Es schneit, es ist kalt, wir entfliehen dem Winter 

Nachdem wir nun einige Zeit pausiert hatten mit unseren Reisen wollen wir nun Ende des Monats einen Abstecher nach Griechenland machen und für einige Zeit dem Winter den Rücken kehren. Zwar wird es in Griechenland nicht sommerlich warm sein, wärmer als bei uns zu Hause aber immer.

Ein sehr güstiges Angebot hat uns die Fahrt zudem schmackhaft gemacht. Die Anfahrtsstrecke verkürzt sich durch die Benutzung der Fähre von Triest aus auf gerade nal 700 km und um diese Jahreszeit ist die Fähre unschlagbar günstig. Alles inklusive, mt Kabine, hin und zurück kostet der Spaß gerade mal € 335.-.

Also, Ende Januar gehts los.

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Impressionen

Die Reise

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Teil 1

von Zuhause zum Baikalsee

Teil 2

vom Baikalsee über die Mongolei  nach Hause

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Vortrag in Wernau 

 

Vortrag

Wernauer Anzeiger, 28.10.2016 Amtsblatt der Stadt Wernau

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„Afrikatreffen“ in Erfurt 2016

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Blühendes Russland

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Resümee der Reise

Es ist schwierig für mich, hier eine Zusammenfassung zu schreiben. Grundlegend kann ich sagen, dass vieles anders war als ich ursprünglich angenommen hatte. Dies ist ausschließlich positiv gemeint. Tschechien mit seiner Hauptstadt Prag erlebten wir kurz nach Ostern. Hier war alles noch in Osterfeiertagsstimmung und reichlich geschmückt.  In Prag selbst war ein internationaler Besucherstrom. Es schien, als wären mehr Ausländer als Tschechen hier. Hier war dann das Wetter auch zum ersten Mal frühlingshaft. Polen ein Land in dem viel gestohlen wird – Wir erlebten ein Polen wie gewandelt. Super Straßen, freundliche, hilfsbereite Menschen und nette Städte und Dörfer mit gepflegten Häusern. Ein Vorzeigeland! Vielleicht Dank der EU. Ich bin fast neidisch auf die vielen guten Straßen. Polen, für mich immer noch ein günstiges Reiseland. Ich kann zwar die Polen verstehen, die meinen alles wäre teuer geworden, betrachtet am Verdienst in Deutschland lebt man hier aber noch sehr günstig. Litauen, Estland und Lettland sind wohl etwas weiter entfernt von Europa. Diese Länder gemeinsam zu betrachten ist nicht ganz korrekt. Es gibt deutliche Unterschiede. Besonders Lettland hat schon eine deutliche mitteleuropäische Ausprägung angenommen, im Erscheinungsbild aber auch bei den Preisen. Den großen Rummel, der um Riga veranstaltet wird, kann ich nicht verstehen. Wir waren (außerhalb der Saison) enttäuscht von dieser Stadt und ihrer Infrastruktur. Litauen ist für unsere Verhältnisse noch sehr günstig. Von der Hauptstadt Estlands, Tallinn, waren wir begeistert. Russland! Dieses Land zu begreifen bedeutet, ergriffen zu werden von diesem Land. Russland ist riesengroß und doch begreift man riesengroß erst, wenn man es erfahren hat. Wenn man drei volle Tage gefahren ist und dann auf die Landkarte schaut und erkennt, dass man nur wenige cm vorgedrungen ist in diesem Land. Die scheinbar ewig monotone Ebene scheint nie aufzuhören. Selbst der Ural, dieses Gebirge, hatte nur ein paar Hügelchen für uns, keines höher als 300 m. Erst im Altai hatte dann diese Monotonie ein Ende. Der Baikal, sowie