Cordoba, ein nicht ganz vollkommener Tag

In knapp 2 Stunden waren wir in Cordoba. Wir fuhren gemütlich die 140 km über die Autobahn.

In Cordoba steuerten wir einen Stellplatz an, der etwas außerhalb der Stadt liegt.

N 37° 52″ 15.95′ W 4° 51″ 16.92′

Der Platz ist in Ordnung und mit 6.- € zumindest für hier günstig. Die Stellplätze in der Stadt sind alle wesentlich teurer und somit überbezahlt. Mit dem Omnibus fuhren wir in 40 Minuten in die Stadt. Cordoba hat eine schöne Altstadt mit einem ehemaligen jüdischen Viertel. Die Synagoge ist allerdings nicht besonders sehenswert. Nachdem wir gefragt worden sind aus welchem Land wir kommen, durften wir in die sehr rudimentär erhaltene kleine Synagoge eintreten. Kurz nach uns kamen Gäste aus den USA, die sollten dann Eintritt bezahlen. ??? – wir begriffen es nicht.

Die Hauptsehenswürdigkeit, die Mezquita, besichtigten wir dann auch. Gisela musste diesmal voll bezahlen. Sie ist noch keine 65 Jahre alt. Ich bekam 2. – € nachgelassen und zahlte daher nur stolze 9.- €

Die Mezquita ist eine ehemalige kleine Kirche aus dem 6. Jh. Die Mauren kauften sie den Christen ab und bauten sie im Jahre 833 zur Moschee um. Hakam II erweiterte sie dann mit der zweiten Erweiterung im Jahre 966 und 991 zur ihrer heutigen Pracht.

1236 wurde Cordoba von den Christen erobert und die Moschee wurde dem katholischen Kult geweiht. In den Seitennischen wurden Kapellen eingerichtet. Etwa um 1600 ließ Bischof Manrique in der Mitte der Moschee eine Kathedrale integrieren.

Bis heute wird der von vielen als Fremdkörper empfundene Bau mit seiner gotischen Ausprägungen als störend empfinden.

Alleine diese Sehenswürdigkeit lohnt den Besuch von Cordoba. Leider hat die Stadt nicht das pulsierende Leben von Sevilla. Die Altstadt ist fast ausschließlich auf Touristen eingestellt.

Wir bummelten durch die engen Gassen und versuchten dann eine Stunde lang den Bus zu nehmen. Er kam leider erst als wir den Uber-Dienst schon bestellt hatten. Leider war auch Uber diesmal ein Reinfall. Aus 12 Minuten Wartezeit wurden 32 Minuten. Ich hatte den Fahrer schon angerufen und mich beschwert. Leider in Englisch, dies verstand er nicht. Die Fahrt verlief dann problemlos und auch sprachlos, er konnte außer spanisch gar nichts.

Gisela hatte heute Morgen etwas Husten und ist sehr verfroren. Hoffentlich legt sich dies wieder.

Wir hatten das Gefühl, dass wir alles Sehenswerte in Cordoba heute gesehen haben und haben uns entschlossen, morgen weiter zu fahren.

Dieser Beitrag wurde unter Europa, Reisebericht, Spanien abgelegt und mit verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.