Hallo Welt

Dies ist der Reiseblog von Gisela und Wolfgang Strauß.

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Schnee! Der Winter hat uns eingeholt! Es geht nach Hause

Heute am Freitag wird es ein Abschlussbericht.

Die Schönheit der Landschaft flachte etwas ab. War aber nicht verwunderlich nach dieser grandiosen Anfahrt.

Wir fuhren bis Polignac. Hier haben wir schon ein paarmal den netten Stellplatz unterhalb der Gemeinde genossen. Leider war diesmal der Token-Automat defekt und wir konnten keinen Strom bekommen. Schade, ging aber doch ganz gut, obwohl in der Nacht -10° C herrschten. Morgens waren zum ersten Mal die Scheiben am unteren Rand zugefroren.

So sind wir also ins Jahr 2026 gekommen.

Nach dem Frühstück ging es dann Richtung Lyon. Eine eintönige Strecke aber mit erfinderischen Menschen.
Die Radarfallen waren aller außer Betrieb gesetzt worden. Nicht beschädigt. Die über 3 m hohen Säulen waren mit alten Traktorreifen umringt und die Mobilen waren mit Planen abgedeckt und unter einem Misthaufen begraben. Die Franzosen sind einfach Klasse!

Auf der Strecke nach Lyon in Richtung Belfort gibt es leider wenig Stellplätze. Somit waren wir gezwungen, in einem kleinen Dorf vor dem Sportheim zu übernachten. War kein Problem. Wir verbrachten eine sehr ruhige Nacht.

Heute ging es dann weiter bis Colmar.
Unterwegs waren die Nebenstrassen oft mit Schnee bedeckt und etwas glatt. Schneepflüge fuhren und streuten zumindest auf den Nationalstrassen Salz.

Wir waren dann noch einkaufen. Die HyperU Märkte sind einfach grandios. Haben das WoMo auch noch betankt. Der Diesel ist in Frankreich an vielen Tankstellen billiger als in Deutschland.

Als wir nach dem verspäteten Mittagessen auf die Uhr schauten, waren wir sehr überrascht. Schon 15.15 Uhr.

Gisela hat dann noch telefoniert, sodass wir erst gegen 16 Uhr weitergefahren sind.

Wir kamen also erst nach Einbruch der Dunkelheit in Colmar an und stehen nun bei leichtem Schneefall auf einem Stellplatz. Wir hatten kein Pech. Als wir ankamen waren zwar alle Plätze belegt, jedoch 15 Minuten später wurde ein Platz frei.

Morgen geht es dann endgültig nach Hause

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Es kommt uns so vor als ob wir ein Stück Heimat verlassen

Cantallops
Agullana
Mas Faig

Letztes Frühstück bei Jutta.

Gisela mahlt Kaffee

Am Montag haben wir zu Jutta Ciao gesagt. Waren in Figueres noch einkaufen und tanken ( 1,36 €).

Sind dann bis kurz nach der Grenze gefahren und haben dort eine ruhige Nacht verbracht.

Am Morgen dann kalt aber strahlende Sonne. Wir fuhren auf mautfreien Straßen in Richtung Millau. Unterwegs ein kalter, böiger Wind.

In  La Cavalerie kamen wir dann gegen 15 Uhr an. Am Strassenrand war noch etwas Schnee und die Wasserpfützen waren gefroren.

Wir kauften in La Cavalerie , wie in den Jahren zuvor Käse ein. Dann fuhren wir aber weiter Richtung Mende.

Die Stecke ist einfach traumhaft. Unbeschreiblich, aber man muß sie fahren um das zu begreifen. Tiefe Täler, traumhafte Ortschaften und bis über 1000 m Höhe Pässe. Angeblich der Kältepol Frankreichs. Der Parc National des Cévennes.

Jetzt stehen wir in Mayrueis auf knapp 950 m Höhe
Konzert in Agullana
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Das Wetter wird nicht besser 😁

Heute ist der 1. Weihnachtsfeiertag und

auch hier in Spanien sind fast alle Läden geschlossen. Den Heiligen Abend gibt es hier in der Form von Deutschland nicht. Es ist ein
normaler Arbeitstag. Das Fest konzentriert sich auf die zwei Weihnachtsfeiertage. Geschenke bringen dann erst die Heiligen drei Könige für die Kinder.

