Hallo Welt

Dies ist der Reiseblog von Gisela und Wolfgang Strauß.

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Wir sind wieder zu Hause

5404 km in 56 Tagen. Es war eine Reise wo wir in einen anderen Kulturraum eintauchen durften. Herrliche Natur, kristallklares Wasser, feuerspeiende Berge, Sonne und Schnee.

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Wir hatten einen super Tag und eine super Nacht

Wir besuchten einen Wasserfall, der direkt aus dem Lavagestein sprudelt. Kein Fluss ist sichtbar.

Anschließend besichtigten wir noch eine Lavahöhle, in der die Eiszapfen aus dem Boden wachsen. Kristallklar, blau schimmernd.

Eiszapfen

In der Höhle ist es so dunkel, dass man tatsächlich, sprichwörtlich, seine Hand nicht mehr wahr nimmt, die direkt vor die Augen gehalten wird.

Heute hatten wir die zweite außergewöhnliche Nacht. Es ist in Island verboten „wild“ zu übernachten. Ich hatte gestern eine super Idee und Gisela hat sie gleich umgesetzt. Wir waren an heißen Quellen und das Wasser schießt in kleinen Fontänen aus der Erde. Der ganze Bach ist in Wasserdampf gehüllt.

Gisela ging zur Rezeption des Bades, mitten in einsamer Bergwelt, und sagte, dass wir gerne Baden würden und erhielt dann die Erlaubnis hier zu übernachten.

Somit standen wir ab 21 Uhr alleine hier, sahen Nordlichter und verbrachten eine sehr schöne, ruhige Nacht. War bisher die schönste Nacht hier in Island.

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Weitere wunderschöne Momente

Eisberge küssen den Atlantik
„Panta Rhei“, das sagten schon die alten Griechen

Diamant Beach
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Zwischenbericht aus Island

Impressionen
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In Dänemark

Zum Schreiben bin ich etwas lustlos. Die Tage verrinnen und es steht mal wieder nichts im Blog.

Heute habe ich mir vorgenommen, dass ich doch ein paar Sätze über Dänemark schreiben möchte. Dänemark ist anders als es in meinen Vorstellungen war. Manches ist gleich, einiges muss ich in meiner Vorstellung revidieren.

Das einfachste ist, Diesel kostet in etwa dasselbe wie in Deutschland, ca. 2,34 €. Die Menschen sind lockerer drauf als in Deutschland und das, obwohl die Preise in den Läden deutlich ein höheres Niveau haben als zu Hause. Eine Tasse Kaffee 5.-€ dazu ein kleines Stückchen Kuchen und schon sind über 10.- € weg. Die Cafes und Restaurants sind aber meist gut gefüllt.

Der Eintritt gestern in Aarhus ins Museum kostete rund 30.- € pro Person. Übernachten im WoMo umsonst ist selten. Meist sind auf den Stellplätzen zwischen 15.- und 25.- € fällig. Dänemark ist also für uns Deutsche kein günstiges Reiseland.
Die Dänen selber, erst kürzlich wieder zum dritt-glücklichsten Volk der Welt auserkoren, sind sehr freundlich. Englisch geht hier sehr viel, auch deutsch sprechen einige und etwas dänisch kann man verstehen. Verständigung klappt also zufriedenstellend.

In Dänemark ist der durchschnittliche Bruttoverdienst im Monat ca. 1500.- € höher als in Deutschland. Auf den Straßen tummeln sich wesentlich mehr Elektroautos als in Deutschland, auch sind die Fahrzeuge meist aus dem hochpreisigern Angebot.


Die Landschaft, besonders das Meer ist zum verlieben. Das Wetter, leider, könnte etwas besser sein. So richtiges Aprilwetter. Nachts recht kalt und Regen. Tagsüber sonnig und ab und zu kleine Schauer und immer sehr kalter Wind. Angenehm geht also anders.

Ostsee

Dieses Wetter hatte ich erst in Island erwartet. Naja, sehen wir es als Einstimmung an.


Bis Sonntag sind wir noch in Dänemark, dann geht es auf die Fähre. Bis zur Fähre sind es nur noch ca. 200 km. Es gibt aber noch einiges zu sehen und ich glaube nicht, dass es uns langweilig wird. Eine kleine Sorge haben wir noch. Sollte der Wind weiter so blasen, wird es wohl eine stürmische Seereise werden.


