Hallo Welt

Dies ist der Reiseblog von Gisela und Wolfgang Strauß.

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Morgen geht es wieder nach Hause

Nachdem die Tage rasend schnell vergangen sind geht es morgen zurück nach Hause. Gisela hat ihr Pensum abgearbeitet und ich war jeden Tag über 30 km mit dem Rad unterwegs.

Am Sonntag allerdings war Ruhetag. Da fuhren wir beide mit S-Bahn und Bus weit über 50 km durch Berlin. Nachmittags waren wir todmüde.

Gestern hat es geregnet und es ist kalt geworden.

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Wir staunen jeden Tag aufs Neue

Heute sind wir mit dem Fahrrad zur Gisela’s Tante Martl gefahren.

Wir entdeckten beim Planen den Mauer-Radweg. An der Spree entlang ging es auf der Siemensstraße über die Spree und dann über den Britzer Verbindungskanal. Kurz dahinter, den Heidekampgraben entlang, geht der Mauer-Radweg zum ehemaligen Grenzübergang Sonnenallee.

Ist richtig beeindruckend. Auf der linken Seite des Weges, zum Bach hin, viel Gebüsch, dahinter der ehemalige Westen mit schönen Häusern. Auf der anderen Seite, Plattenbauten, teilweise noch im Look der DDR-Zeit. Man konnte sich die damalige Zeit richtig gut vorstellen.

Dem kleinen Bach entlang ging es bis Alt-Treptow, direkt an die Spree.

Berlin hat herrlich viel Wasser und Wassersport in jeder Art wird groß geschrieben. Von hier aus ging es dann mit der Fähre rüber zur Spreeschlossstraße zum anderen Ufer der Spree.

Von hier aus bis zu Giselas Tante waren es nur noch sechs Kilometer. Gisela ging zu ihrer Tante und ich erkundete die Gegend. Gegen 16 Uhr trafen wir uns dann wieder und fuhren gemeinsam Richtung Stellplatz zurück.

Am Anfang ging es entlang der vierspurigen Alt-Biesdorf-Straße entlang. Ist ein gut ausgebauter Radweg und langweilig wurde es auf ihm nicht. Unterwegs Unterwegs kreiste schon längere Zeit ein Polizeihubschrauber und überall waren Polzeimotorräder und Polizeiwagen zu sehen. Sie sperrten die Strasse ab und dann kamen uns ca. 1000 schwere Motorräder entgegen. Wie wir später von der Polizei erfuhren, eine große Rocker-Demonstration.

An der Wuhle entlang fuhren wir nun nach Köpenick. In Köpenick war gerade das Bundesligaspiel zu Ende und Union Berlin hatte eins zu null verloren. Die Fans waren traurig und machten einen desolaten Eindruck.

Nach dem Abendessen ging es dann noch in den Biergarten zu einem Budy Holly Konzert. Wir kamen uns mitten in Berlin wie im Allgäu vor. Ein Genuss der besonderen Art und dazu gab es Guiness vom Fass.

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Berlin, eine Stadt mit vielen Gesichtern

 Heute war ein Bummel in Berlin angesagt.

Mit der S-Bahn fuhr ich die 20 km bis zum Hackeschen Markt. Unterwegs war oftmals noch das „alte Berlin“ zu sehen, besonders im Bereich der Bahn. Alte, halb verfallene Gebäude schmücken Berlin nicht gerade.

Das Tagesticket für den öffentlichen Nahverkehr kostet 7.00 €. Recht günstig wie ich finde. Ein Einzelfahrschein, der 2 Stunden in eine Richtung gilt, 2,25 € bei einer 4er Karte. Da kann man nur sagen, Grüße nach Stuttgart. 

Berliner Dom (7.- € Eintritt und großem Spendenaufruf zum Erhalt)

Von Hackeschen Markt ging es zur Museumsinsel. Ist beeindruckend, was hier alles aus dem Boden gestampft wurde.