Wir waren nun fünf Nächte auf dem Stellplatz in Palamos. Heute Morgen aber sind wir dann abgereist.
Nach Regen kamen zwei schönere Tage und ab heute wieder Unwetterwarnung. Kühl, starker Wind und viel Regen ist angesagt.

Gerade stehen wir noch an der angeblich schönsten Küste der Costa Brava in Begur.

Begur, ein nettes kleines Städtchen, geprägt durch eine kleine Burgruine und durch die sehr schöne Altstadt mit vielen alten Häusern. Diese wurden Ende des 19.Jahrhunderts von reich gewordenen ehemaligen Auswanderern nach Kuba, nach ihrer Rückkehr gebaut. Man zeigte damit, dass man zu Wohlstand gekommen war.

Wir fahren zurück zu Jutta. Werden dort noch bis Sonntag verbringen und machen uns dann auf den Weg zurück nach Frankreich. Hoffen, dass das Chaos der Überschwemmungen in Montpellier schon etwas nachgelassen hat.

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Ich war schreibfaul

Nun ist doch ein sehr langer Zeitraum

seit meinem letzten Eintrag vergangen. Daran merke ich, dass ich alt
geworden bin. Die Lust zum Schreiben hat nach gelassen. Ist schade,
das nachträgliche Lesen hat doch später die Erinnerung
aufgefrischt. Deshalb hab ich mich heute entschlossen, doch von
unserer weiteren Fahrt zu berichten.

Das Wetter hatte sich gehalten. Es war
zwar kühl, aber doch schien die Sonne tagsüber. Wir fuhren von
Bordeaux los nach Lourdes.

Ein wahnsinnig heiliger Ort. Der Stellplatz in Lourdes war in Ordnung und er lag nur wenige Minuten
vom Heiligtum entfernt. Wir waren sehr erstaunt von dem riesigen
Touristenangebot.

Hotel an Hotel, Souvenirshop neben Souvenirshop.
Hauptangebot waren Kanister, die man mit dem heilenden Wasser füllen
konnte. Die katholische Kirche hat schon mehrere Wunderheilungen hier
anerkannt.

Wir besuchten fünf Kirchen. In jeder, wirklich in jeder,
wurde ein Gottesdienst zelebriert. Mindestens drei Priester waren
zugegen, oft dreisprachig wurde gepredigt. Es war für uns
gespenstisch. Diese aufgesetzte Frömmigkeit stand für uns im
Widerspruch zum heutigen Weltgeschehen. Wenn jeder die Inhalte der
Bibel oder des Korans leben würde, müsste doch Frieden auf der Welt
sein.

Am nächsten Morgen verließen wir fast
fluchtartig diesen Ort. Wir fuhren Richtung Pic du Midi. Ein 2800 m
hoher Berg mit fantastischer Aussicht und mit der wichtigsten
Sternwarte Europas. Leider stellten wir fest, dass in den nächsten
vier Tagen keine Besichtigung möglich gewesen wäre und zudem über
1,5m Schnee dort oben liegt. Also nichts für uns. Auf etwa 1000m
Höhe liegt ein wunderschöner Stellplatz den wir bei herrlichem
Wetter erreichten. In der Nacht war es schon empfindlich kühl und am
nächsten Morgen regnete es leicht.

Für diesen Nachmittag war dann
auch Schnee angesagt. Unsere Bereifung war zwar noch nicht schlecht,
aber wintertauglich ist sie auch nicht mehr. Wir waren also froh,
dass wir die zwei über 1500m hohen Pässe bei Schneetreiben
bezwungen hatten und in Spanien wieder in tiefere Regionen kamen.

Hier schien wieder die Sonne.

Über mehrere Tage bummelten wir dann
nach Palamos. Ein netter Ort direkt am Mittelmeer mit einem sehr
guten Stellplatz. Hier blieben wir dann ein paar Tage.

Wäschewaschen und duschen und das Städtchen genießen. Wir nutzten die Fahrräder
und machten schöne Ausflüge in die nähere Umgebung. Allerdings ist
die Küstenstraße hier sehr bergig und wir mussten einige Höhenmeter
absolvieren.

Von hier bis zu unserer Freundin Jutta
waren es nur 80 km.

