren die Gipfel der Pyrenäen weiß überzuckert. Es herrscht schon 3 Tage lang ein sehr böiger, starker Wind. Die Tagestemperatur liegt bei 19° C.

Die Tage vergingen viel zu rasch. Ich hätte noch bleiben dürfen, es zog mich aber weiter.

Da in Katalonien die Autobahn Gebühr abgesetzt wurde fuhr ich die 190 km bis hier fast alles auf der Autobahn. Nach Barcelona wollte ich nicht und der Stau schon am Rande der Stadt schreckte mich zusätzlich ab.

Unterwegs fand ich noch eine günstige Tankstelle. Der Diesel Plus kostete nur 1,31 €. Bei der Suche nach Lebensmitteln allerdings machte ich manche Fehlfahrt. Meist war der Laden in einer Fußgängerzone und das Navi schnallte dies nicht. Beim Aldi gab es dann frische Brezeln.

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Ceret

Der Wein an Vorabend war hervorragend. Ich verbrachte denn morgen mit einem langen Spaziergang in den Weinbergen, das heißt, es sind eigentlich keine Weinberge sondern flache Anbaugebiete.

Anschließend beseitigte ich Rotweinflecken, die ich am Vorabend noch verursacht habe.

Gemütlich fuhr ich an der Küste entlang, macht immer wieder Pause, genoss das Meer und die Prise die heute wehte, freute mich wenn die Sonne zwischen dem Wolken hervor blinzelte und machte mir einfach einen faulen Tag.

Habe noch eine Stunde in mein Buch gelesen und bin jetzt kurz vor 17 Uhr in Ceret.

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Ein Glückstag!

Die Nacht war sehr ruhig. Kein Ton war zu hören. Paradiesischer Zustand!

Der Tag begann mit Müslifrühstück, das Brot war ausgegangen. War aber Ordnung. Leider, weniger OK war, dass der Läden geschlossen hatte. Trotz klingeln machte niemand auf. Nach der Uhrzeit war Öffnungszeit, heute ist aber Samstag. Vielleicht stand es da, keine Ahnung.

War aber ein Glücksfall! Keine 200 m entfernt war Samstagsmarkt. Da gab es diesen Schafskäse und ich sage euch, er schmeckt fantastisch! Genauso gut das dort gekaufte Baguette, köstlich! Ich gab glaube ich ein kleines Vermögen aus. Ein Superbrot kostete 12 € das kg. Allerdings, das kaufte ich nicht.

Bis zum Meer waren es dann rund 85 km, alles Autobahn. Es lief richtig gut. Dann gemütlich auf der Nationalstrasse entlang bis Perpignan.

Kurz vorher noch ein kleiner Abstecher zum Strand. Dort feierten zwei Halbwüchsige heute Abend Geburtstag! Ich fuhr sehr gemächlich. Hinter mir kein Verkehr. Nach einer Kurve blinkt ich links und wollte auf einen Parkplatz einbiegen. Ich in Gott froh, dass ich sehr langsam war und mein Fenster offen hatte. In dem Augenblick hörte ich Geräusche und ein frisiertes Leichkraftrad schoss bestimmt mit über 80 km/h vorbei. Nur cm trennten ihn vom WoMo. Ich erschrak und blieb sofort stehen. In dem Augenblick kam der Zweite. Die Burschen fuhren ein Rennen! Ich weiß nicht ob sie begriffen haben, dass der Tod sie schon am Genick hatte. Der eine drehte den Kopf noch zurück und weg waren sie. Alles in allem 10 Sekunden!

Der erste Blick auf das Meer

Jetzt stehe ich auf dem Maß Alart und habe drei Flaschen Wein gekauft. Schaffe wohl nicht alle drei zu verkosten. Den einen, den ich geöffnet habe schmeckt nach dem zweiten Glas ausgezeichnet.

Im Hofladen gibt es eine Verkostung. Leider spricht die nette Dame nur französisch.

Hier stehen noch vier andere Wohnmobile. Ein Schweizer, mit einem Iveco-Allrad, Weltenbummler, fährt auch Richtung Süden. Haben uns nett unterhalten.

Koordinaten: 42.667334, 2.956718

Zum Abendessen gab es heute Backfisch und Ratatouille mit Baguette und Rotwein.

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