Heute stehen wir im Jachthafen von Mariager. Ein sehr schöner Standort mit gutem Service. Eine sehr nette Wohnküche mit großer Glasfront schützt vor dem kalten Wind und ergibt einen schönen Blick auf den Hafen und den Fjörd.

Impressionen aus Dänemark:

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Magdeburg und Möhlau

Kurz nach 8 Uhr heute morgen fuhren wir noch ohne Frühstück am Zoo in Leipzig los. Nach einigen Kilometern Richtung Möhlau machten wir dann Frühstückspause.

Wir standen am Rande einer kleinen Siedlung am Rande einer Wiese, die recht winterlich noch aussah. Wir waren gerade fertig mit Frühstücken, als eine Dame uns sehr aufdringlich zurechtwies. Dies sei eine Blumenwiese von dem ansässigen Chemiekonzern. Es wäre hier auch höchste Waldbrandgefahr und zu Hause würden wir ja so auch nicht hinstehen. Auf meine Frage hin, sie hatte eine Zigarette in der Hand, antwortete sie, dass sie die Feuerwehr sei. Nachträglich spekulierten wir, ob es wohl die Bürgermeisterin war? Es war einfach lustig und wir fuhren dann weiter.

Aus Mölau gibt es wenig zu berichten. Es hat sich so gut wie nichts verändert. Irma freute sich als wir ankamen und der Rest kam später dazu. Zum Mittagessen gab es eine Wurstsuppe, ohne Wurst, sie schmeckte wie eine Metzelsuppe. Ich schaffte nur einen Teller, Gisela schaffte sogar anderthalb Teller. Der Geruch machte mir zu schaffen.

Gegen 16 Uhr fuhren wir dann weiter Richtung Magdeburg. Auf der Fahrt dorthin rätselten wir sehr lange wann wir das letzte Mal hier  gewesen waren. Wir stellten dann, als wir dort waren fest, dass es im August 2024 war. So langsam kam dann die Erinnerung wieder hoch.  Hier tranken wir jeder zwei Gläser Ouzo um die Metzelsuppe aus dem Geschmack zu bekommen.

Diesmal stehen wir auf einem anderen Stellplatz, der aber auch sehr schön an der Elbe gelegen ist. Morgen wollen wir in die Innenstadt gehen und Erinnerungen auffrischen.

Übrigens, Magdeburg ist die Hauptstadt von Sachsen-Anhalt. Ich wusste dies nicht.

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Leipziger Zoo

Heute gegen Mittag kamen wir in Leipzig an. Nachdem wir gemütlich etwas gegessen hatten gingen wir die 500 m bis zum Zoo.

Der Eingang sah tatsächlich genauso wie im Fernsehen bei Dr. Mertens aus.

Der Zoo selber, ich mache es kurz, war für uns eine Superlative. Die Tiere sind nicht wie in der Wilhelma eingesperrt, sondern zumindest optisch erscheint die Anlage sehr weiträumig, als ob die Tiere in Freiheit leben. So sind beispielsweise Gepard und Nashorn zusammen in einem Gehege.

Roter Panda

Die Themenhäuser sind einfach super gemacht.

Die Anlage ist fantastisch gestaltet. Wir schwärmen beide davon.

Erst kurz vor 18 Uhr verließen wir den Zoo.

Im Womo angekommen machten äwir uns etwas zum Essen und entschlossen uns dann, die Nacht hier mitten in Leipzig zu verbringen.

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Es geht nach Island

Obwohl noch nicht alle Klarheiten beseitigt waren fuhren wir gestern am 21.03.2026 los.

Zu Hause war alles erledigt und somit konnten wir nachmittags gegen 14 Uhr starten. Wir fuhren ca 80 km bei strahlender Sonne ☀️, ohne Autobahn bis Vellberg. Dort standen wir unterhalb des Schlosses auf einem kleinen Stellplatz. Gegen Abend kam ein Wind auf, der Kälte mit sich brachte. In der Nacht sank die Temperatur auf 0 Grad.

Nach einem gemütlichen Frühstück fuhren wir dann am Sonntag weiter nach Bamberg. Wir fuhren den Stellplatz direkt am Rhein-Main-Donau-Kanal an. Von hier aus spazierten wir in die Stadt und besichtigten die historische Altstadt.

