Ioannina und Umgebung

Am Freitag wanderten wir bei strahlender Sonne in die Stadt. Eine nette Stadt. Eine Kleinstadt, trotz der 100 000 Einwohner. Ein sehr alter Stadtkern mit Wegen aus Pflastersteinen und einer Stadtmauer, die schon hunderte von Jahren überdauert haben. Viele Museen die die Geschichte dieser Region dokumentieren. Die Türken herrschten hier bis 1913 und prägten dadurch nachhaltig das Stadtbild. Heute ist der Islam hier eine Minderheit, noch weniger ist allerdings der protestantische, der katholische oder der jüdische Glauben vertreten. Fast die ganze Gesellschaft gehört dem griechisch-orthodoxen Glauben an.

Gegen Mittag waren dann die schneebedeckten Berge zu sehen die die Stadt Wenig später wurde es kühler und es fing an zu regnen. Was uns dazu veranlasste, diesen Ausflug abzubrechen obwohl wir inzwischen in der Innenstadt angekommen waren. Diese war aber fast wie ausgestorben, lediglich die Cafés waren besucht. Wir waren noch in einer typisch griechischen Taverne zum Essen. Gisela fand es recht gut, mir war es etwas zu fettig und erst nach dem Ouzo ging es dann besser.


Bisher sind wir überrascht von den Griechen. Wir als Rentner bezahlen oft nur die Hälfte oder auch nichts. Ist sehr angenehm für uns. Eintrittspreise sind in Griechenland günstiger als bei uns. Essen und Lebensmittel halten sich im Vergleich die Waage. Essen gehen ist günstiger hier, allerdings ist die Qualität auch eine Andere. Diesel ist ca. 25 Cent teurer als in Deutschland. 
Heute am Samstag ist der Campingplatz trotz leichtem Regen gut bevölkert. Trotz der Giftstoffe im See trainieren hier sehr viele Jugendliche und Kinder im Ruderclub. Was verwunderlich ist, es gibt hier sehr viele Wasservögel, denen scheint es nichts auszumachen. Die Temperatur ist heute morgen, trotz leichtem Regen, angenehme 10° C.

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Ein Kommentar zu Ioannina und Umgebung

  1. Peter sagt:

    Ja ja, ein Ouzo wegen des fettigen Essens – Wolfgang, wir wollen es dir mal glauben. Viel Spaß in Griechenland. Ich bin sicher, es wird euch weiterhin so gefallen – trotz der Jahreszeit. Wie ihr ja wisst, waren wir letzten Sommer auch (3,5 Monate lang) das erste Mal dort und waren von dem Land ebenfalls sehr angetan.
    Viele Grüße euch Beiden von Brigitte und Peter – und vielleicht sehen wir uns Anfang April im Schwabenländle.

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