das Altai ein Traum. Der Baikal für uns mystisch. Ein See, fast ein Meer, der Geheimnisse birgt. Man spürt den Zauber, der von diesem See ausgeht. Man spürt die Kraft der Schamanen. Der Baikal, in der Nachbetrachtung erkennend, dass wir länger hätten bleiben sollen. Das gleiche Gefühl für das russische Altai. Auch hier hätten wir etwas mehr Zeit verbringen sollen. Nicht, weil auch hier eine mystische Wirkung gewesen wäre. Nein, hier war es nur schön. Etwas touristische Infrastruktur und herrliche unverfälschte Hochgebirgswelt. Mit natürlichen Flüssen wie man sie in Europa nicht mehr findet. Die russischen Straßen sind sehr schlecht und die Polizei korrupt – Auch hier mussten wir unser Gehörtes revidieren. Die Straßen und nicht nur der Sibirische Highway waren in Ordnung. Auch viele Nebenstraßen. Straßen wo man im Schlamm versinkt, die gibt es sicherlich. Wir fanden aber keine. Natürlich, im Norden von Russland, wo Permafrost herrscht und die Gebiete, welche im Sommer nur mit dem Schiff zu erreichen sind und im Winter der Fluss als Straße dient, dort sind solche Wege sicherlich anzutreffen. Sicherlich auch noch abseits der großen Verkehrsverbindungen zu sehr kleinen Dörfern, letztendlich aber die Ausnahme und nicht die Regel. Die Russen haben wenig Umweltbewusstsein. Entlang der Straße, an jeder schönen Stelle grundsätzlich der Abfall von denjenigen, die vorher hier waren. Sie sind aber freundlich und überaus hilfsbereit. Das WoMo konnte überall abgestellt werden und nirgends hatten wir ein Problem. Sprachbarrieren gab es, waren aber nie ein Problem. Die Russen sprechen einfach immer weiter und versuchen so, die Kommunikation aufrecht zu erhalten. Und es funktioniert. Ehemalige russische Soldaten, die in Deutschland stationiert waren, haben ein gutes Bild von Deutschland. Das negative Bild, das von ehemals DDR- Bewohnern oft über „russische Besatzungssoldaten“ geäußert wurde, deckt sich nicht mit dem was wir erlebten. Wir erlebten offene Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft und ein herzliches Willkommen. Die Versorgung ist in Russland ausgezeichnet, zumindest in den Städten ist es auf westlichem Niveau. Nirgends, wirklich nirgends in den Ländern die wir schon bereist haben, gibt es so ein Wurst- und Brotangebot wie in Russland.  Das Angebot ist wie bei uns in Deutschland, selbst Mineralwasser mit Kohlensäue ist Standard in den Märkten. Das Durchschnittseinkommen in Russland ist wesentlich niedriger als bei uns in Deutschland. Für die Russen ist das Leben nicht billig. Für uns Deutsche ist es allerdings sehr günstig. Es war eine der günstigsten Reisen die wir bisher unternommen haben. Die Grundnahrungsmittel und der Sprit sind sehr günstig. Mit Sprit meine ich Benzin, noch günstiger ist der Wodka. Der war sensationell günstig und die Russen trinken ihn wie Wasser. Campingplätze gibt es so gut wie keine. Allerdings kann man überall ungestört stehen und keiner beanstandet dies. Russland war kein „Traumland“ für uns. Die langen, eintönigen Strecken waren anstrengend zu fahren. Überall stehen bleiben zu können war schön, jedoch bedeutet dies auch, keine Stelle zu haben an der man „bleiben“ kann. Dies empfanden wir als anstrengend. Wir konnten uns nur schwer vorstellen wie das Land im Winter ist. Im Winter fallen die durchschnittlichen Tagestemperaturen hier um 60°-70° C tiefer aus. Unvorstellbar!

