In Valencia

Gestern war das Wetter wieder super gut. Sonne mit 21° C waren sehr angenehm. Corona gibt es hier nicht, zumindest der oberflächliche Eindruck in der Innenstadt. Das Gedränge war oftmals so groß, dass ich die Maske aufsetzte. Die Menschen genossen den wunderschönen Tag.

Die Innenstadt wird im Moment saniert und somit sind viele interessante Ecken gerade etwas entstellt durch Baumaschinen und Zäune. Allerdings sind im Moment oder weil Sonntagsmesse war viele Kirchen frei zugänglich. Das nutzte ich aus. Ich bin nicht bereit, Eintritt in Kirchen zu bezahlen. Die Kirchen waren gut besucht. Manche hielten jeden 2. Platz frei, bei manchen ließ eine Dame niemand in die Kirche, die von ihr kein Desinfektionsmittel annahmen. Viele Reisegruppen waren unterwegs.

Ich lief viel außerhalb der touristischen Pfade und war doch recht erstaunt, dass viele Gebäude sehr marode waren. Baufällig, manchmal stand von stahlträgern notdürftig gestützt nur noch die Fassade. Prunk und Verfall, Tür an Tür.

Alle Bars waren sehr gut besucht und ich musste genau hinsehen um einen Platz im Freien zu erwischen. Beim Lunch vergaß die Bedienung mein Essen. Meine Reklamation war erfolgreich, obwohl die Dame mich nur auf spanisch zu textete. Der Toast mit Schinken und Camembert auf gedünsteten Zwiebeln war vorzüglich.

Gegen 16.30 Uhr und nach über 10 km war ich dann zurück am WoMo.

Für heute war Regen angesagt und Sturm.

Ich machte mich trotz dieser Prognose auf den Weg und lief von der Innenstadt aus durch das trockengelegten Flussbett des Turia im parkkomplex zur Ciutat de les Arts i les Ciències. Hier liegen die moderner Wahrzeichen der Stadt.

Beim letzten Besuch vor zwei Jahren sind wir bei diesem Spaziergang bis auf die Haut durchnässt worden. Heute hatte ich Glück, es regnete nicht.

Von dort entschloss ich mich dann bis zum Hafen weiterzugehen. Es waren noch gut 2 km. Unterwegs kaufte ich noch ein paar Lebensmittel ein. Danach gab es dann frisches Brot, sehr gute frische Wurst und zum trinken auf einer Parkbank. Ich fühlte mich so unendlich reich und als ich einen alten, armen Mann unter Arkaden beim Essen sah schenkte ich ihm den Rest meines Essens.

Mit der Metro ging es dann zurück zum WOMO.

Auch heute waren es dann als ich zurück war wieder über 10 km.

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