Reichstag

Unter den Linden zur Alten Mahnwache. Dort hatte ich die Erinnerung an 1973. Hier stand ich mit Gisela und fragte einen Uniformierten nach dem Weg. Gisela war damals hell entsetzt und ängstlich, so etwas machte man in der DDR nicht. Heute erinnert mich das Mahnmal an Wolgograd (Stalingrad). 

Alte Wache

Nie wieder Krieg! Nie wieder Nationalsozialismus!

Über das Brandenburger Tor ging ich zum Potsdamer Platz. Hier ist es wie vor Jahren schon. Business hoch drei. Alles vom Feinsten.

Kleines Mittagessen beim Mexikaner und dann ging es Richtung Bundestag.

Hier war die Freitagsdemo gerade dabei, sich Gehör zu verschaffen. War aber etwas mickrig. Die Polizei hielt sich sehr zurück aber im Hintergrund (etwa 1 km entfernt) standen sehr viele Polizisten in Bereitschaft und insgesamt war ihre Mannstärke überdimensioniert!

Nachdem das Wetter nun doch etwas verrückt spielte, es kühl wurde und zu regnen anfing, machte ich mich auf den Weg zu Gisela und ihrer Tante.

Gegen 18.30 Uhr waren wir dann zurück in Köpenick und ließen den Tag bei einem Guiness ausklingen.

Gedenkstätten für die ermordeten Juden

 

Wohnblock der Tante im Osten von Berlin

 


Brandenburger Tor

 

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Wir sind in Berlin

Nachdem wir gestern staufrei über Würzburg, bis Möhlau gefahren sind, haben wir bei Giselas Tante übernachtet. Wir standen dort dermaßen ruhig vor der Garage. So ruhig standen wir selten.Wir waren nach einem sehr guten Abendessen gegen 19.30 Uhr dort.Nach einem kurzen Plausch und netten Bildern von einer Pilgerwanderung nach Santiago de Compostela ging es dann ins WoMo.Heute Morgen noch ein gemeinsames Frühstück und ein kurzer Besuch von Giselas Onkel Rudi und Helga ging es dann gemütlich gegen 10 Uhr los. Leider mussten wir nach 5 km nochmal zurückfahren, wir hatten vergessen, den Schlüssel zurückzugeben. Kurz nach 12 Uhr waren wir dann in Berlin im Stellingdamm 15. Ein netter, nostalgischer Stellplatz am alten Gaswerk, mit einem gewissen Charme noch aus DDR-Zeiten.https://www.koepenicker-hof.de

Nach dem Mittagessen machten wir dann eine Radtour um den großen Müggelsee, durch das für uns zumindest etwas andere Berlin.

Wir erlebten Berlin mit viel Verkehr, einsamen Wäldern, traumhaften Häusern am Wasser auf einer schönen Tour von 25 km ab unserem Stellplatz.

Abends gab es dann Gegrilltes von unserem neuen Gasgrill mit Bratkartoffeln. Wir sind von unserem Catac- Grill begeistert und können das kleine Ding nur empfehlen. Zum Abschluss noch eine gute Flasche Rose und der Tag war rund.

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Jetzt geht es noch kurz nach Berlin und dann im November endlich nach Portugal

Wir sind wieder am vorbereiten. Ab November wollen wir nach Portugal zum überwintern.

Näheres dann in Bälde.

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Das Ende einer Reise ist gleichzeitig der Beginn einer neuen Reise

Wir sind mal etwas anders in einem schönen Haus auf Lefkada.

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Leider ist die Reise schon zu Ende

Wir sind wieder zu Hause! Über Belfort ging es zurück nach hause. In Belfort, wo die Reise auch begann, besichtigten wir noch die Festung aus dem späten Mittelalter. Die ist einfach grandios.

Der Stadtkern allerdings von Belfort gab wenig her.

