Heute haben wir das Tagesziel nicht erreicht

Das schöne Wetter ist vorbei. Nach einer sehr angenehmen Nacht wachten wir heute Morgen auf. Leichter Nieselregen bei 0 °C. machten so gar keine Laune.
Gisela hatte in der Nacht Ohrenschmerzen und ich versorgte sie mit Zwiebeln. Bei diesem Geruch musste der Schmerz ja weichen. Heute Morgen war es etwas besser.
Bei sehr schlechten Wetter fuhren wir los, somit konnte es nur besser werden.
Beim Einkauf in einem Intermarche waren wir überfordert, zu groß war das Angebot. Das Preisniveau war deutlich höher wie bei uns in Deutschland. Auch beim Diesel stellten wir unterwegs schon fest, der Liter ist etwa 30 Cent teurer als zu Hause.
Bei der Mittagspause hatte der Regen aufgehört und es ist etwas wärmer geworden. Aufgehört war zu viel gesagt. Wenig später prasselte es schon wieder los. Bei so einem Wetter macht selbst fahren keinen Spaß.
Als wenig später die Sonne durch brach war es gleich viel netter. Trotzdem entschlossen wir uns

gegen 15.30 Uhr einen kleinen sehr ländlichen Stellplatz anzufahren in Ecuisses, mitten in der Pampa.
Mit einem gutes Abendessen und zwei Gläsern Merlot ließen wir den Tag ausklingen.

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Ein erneuter Start

Es war ein schlechter Anfang und nachdem wir uns beide nun etwas fitter fühlen, sind wir heute erneut gestartet.
Gemütlich ging es auf der A8 Richtung Karlsruhe und schon in Pforzheim steckten wir im Stau. Wir fuhren von der A8 ab, doch einen Vorteil brachte es nicht und somit gurkten wir einige Kilometer über Land, um dann wieder auf die Autobahn zu fahren.

Wir fuhren sehr entspannt auf der A5 bis kurz nach Freiburg. In Mulhouse tranken wir gemütlich Kaffee und entschlossen uns, noch 35 km weiter zu fahren bis Belfort. Ab Frankreich wollten wir nicht mehr die Autobahn nutzen und fuhren auf der Landstraße. Es herrschte mit Ausnahme von Mulhouse recht wenig Verkehr und war sehr angenehm zu fahren. Kreisverkehre sind in Frankreich anders als in Deutschland meist richtige, große Kreise und keine Minikreise.
Gegen 17 Uhr kamen wir in Belfort an. Der städtische Stellplatz ist super ausgestattet und echt lobenswert. Sogar der Strom kostet nichts. Außer uns stehen noch ca. 8 Wohnmobile hier. Unser russischer Heizlüfter surrt und bringt mollige Wärme. In der Stadt, sie legt ca. auf 400 m Höhe, liegt noch vereinzelt Schnee und ich war gerade echt verwundert, das Thermometer zeigt, jetzt gegen 18 Uhr, noch 10° C an. Im Hintergrund die Vogesen sind schneebedeckt.

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Kaum ausgesprochen und schon alles hinfällig

Heute Morgen, wir sind noch in Düsseldorf, habe ich zu Hause die Heizung wieder aktiviert.

Wir haben uns entschieden, erst einmal wieder nach Hause zu fahren. Gisela hat inzwischen auch starken Husten und von mir reden wir lieber nicht. Ich bin zweimal so tief in einen Hustenanfall gerutscht, dass ich kurzzeitig einen richtigen Krampfanfall hatte und mich nicht mehr im Griff hatte. Die Bytes schwirren in meinem Kopf ohne Steuerung umher. Nur für Sekunden, trotzdem ein beängstigender Zustand.

Morgen früh habe ich einen Arzttermin und dann sehen wir weiter. Das Risiko erscheint uns im Moment zu groß.

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Ein wahres Wort, alle Wege führen nach Portugal

Nun sind wir tatsächlich vor 4 Tagen gestartet. Etwas unglücklich wollen wir nun auf dem nächsten Weg über Leipzig, Düsseldorf nach Portugal. Gisela’s Tante ist gestorben und die Trauerfeier findet heute um 13°° Uhr statt.
Gisela hat es im Moment schwer. Ich habe seit Dienstag einen wahnsinnigen Husten, der dafür sorgt, dass ich mir „die Lunge aus dem Leib kotze“. Zudem werde ich saualt. Bei der Abfahrt hatte ich leichte Schmerzen im großen Zehen. Dies entwickelte sich dahingehend, dass er Zehen anschwoll und die Schwellung bis zum Mittelfuß sich ausbreitete. Fazit, ich kann im Moment kaum gehen. Die Verwandten haben in Absprache einen Gichtschub diagnostiziert. Gise ist gerade zur Apotheke gefahren.
Ihr seht, ein etwas missglückter Start. Zudem dass wir feststellten, dass wir fürs Campen, zumindest über mehrere Tage unter – 5 °C, nicht geeignet sind. Bei der Fahrt müssen wir durchheizen, sonst friert das Wasser in der Kabine ein. Zudem ist es bei Kälte und Schneefall doch recht eng in unserem WoMo. Jetzt kurz vor der Trauerfeier hat Regen eingesetzt und die Temperatur ist auf knapp über 0 °C gestiegen. Zur Abwechslung als Eisglätte.
Morgen nach dem Frühstück wollen wir weiter nach Düsseldorf und von dort am Dienstag doch nun hoffentlich Richtung Portugal.