Alte Gasthäuser der Zeit angepasst

Wir waren überrascht von den vielen sehr schön hergerichteten historischen Gebäuden.

Historisches Museum in der Alten Hofhaltung Bamberg

Im Dom befindet sich die einzige Grabstätte eines Papstes nördlich der Alpen.

Bamberger Reiter

Bamberg ist Weltkulturerbe seit 1993. Die vielen Flußläufe und Kanäle die die Stadt durchziehen geben der Stadt ein ganz besonderes Flair.

Wir waren begeistert.

Bierbrauer Stadt Bamberg
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Schnee! Der Winter hat uns eingeholt! Es geht nach Hause

Heute am Freitag wird es ein Abschlussbericht.

Die Schönheit der Landschaft flachte etwas ab. War aber nicht verwunderlich nach dieser grandiosen Anfahrt.

Wir fuhren bis Polignac. Hier haben wir schon ein paarmal den netten Stellplatz unterhalb der Gemeinde genossen. Leider war diesmal der Token-Automat defekt und wir konnten keinen Strom bekommen. Schade, ging aber doch ganz gut, obwohl in der Nacht -10° C herrschten. Morgens waren zum ersten Mal die Scheiben am unteren Rand zugefroren.

So sind wir also ins Jahr 2026 gekommen.

Nach dem Frühstück ging es dann Richtung Lyon. Eine eintönige Strecke aber mit erfinderischen Menschen.
Die Radarfallen waren aller außer Betrieb gesetzt worden. Nicht beschädigt. Die über 3 m hohen Säulen waren mit alten Traktorreifen umringt und die Mobilen waren mit Planen abgedeckt und unter einem Misthaufen begraben. Die Franzosen sind einfach Klasse!

Auf der Strecke nach Lyon in Richtung Belfort gibt es leider wenig Stellplätze. Somit waren wir gezwungen, in einem kleinen Dorf vor dem Sportheim zu übernachten. War kein Problem. Wir verbrachten eine sehr ruhige Nacht.

Heute ging es dann weiter bis Colmar.
Unterwegs waren die Nebenstrassen oft mit Schnee bedeckt und etwas glatt. Schneepflüge fuhren und streuten zumindest auf den Nationalstrassen Salz.

Wir waren dann noch einkaufen. Die HyperU Märkte sind einfach grandios. Haben das WoMo auch noch betankt. Der Diesel ist in Frankreich an vielen Tankstellen billiger als in Deutschland.

Als wir nach dem verspäteten Mittagessen auf die Uhr schauten, waren wir sehr überrascht. Schon 15.15 Uhr.

Gisela hat dann noch telefoniert, sodass wir erst gegen 16 Uhr weitergefahren sind.

Wir kamen also erst nach Einbruch der Dunkelheit in Colmar an und stehen nun bei leichtem Schneefall auf einem Stellplatz. Wir hatten kein Pech. Als wir ankamen waren zwar alle Plätze belegt, jedoch 15 Minuten später wurde ein Platz frei.

Morgen geht es dann endgültig nach Hause

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Es kommt uns so vor als ob wir ein Stück Heimat verlassen

Cantallops
Agullana
Mas Faig

Letztes Frühstück bei Jutta.

Gisela mahlt Kaffee

Am Montag haben wir zu Jutta Ciao gesagt. Waren in Figueres noch einkaufen und tanken ( 1,36 €).

Sind dann bis kurz nach der Grenze gefahren und haben dort eine ruhige Nacht verbracht.

Am Morgen dann kalt aber strahlende Sonne. Wir fuhren auf mautfreien Straßen in Richtung Millau. Unterwegs ein kalter, böiger Wind.

In  La Cavalerie kamen wir dann gegen 15 Uhr an. Am Strassenrand war noch etwas Schnee und die Wasserpfützen waren gefroren.

Wir kauften in La Cavalerie , wie in den Jahren zuvor Käse ein. Dann fuhren wir aber weiter Richtung Mende.

Die Stecke ist einfach traumhaft. Unbeschreiblich, aber man muß sie fahren um das zu begreifen. Tiefe Täler, traumhafte Ortschaften und bis über 1000 m Höhe Pässe. Angeblich der Kältepol Frankreichs. Der Parc National des Cévennes.

Jetzt stehen wir in Mayrueis auf knapp 950 m Höhe
Konzert in Agullana
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