Von dort fuhren wir gegen Mittag nach Deutschland zurück. Die Region am Rhein sparten wir aus, es war Fasnat und fuhren über den Hochschwarzwald nach Albstadt ins Badkap. Die ist noch genau wie vor 20 Jahren. Damals waren wir noch etwas jünger und genossen das Spaßbad. Heute stellten wir fest, ein Thermalbad ist uns angenehmer.

Am Freitag erreichten wir dann Wernau.

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Impressionen der Reise

Eine gute Dokumentation der Höhle von Lascaux findet ihr mit diesem Link 

oder unter

Wiki

oder unterhaltsam durch die

Bruno, Chef de police-Reihe von Martin Walker

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Nicht jeder Tag ist gut

Vergessen habe ich am Vortag zu schreiben, dass die Überfahrt über die Brücke von Millau 12,90 € kostet. Ich habe heute Nacht schlecht geschlafen. Hatte heute Morgen das Gefühl, dass ich kein Auge zugetan habe, was natürlich Quatsch ist. Fakt jedoch, dass ich von 0 Uhr bis kurz nach 2 Uhr gelesen habe und anschließend einen Schlaf hatte und dabei aber meinte ich sei ständig wach. Gisela dagegen hat gut geschlafen. Es war etwas kühler in der Nacht, die 1250 Höhenmeter waren zu bemerken. Unser „kleiner Russe“ hat sich mehrfach in der Nacht eingeschaltet und für Wärme gesorgt. Dank des Russen haben wir immer noch Gas. Über St. Etienne ging unsere Fahrt. Lange immer auf gut über 1000 m Höhe und Schneeverwehungen in den schattigen Stellen am Rande der Straße. Wir plagen uns durch Lyon. Unser Navi ist zum wiederholten Mal ausgefallen. Da wir auf Mautstraßen verzichten wollen, ist dies dann ein kleines Problem. Zudem wurde ich kurz vor St. Etienne auf der Autobahn geblitzt. Warum weiß ich nicht, vielleicht galt es ja dem, der mich gerade überholen wollte.
Wir erreichten Bourg-en-Bresse und es gefiel uns dort gar nicht. Wir entschlossen uns noch 20 km weiter zu fahren bis zu einer kleinen Auberge. Dort soll man richtig gut essen und kann auf dem angrenzenden Stellplatz übernachten.
Es ist heute nicht unser glücklichster Tag. Der Kühlschrank ist fast wieder Mal abgestürzt, das Restaurant hat heute geschlossen und Gisela ist es nicht gut. Hoffentlich helfen die Wärmflasche und der Schnaps.

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Durch die Weinregionen Roussilion und Languedoc

Heute hat unsere Marlene ihren 1. Geburtstag und es ist bei so etwas schade soweit weg zu sein.


Gestern fuhren wir noch etwas weiter und fanden einen netten Stellplatz inmitten der Weinberge noch in dem berühmten Weinanbaugebiet Roussilion. Dort verbringt ein alter Bauunternehmer aus Lörrach seinen Lebensabend. Schimpft auf die deutsche Bürokratie und will nie mehr zurück nach Deutschland. Wir können ihn verstehen, mit genügend Geld lässt es sich hier bestimmt sehr gut leben. Der Stellplatz ist sehr schön gelegen, der Service gut und die Preise deutsch. Mit Strom 9 € ist kein Schnäppchen.


Heute Morgen streiften wir das Languedoc um dann die Cevennen zu durchqueren. Gisela hatte unterwegs dann schon bedenken, dass wir an Sehenswürdigkeiten vorbeifahren als plötzlich vor uns

die Brücke von Millau die Tarnschlucht mit 2,5 km überspannt.


Für mich der Brückenbau in Perfektion. Mit 2,4 km Länge überspannt die Brücke dieses Tal. In YouTube gibt es eine hervorragende Doku über deren Bau.

 

Hier machen wir Mittagspause, sehen uns das Bauwerk an und die super Dokumentation auf dem Rastplatz davor.

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