Bei Jutta genossen wir dann die
Gastfreundschaft 10 Tage lang. Das weg von allem tat uns richtig gut.
Jutta ist unkompliziert, sie lebt ihr Leben ganz normal weiter und
wir sind eben da. Das fühlt sich an, wie zu Hause.

Wir machten einige Ausflüge zusammen, hatten bei Bedarf den Zweitwagen von Jutta
zur Verfügung und fühlten uns mehr als wohl.

Zweimal besuchte uns Juttas Freundin Franziska, auch zu ihr war es ein sehr herzliches
Verhältnis und die Sprachbarriere war kein Hindernis.

Hier wechselte ich dann den Dieselfilter am Hilux aus. Die Fehlermeldung stand schon
lange auf dem Display. War gut, dass wir noch Ersatz von unserer
Afrikareise im Gepäck hatten.

Gestern fuhren wir dann an der Küste
entlang zurück nach Palamos. Das Wetter war trocken und es war
richtig angenehm warm.

Etwa 15 km vor Palamos entfernt war in
den Jahren zwischen 1950 und 2006 Radio Liberty angesiedelt. Die USA
beschalte von hier ganz Osteuropa mit der Propaganda des freien
Westens und der CIA hörte den Ostblock ab. Heute ist es im wahrsten
Sinne des Wortes ein Lost Place. Auf uns hatte dieser Ort eine
denkbar schlechte Ausstrahlung. Alles war eine zerstörte, schmutzige
Ruine.

In der Nacht regnete es dann stark.
Heute scheint die Sonne und es ist immer noch angenehm warm. Gisela
machte einen Spaziergang und kam, es ist Sonntag, mit Mandarinen von
ALDI zurück. Ich versuchte die Dachluke zu reparieren. Leider ohne
richtigen Erfolg, irgendwie tropft Wasser rein. Denke, ich bekomme
das aber in den Griff. Hier in Palamos

wollen wir Weihnachten verbringen und
uns dann am 26.12.2025 so langsam in Richtung Norden begeben.

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Bordeaux, die 9-größte Stadt Frankreichs.

40 €. Das war uns dann doch zu viel. Wir fuhren in Royan auf einen Parkplatz, wo wir direkt am Meer übernachteten.

Bei strömendem Regen verließen wir am Samstagmorgen Angers. Der Regen hörte den ganzen Tag nicht auf. Er ließ zwar manchmal etwas nach, aber nur um danach noch heftiger zurückzukommen. Gegen 16 Uhr kamen wir dann in Royan an. Von dort wollten wir mit der Fähre übersetzen. Wir stellten fest, dass die Fähre eine etwas fragwürdige Preisgestaltung hatte. Im Sommer war sie über 100% teurer und jetzt im Winter wollten sie für die 20-minütige Überfahrt für unser WoMo

40 €. Das war uns dann doch zu viel. Wir fuhren in Royan auf einen Parkplatz, wo wir direkt am Meer übernachteten.

Austernzucht

Man glaubt es kaum, am Sonntagmorgen war herrlicher Sonnenschein. Bis Bordeaux waren es noch 120 km und wir kamen dort kurz nach Mittag auf dem Campingplatz an.

Der Campingplatz liegt ca. 10 km außerhalb der City und da sonntags kein Bus fährt, überlegten wir kurz ob wir mit dem Fahrrad oder mit einem Taxi in die Stadt fahren. Es war aber schon 15 Uhr und somit entschieden wir uns für einen Spaziergang. Das war zwar kein Highlight, aber zumindest die Beine haben wir uns vertreten. Wieder zurück auf dem Campingplatz haben wir Wäsche gewaschen und tatsächlich nach gut 90 Minuten war die Wäsche gewaschen und schranktrocken.

Pont de Pierre
Garonne

Bordeaux hat neben Paris die meisten historischen Sehenswürdigkeiten und gilt als Hauptstadt des Weines.