Die Mongolei mit ihrem fantastischen Licht- und Schattenspiel, mit ihrer klaren Luft ein fantastisches Land. Ich blende hier die Hauptstadt Ulan Batar aus. Diese zu besuchen lohnt sich fast nicht. Es leben dort über 60% der Gesamtbevölkerung und doch spiegelt es nicht die Mongolei oder gar die Mongolen. Ein Land fast ohne funktionierende Infrastruktur. Wild und gerade deshalb so schön. Freiheit wird hier noch groß geschrieben. Fast alles ist erlaubt. Die Versorgung mit Lebensmitteln hat hier keinen westlichen Standard mehr. Die Mongolen essen sehr wenig Gemüse, Obst und Fisch. Fleisch und Käse ist angesagt, dies allerdings entsprach nicht immer unserem Geschmack. Trotzdem, zum Leben hatten wir immer genug und Wasser gab es im Überfluss. Wein war schwerer zu bekommen, Bier zu kaufen allerdings war problemlos möglich und Wodka gab es auch hier im Überfluss. Oftmals gab es Bier und Wodka aber in billiger chinesischer Qualität. Die Menschen auf dem Land waren sehr gastfreundlich, aber auch sehr neugierig. War unser WoMo offen und jemand in der Nähe, wurde es besichtigt. Genauso konnten wir aber die Jurten aufsuchen und dort ebenfalls „Gast“ sein. In der Mongolei ließen wir uns zu sehr treiben und es hätte gut getan, an manchen Stellen länger zu verweilen. Die Pisten forderten das WoMo und den Fahrer heraus, machten aber zumindest mir sehr viel Spaß. Die Legenden und Mythen, die über die Pisten grassieren, sind mit Vorsicht zu genießen.  Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken, dass die Befahrung vieler Pisten keinerlei Gefahr bedeutet. Bei vernünftiger Fahrweise kommen allerdings Achsbruch und Federbrüche wesentlich seltener vor als es erzählt wird. Allerdings, die Piste die heute gut zu befahren ist, kann morgen ein Schlammloch oder ein reißender Fluss sein. Angst braucht man keine haben. Der Kopf bzw. die Aufmerksamkeit, sollte keinen Moment ausgeschaltet sein. Je einsamer es in der Mongolei wird, desto schöner wird es. Nomaden sind fast überall anzutreffen. Sie sind äußerst gastfreundlich, hilfsbereit und überaus neugierig. Bei allen späteren Fragen auf „wo kommt ihr her“ gab es abfällige Bemerkungen auf die Antwort „Mongolei“. Meist ein Lachen und der erstaunte Ausdruck „Dschingis Khaan“. Die Mongolei hat in den Nachbarländern keinen guten Ruf.

Kasachstan, auch hier allen Unkenrufen zum Trotz, keine korrupte Polizei und überwiegend gute Straßen und Pisten. Ein unserer Ansicht nach verrückter, etwas größenwahninniger Präsident, der sich mit seiner Retortenhauptstadt Astana ein Denkmal gesetzt hat. Die Kasachen allerdings lieben ihren Präsidenten. Astana, mitten in der Steppe gelegen, ist eine Augenweide. Sie passt jedoch nicht in das Gesamtbild des Landes. Kasachstan hat viele Rohstoffe und Erdöl und ist deshalb finanziell gut aufgestellt. Die Landbevölkerung ist ebenfalls sehr gastfreundlich. Auch hier halten sich die Gerüchte über schlechte Pisten und korrupte Polizei. Wir haben nur den Norden des Landes bereist und hier dies nicht angetroffen. Hilfsbereite Menschen gab es auch hier fast überall. Wo findet man es bei uns im Westen, dass einem Wasser und Brot gebracht wird als Willkommensgeschenk. Eine sehr berührende Geste.