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Nun ist das Jahr fast zu Ende

und vor lauter Renovierungsarbeiten sind wir nicht mehr zum Reisen gekommen.

Nun aber schwirrt das Fernweh uns wieder im Kopf herum. Der Winter ist bis jetzt ja weder kalt noch schneereich aber etwas mehr Wärme würde uns sicherlich gut tun. Somit planen wir für den Januar, eine Reise nach Portugal. In Portugal waren wir noch nie und schon längere Zeit träume ich von der Anreise über das Perigord in Frankreich. Die Gegend dort ist mir zwar nur bekannt durch die Romane von Martin Walker, „Bruno chef de police“. Allerdings ist die Beschreibung der Gegend in den Romanen so gut, dass ich die Gegend unbedingt kennenlernen will. Also, lassen wir uns überraschen wie es wird. Lange ist es bis dahin ja nicht mehr.

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Wandern im Kirnitzschtal

Wanderung mit alpinem Charakter, so stand es im Wanderführer und so war es! War eine super Tour, bei der wir Glück hatten. Wir waren noch keine 5 Minuten zurück als das Gewitter kam.

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Entlang der Kirnitzsch durch den Nationalpark (54,5 km)

Eine traumhafte Tour durch den Nationalpark. Uriger Wald, grandiose Felslandschaft und einsame Wege begeisterten uns.

Eine Tour die dich lohnt nachzufahren.ü

https://www.komoot.de/tour/t34053051?ref=atd

 

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Ausflug auf die Bastei (12 km)

Nur ein kurzer,

aber sehr schöner Ausflug auf die Bastei mit ihren einzigartigen Felsentürmen.

Die 18% Steigung hätten wir wohl ohne Unterstützung hoch schieben müssen. So war es aber ein Vergnügen.

Wir müssen uns im Alter nichts mehr beweisen.

Beim Radfahren sind wir jetzt richtig fit, die hunderte von Stufen hoch wandern brachte uns aber ins Schwitzen.

Von oben hatte man eine sehr schöne Aussicht heute. Der Ausblick reichte bis Dresden.

Es war ein sehr schöner Tag und wieder war es sehr warm mit Ostwind.

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Ausflug nach Děčín (52,4 km)

Heute machten wir einen Ausflug nach Tschechien. Mit einer der schönsten Teilabschnitte an der Elbe.

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Heute war es wieder sehr heiß und wir brennen in der Sonne richtig ab.

In Děčín haben wir hervorragend Mittag gegessen und äusserst günstig. Unterwegs haben wir etwas getrunken und waren baff erstaunt, eine Halbe Bier und 0,5 l Sprite kosteten 2 €. Tschechien ist für uns sehr günstig.

Der Elbradweg geht von hier aus noch 360 km nach Tschechien rein.

Wäre sicherlich eine super Erweiterung.

 

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Von Coswig nach Prossen (62,6 km)

Erst einmal vorab, Prossen liegt etwa 5 km vor Bad Schandau. Wir hatten da gestern Nachmittag angerufen und für die nächsten Tage eine Ferienwohnung reserviert. Fast hätte ich auch in der Einleitung geschrieben, die letzte Etappe unserer Reise, noch aber ist es nicht ganz so weit. Zwar wollen wir uns die letzten paar Kilometer nach Prag sparen und am Samstag von Dresden aus mit dem Flixbus nach Hause fahren, aber hier in der Sächsischen Schweiz wollen wir noch ein paar Touren unternehmen.

Die letzten 40 km von Dresden ab waren landschaftlich sehr schön. Die, wenn auch nur 300 m hohen, Berge geben dem Elbsandsteingebirge etwas Besonderes.

Es war der heißeste Tag unserer bisherigen Reise. Etwa 15 km vor dem Ende unserer Tagesetappe sahen wir auf der Straße zwei einsame Wanderer. Beim genaueren Hinsehen bemerkten wir, dass es Andrea und Max aus Wernau waren.

Ups, welch eine Überraschung. Die beiden machten hier Urlaub und erwanderten den Malerweg.

So klein ist die Welt!

Auf unserer heutigen Tour ließen wir Dresden rechts liegen. Wir radelten zwar auf dem Radweg zwangsläufig durch die Innenstadt, diese war mit Touristen so verstopft und von Baustellen so durchzogen, dass wir den kürzesten Weg durch Dresden suchten.

Die letzten 5 km unserer Tagesetappe haben bei uns für ein schmunzeln gesorgt. Die Vermieterin unserer Ferienwohnung hatte uns telefonisch darauf aufmerksam gemacht, dass die letzten 5 km sehr bergig wären und wir schieben müssten oder alternativ die etwa 8 km längere Strecke über Bad Schandau wählen müssten. Nach nun über 1400 km lächelten wir über die angeblich bergige Strecke und schieben mussten wir auch nicht. Müde und abgekämpft kamen wir an und gönnen uns erst einmal ein felsenkellerkühles Bier.

Von hier aus wollen wir dann die nächsten vier Tage diverse Fahrrad- bzw. Wandertouren unternehmen.

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