Monument aux Girondins und Eingang zum Weihnachtsmarkt

Heute fuhren wir mit Bus und Straßenbahn nach Bordeaux. Ich nehme es vorweg, Bordeaux ist eine sehr schöne Stadt mit vielen alten Bauwerken. Die Altstadt wurde im Krieg so gut wie nicht zerstört und somit sind die alten Bauten alle noch vorhanden. Wir spazierten über    4 Stunden lang durch Bordeaux und es wurde uns nicht langweilig.

beim Kaffee
Kathedrale

Lediglich die Beine taten uns dann irgendwann weh. Zum Schluss besuchten wir dann noch den Weihnachtsmarkt. Der besteht aber wie auch bei uns zu Hause überwiegend aus Essständen. Darüber hinaus war noch ein Rummel aufgebaut und so richtige weihnachtliche Stimmung kam nicht auf. Gegen 16:30 Uhr waren wir dann wieder zurück beim WoMo.

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Nachdem es gestern schön war folgte heute Regen

Regen, aber bei 14° C.

Unser Übernachtungsplatz war wirklich schön. Wir fuhren auf einer kleinen sehr schönen Touristenstraße und staunten über das große Weinanbaugebiet auf dem Tuffstein-Untergrund.

Es scheint hier ein mildes Klima zu herrschen. Am Wegesrand wachsen Bäume die Kaki tragen.

Auch der Wein scheint hier üppig zu gedeihen. Wenn wir recht gelesen haben, ist es hier eines der größten Weinanbaugebiete Frankreichs.

Viele der Wohnhäuser sind hier in den Tuff-Felsen integriert. In dem Tuffstein sind viele unterirdische Hohlräume vorhanden. Durch natürliche Einbrüche werden immer wieder neue von oben sichtbar. In diesen Höhlen wu0rden von oben die Reben eingefüllt und unten in den Caves gekeltert.

Parallel dazu werden in den Caves Champignons gezüchtet. In über 800 km langen unterirdischen Gängen werden jährlich ca 100.000 Tonnen Champignons geerntet. Diese Gänge haben die Champignons-Zucht in Paris fast gänzlich ersetzt.

Nach einem schönen Rundgang fuhren wir dann weiter nach Angers. Dort gingen wir dann auf einen Campingplatz ca 14 km davon entfernt.  Dieser liegt sehr ländlich aber für uns war nun nach neun Tagen unterwegs mal Wasser fassen und eine heiße Dusche wieder angesagt. 

Heute morgen fuhren wir dann zur Besichtigung nach Angers. Angers liegt etwas abseits der Loire an der Maine. Eine sehr nette Stadt mit beeindruckenden Bauwerken.

Die Festung ist gewaltig. Gebaut im 12 Jahrhundert hatte sie ursprünglich 17 Türme und war sehr wehrhaft.

Heute wird sie von Menschen aus der ganzen Welt besucht. In ihr wird der ursprünglich größte gewebte Wandteppich ausgestellt. Von seinen ehemaligen 140 m Länge sind heute noch 100 m übrig. Da ursprünglich nicht erkannt wurde welches wertvolle Stück hier lagert, hatte man die 40 Meter leider als Putzlumpen verwendet. Ludwig I. ließ 1375 diesen Wandteppich anfertigen. Er stellt die Apokalypse dar.

Dort an der Festung lernten wir einen „Franzosen“ kennen. Er war Italiener, Sizilianer und hatte in Deutschland 15 Jahre ein italienisches Restaurant. Er erzählte uns viel über die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten und lud uns ganz nebenbei noch in sein italienisches Restaurant hier in Angers ein. Somit konnten wir noch den Weihnachtsmarkt besuchen und aßen dann beim Italiener sehr gut zum Mittag. Leider fing es dann in dieser Zeit an stark zu regnen und so kamen wir leicht durchnässt auf dem Campingplatz wieder an.

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Einige Tage sind vergangen

Das Wetter hat sich gebessert. Wir fuhren in ganz kleinen Etappen an der Loire entlang.

Schloss Chenonceau

Es gilt als das schönste hier an der Loire. Wir staunten nicht schlecht, es war mehr als prächtig. Nicht nur dass es weihnachtlich dekoriert war das Interieur war einfach umwerfend. Über 500 Jahre alte gestickte Wandteppiche über den ganzen Raum verteilt. Die Möbel, so etwas hatten wir noch nie gesehen.

Wir hatten das Glück, dass sehr wenige Besucher da waren. Obwohl, doch relativ viele asiatische Menschen mit Bussen hierher gebracht worden. So eine ein Tagesfahrt aus Paris, hier an die Loire, mit dem Besuch von drei Schlössern schlägt mit fast 1000 € zu Buche.