Die Ukraine, welche wir ursprünglich nicht bereisen wollten, haben wir nur durchfahren. Vom Kriegsgebiet haben wir nichts bemerkt. Außerhalb dieses Gebietes ist die Ukraine sehr gut zu bereisen und bietet teilweise westlichen Komfort. Wer den allerdings nutzen kann, hat sich uns nicht erschlossen. Auf der sechsspurigen Autobahn fahren noch Pferdefuhrwerke und für Fußgänger stellt der Überweg über diese Autobahn eine lebensbedrohende Mutprobe dar. Wir hatten oft den Eindruck, dass mit Hilfe des Westens hier der zweite Schritt vor dem ersten stattgefunden hat. Für uns war der kurze Aufenthalt in diesem Land angenehm. Lediglich die Grenze zu Polen war eine Zumutung, dies allerdings von beiden Seiten. Hier ist eine tagelange Wartezeit auch keine Seltenheit. Zum guten Schluss dann noch die Slowakei. Auch dies war für uns nur ein Durchreiseland. Entlang der Hohen Tatra mit alpinem Charakter. Wir erschraken sehr, als wir an einem Campingplatz den Preis sahen, 50.- € für die Nacht. Dies erschien uns nach diesen 4 Monaten wie von einem anderen Stern. Meine Enttäuschung, die ich durch die Änderung der Reiseroute zum Schluss der Reise verspürte, hat sich gelegt. Das Wiedersehen von unseren Kindern, Enkelkind und Freunden hat dazu beigetragen und ich kann Gisela ein wenig besser verstehen, dass sie darauf gedrängt hatte, nach Hause zu kommen.

Nach der Reise ist ja bekanntlich vor der Reise und somit warten wir mal ab wo uns das Leben hinführt.

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Wieder zu Hause – nach 4 Monaten und 22506 km

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Gehört die Ukraine zu EU?

Wenn die Frage den Bezug zu Russland darstellt, ein klares nein. Hier ist vieles ähnlich wie in Russland. Viele Straßen sind allerdings besser. Hier vermuten wir, dass die EU gesponsert hat. Die Hinweisschilder „Hier baut … im Auftrag der EU“ sahen wir allerdings nie. Die Grenze von Russland in die Ukraine unterschied sich von den bisherigen Grenzen nur dadurch, dass vor der Grenze (beidseitig) ein etwa 10 km langer LKW-Stau war. In Richtung Russland war er sogar noch etwas länger. Diese stundenlange Wartezeit nervt. Obwohl wir an all den LKWs vorbeigefahren sind und vor uns nur 300 m Stau an der Grenze im PKW-Sektor war, dauerte es 3 Stunden bis wir endlich einfahren durften. Ein orthodoxer Priester fuhr mit seinem Heiligenschein und schwarzer Kutte ganz nach vorne und versuchte den Grenzer zu bezirzen. Als der Grenzer dann uns fragte ob er ihn vorlassen sollte, kam von uns ein klares njet! Der Grenzer grinste und der Gottessohn musste warten. Leider nicht allzu lange. Bei der Abfertigung war er nur einige Fahrzeuge hinter uns. Ein Gottesfürchtiger hatte wohl Erbarmen. Super Vorbildfunktion. Jeder wartet Stunden und dann kommt so einer und hält alle für doof. Die Formalitäten waren harmlos. Wieder die Frage nach Waffen und Rauschgift und eine nachlässige Kontrolle. Das kontrollieren der Privatsphäre des WoMo fällt den Zöllnern schwer.

Auch in der Ukraine wieder die übliche Schlange, die übliche Wartezeit, die üblichen Fragen und dann waren wir nach fast 5 Stunden durch. Diese Grenzen sind einfach lästig. Allerdings hatten wir noch einige GB an Daten frei und schauten 3 Filme aus der Mediathek an.

15 km nach der Grenze sollte ein Badesee sein hatten unsere ehemaligen Reisebegleiter geschrieben. Leider war da keiner. Nach 30 km, in einer kleinen Ortschaft abseits der Straße, fanden wir dann gegen 21 Uhr einen Nachtplatz. Wir verbrachten dort eine ungestörte Nacht und am nächsten Morgen konnten wir am Dorfweiher sogar Wasser zum Duschen schöpfen. Direkt neben unserem WoMo wäre auch ein Brunnen gewesen. Dieses Wasser war aber entschieden zu kühl zum Duschen wie ich fand. Wenn einer jetzt an „Warmduscher“ denkt, dem sag ich nur, dass er keine Ahnung hat wie kühl so ein Brunnenwasser aus 7 m Tiefe ist.

