Vergessen habe ich am Vortag zu schreiben, dass die Überfahrt über die Brücke von Millau 12,90 € kostet. Ich habe heute Nacht schlecht geschlafen. Hatte heute Morgen das Gefühl, dass ich kein Auge zugetan habe, was natürlich Quatsch ist. Fakt jedoch, dass ich von 0 Uhr bis kurz nach 2 Uhr gelesen habe und anschließend einen Schlaf hatte und dabei aber meinte ich sei ständig wach. Gisela dagegen hat gut geschlafen. Es war etwas kühler in der Nacht, die 1250 Höhenmeter waren zu bemerken. Unser „kleiner Russe“ hat sich mehrfach in der Nacht eingeschaltet und für Wärme gesorgt. Dank des Russen haben wir immer noch Gas. Über St. Etienne ging unsere Fahrt. Lange immer auf gut über 1000 m Höhe und Schneeverwehungen in den schattigen Stellen am Rande der Straße. Wir plagen uns durch Lyon. Unser Navi ist zum wiederholten Mal ausgefallen. Da wir auf Mautstraßen verzichten wollen, ist dies dann ein kleines Problem. Zudem wurde ich kurz vor St. Etienne auf der Autobahn geblitzt. Warum weiß ich nicht, vielleicht galt es ja dem, der mich gerade überholen wollte.
Wir erreichten Bourg-en-Bresse und es gefiel uns dort gar nicht. Wir entschlossen uns noch 20 km weiter zu fahren bis zu einer kleinen Auberge. Dort soll man richtig gut essen und kann auf dem angrenzenden Stellplatz übernachten.
Es ist heute nicht unser glücklichster Tag. Der Kühlschrank ist fast wieder Mal abgestürzt, das Restaurant hat heute geschlossen und Gisela ist es nicht gut. Hoffentlich helfen die Wärmflasche und der Schnaps.
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die Brücke von Millau die Tarnschlucht mit 2,5 km überspannt.




Von hier aus dann noch ein kleiner Ausflug nach Montserrat. Einem Kloster und Wallfahrtsort der Katalanen, etwa 50 km oberhalb Barcelonas gelegen. Hier erschrak Gisela als sie unsere Parkgebühr bezahlen wollte. Das System hatte uns doch glatt als großen Omnibus eingestuft und wollte über 50 €. Würde dann aber korrigiert und kostetete 6 €. Eine sehr schöne und gewaltige Anlage dieses Montserrat in den Bergen.


Der darauf folgende Tag war gekrönt von einem schönen Spaziergang am Strand. Die Wellen waren bis zu 3 m hoch und donnerte ans Ufer. Herrlicher Sonnenschein und eine leichte Brise. Wir waren am Vorabend lange auf und somit heute ein wenig müde. Es war ein sehr schöner Tag.
In der Nacht wurde es fast 5 °C wärmer und somit war heute Morgen alles dunstig und verhangen.
Etwas südlicher bestiegen wir dann eine Düne, alleine, ohne Bezahlung und sahen vor uns die brecherischen Wellen des Atlantik.





Höhle von Lascaux (Wikipedia)
Heute ist noch ein Spaziergang angesagt und morgen wollen wir zu den
Höhlen gehen und die Nachbildung der Höhle von Lascaux besichtigen.

Gisela hat recherchiert :