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Es ist wärmer geworden aber es regnet stark

Heute Morgen haben wir lange geschlafen und es gab ein Ei zum Frühstück. Naja, es ist ja auch Sonntag. Die Temperatur ist um 5° C angestiegen leider regnet es jetzt als Dauerregen. Man kann nicht alles haben.

Gestern hatte auch noch das WoMo eine Fehlermeldung. Ich muss wohl den Dieselfilter ersetzen.

Wir fuhren gegen 10 Uhr los, haben Orleans südlich umfahren und waren Richtung Blois unterwegs. Orleans erschien uns nicht attraktiv, eben eine Großstadt! Kurz vor Orleans überquerten wir zum ersten Mal La Loire. Ein mächtiger Fluss.

Gisela fiel dann auf, dass 15 km vor Blois das Highlight der La Loire liegt,   Le Château de Chambord. Das schönste und größte Schloss an der Loire. Das „Neuschwanstein“ von hier. Ein Weltkulturerbe.

Trotz Dauerregen und zugigen Zimmern schauten wir einen Teil der 440 Zimmer an. Das Anwesen umfasst 5500 Hektar und ist von einer 35 km langen Mauer eingefriedet.

Wir sind nun zurück auf dem Parkplatz am Schloss und werden hier die Nacht verbringen bevor es morgen weiter geht nach Blois.

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Heute bin ich etwas lustlos

Wir fuhren weiter Richtung Orleans. Ein kalter, drüber Tag. Der Nebel wich den ganzen Tag nicht. Mir schlug er aufs Gemüt. Der Wetterbericht bringt keine Besserung für die nächsten Tage.

Das Wetter ist wirklich sehr ungemütlich. Wir fuhren sehr gemütlich bis zum Chateau de Bellegarde, etwas 40 km vor Orleans. Von hier ist es gar nicht mehr weit nach Paris. Knapp 100 km wären dies nur. Aber Paris steht nicht auf unserer Liste.

Gisela kocht gerade unser Abendessen. Anschließend gehen wir dann trotz der Kälte, noch ein wenig nach draußen.

Aus Wikipedia:


Das Schloss Bellegarde, auch Château des l’Hospital genannt, ist ein französisches Schloss, Sitz eines kurzlebigen Herzogtum Bellegarde (1646) und später des Marquisats Bellegarde. Es befindet sich in der Gemeinde Bellegarde.

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Wir hatten eine sehr gute Nacht,

die Augen fielen uns, nach kurzem Lesen, schon gegen 21 Uhr zu und aufgewacht sind wir erst kurz vor 8 Uhr.

Nach einem guten Kaffee sind wir dann losgefahren. Bis Nancy sind es nur 20 km. Nancy wollten wir aber heute nicht besichtigen, da wir es auf unserer letzten Reise ausführlich angeschaut haben.

Die 20 km waren schnell abgespult. Dann aber bei Nancy kamen wir in einen über 10 km langen Stau. In diesem verbrachten wir dann über eine Stunde. Als wir dann die Ursache des Staus passiert hatten ging es flott weiter. Leider lag am Ende des Staus ein Toter. Und da, wenn man das so sieht, spielt Zeit auf einmal keine Rolle mehr.

Gegen 13 Uhr kamen wir dann auf unserem Stellplatz in Troyes an. Ein sehr schöner Stellplatz. Große Plätze, Strom inklusive und sehr nett angelegt. Wir machten es uns gemütlich warm und vesperten etwas, bevor es losging in die Innenstadt.

Troyes wurde im Krieg nicht bombardiert und somit ist vieles der alten Baustruktur noch erhalten. Die meisten Häuser sind besonders schmal und sehr lang nach hinten gezogen. Dies hatte einen Grund. Früher wurden die Anwesen nach der Breite des Hauses zur Straße besteuert.

Die Kathedrale von Troyes ist ein wuchtiges gotisches Bauwerk,

aber im Innenraum eher schlicht. Viele der Fenster sind mit Motiven dermaßen bestückt, das ist schwer fällt, Einzelheiten zu erkennen.

Gegen 17 Uhr waren wir zurück bei unserem WoMo, bereiten nun das Abendessen vor und machen uns einen netten Abend.

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