Frisch geduscht und etwas weniger muffig fuhren wir dann Richtung Kiew. Gisela hatte heute Wasser im Kopf. An einer Abbiegung stand See. Wir fuhren bis zu einer kleinen Ortschaft, mitten durch ein Maisfeld. See kam aber keiner. Beim 2.Abzweig sollte die Straße direkt am Fluss entlang führen. Der Fluss war zwar aus der Entfernung zwei Mal sichtbar, näher hin kamen wir aber nicht. Dafür stehen wir nun sehr idyllisch an der Uferpromenade von Vyshgorod, etwa 30 km vor Kiew.
Auch hier wieder sehr liebe, gastfreundliche Menschen. Ein Security teilte am nächsten Morgen sein Frühstück mit uns und brachte Aprikosen und Äpfel aus seinem Garten vorbei.

Kiew haben wir als nicht sehenswert erachtet und es nur gestreift. Wir hatten keine Informationen, außer von Wikipedia. Ursprünglich stand es ja nicht auf unserer Reiseroute. Erstaunlich, im ganzen Land erlebten wir nur freundliche Menschen.
Die Bilder, die aufgrund des Bürgerkrieges bei uns im TV ausgestrahlt werden, sind vermutlich nur sehr regional begrenzt. Wir sahen eine andere Ukraine. Modern, mit guten Straßen und freundlichen, fröhlich wirkenden Menschen. Die Straße Richtung Polen ist in einem sehr guten, autobahnähnlichen Zustand. Es war nicht erkennbar, ob hier 130, 110 oder 90 km/h Höchstgeschwindigkeit gilt. Die Navis zeigten verschieden an. Egal wie schnell ich fuhr, ich wurde überholt, teilweise sogar von schweren LKWs. Die Straße führte auch meist vierspurig durch die Ortschaften. Eigentlich gilt da 60 km/h. Mit 90 km/h wurde ich aber noch kräftig überholt. Innerhalb und außerhalb der Ortschaften gab es breite Zebrastreifen für die Fußgänger, meist an Bushaltestellen. Oft waren an ihnen Kränze und Kreuze angebracht.

Eine vier- bis sechsspurige Straße zu überqueren, selbst bei wenig Verkehr, mit dieser Geschwindigkeit befahren, ist lebensgefährlich. Radarkontrollen gab es so gut wie keine. Wie auch, wenn keiner weiß wie schnell gefahren werden darf.
Die Ukraine war für uns ein Land, in dem sich der tägliche Lebensbedarf bei guter Qualität sehr günstig(für uns) decken lässt. Für ein 400 g exzellentes Rindersteak bezahlten wir 2.- €. 2 Liter Sprite 0,70 €. Lediglich der Diesel war mit 0,78 € etwas teurer als in Russland und Kasachstan.

Die ukrainische Grenze zu Polen (zur EU) hat mich genervt. Zuerst eine mehrere Kilometer lange PKW-Schlange. Ich fuhr an allen rechts vorbei und tatsächlich durfte ich in den Zollbereich einfahren. Warum die zweite Reihe sich so staute , keine Ahnung. Allerdings dauerte die Abwicklung dann doch zwei Stunden. Die polnische Zollbeamtin konnte nur polnisch und wir nur deutsch. Dies machte es etwas kompliziert. Darüber hinaus war sie sehr korpulent und obwohl ich ihr extra die Leiter ins WoMo aufstellte, schaffte sie es fast nicht, rein und raus zu kommen. Naja, auch diese Grenze ist nun geschafft.

Jetzt in Polen fuhren wir an der Grenze zur Ukraine entlang in Richtung Süden. Dort stehen wir nun sehr idyllisch auf einer großen Wiese mit wunderschönem Ausblick in Kalwaria Pacslawska, einem Wallfahrtsort mit großer Kirche. Gerade ging ein Mönch vorbei in Begleitung einer Frau und Gisela war ganz hin und her gerissen als sie sah, dass er sie küsste. Auch Mönche sind nur Menschen.

Wie so oft, abends war die Welt noch in Ordnung. Nichts deutete auf schlechteres Wetter hin und doch war es am nächsten Morgen kühl und regnerisch. Die Weiterfahrt entpuppte sich als tückisch. Die Straße ist in den Navigationsgeräten und in der Karte eingezeichnet. Tatsächlich aber führte eine Fahrspur über Wiesen hinweg und an einem schlammigen Hohlweg im Wald kehrten wir dann um. Die Äste der Bäume waren so tief über der Fahrspur, dass wir sie hätten absägen müssen. Kein „Beinbruch“, die andere Straße war super gut und mit EU-Mitteln gebaut. Wir fuhren nur wenige Kilometer in den Nationalpark Biesczadzki Narodowy hinein und haben in Ustrzyki Gorne einen netten Campingplatz entdeckt. Der erste Campingplatz seit Monaten! Welch ein Luxus, heißes Wasser mit starkem Strahl in der Dusche und eben allen Annehmlichkeiten, die ein Campingplatz so bietet. Nebenan Restaurants und Bars und natürlich auch viele Menschen. Mir sind sie gerade fast zu viel und ich empfinde sie anders als die Menschen, die wir unterwegs getroffen haben. Ich spreche nicht von den Polen. Die sind sehr freundlich und auf der Wanderung heute ging keiner vorbei, der nicht ein freundliches „Dien dobre“ sagte. Die Touristen sind hier anders. Unterwegs war es immer selbstverständlich, dass man sich kurz unterhalten hat. Hier schottet man sich ab und signalisiert „Sprich mich nicht an“!
Gestern beim Telefonat mit unseren Töchtern hat uns eine Freundin erzählt, dass in Polen alles so teuer geworden sei. Es ist alles schön geworden empfinden wir. Die Häuser sind sehr gepflegt, die Straße neu und ein Glas Bier kostete gestern im Ausflugsrestaurant umgerechnet 1,10 €. Für uns also immer noch ein Schnäppchen und das Bier ist sehr gut. Das Essen ist ebenso sehr günstig für uns. Es gibt viele Wildgerichte hier und beim Wildschwein habe ich geunkt, Tschernobyl ist um die Ecke. Tschernobyl ist gerade mal gute 100 km entfernt.

Morgen geht es dann schon wieder aus dem Nationalpark hinaus. Wir haben unsere Route etwas geändert und werden im äußersten Norden in die Slowakei einfahren. Ist der geradere Weg und vermutlich die schnellere Verbindung Richtung Heimat.

Die Slowakei haben wir rasch durchquert. An der Hohen Tatra vorbei über Wien sund wir inzwischen im Bayrischen Wald angekommen. Jetzt haben wir auch wieder Internet und somit „Anschluss“ an die Welt.

Wir werden hier noch ein paar Tage relaxen und sind dann Mitte nächster Woche wieder zu Hause.

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Wolgograd und Abschied aus Russland

Der „Seelenverkäufer“ legte tatsächlich pünktlich ab und brachte uns heil ans andere Ufer. Da es schon relativ spät am Nachmittag war, fuhren wir nur noch ein paar Kilometer und kochten dann recht idyllisch am Ufer der Wolga unser Abendessen. Es war sehr windig und regnerisch. Wir fuhren in die kleine Stadt zurück und stellten uns auf den Leninplatz mitten im Ort. War leider mal wieder keine so gute Idee. Zwar wurden wir auch hier nicht belästigt, aber die gesamte Stadtjugend versammelte sich in unserer Nähe und beschalte uns mit lauter Rap-Musik. Ab 1 Uhr nachts war es dann traumhaft still.
Am nächsten Tag erreichten wir Wolgograd und fuhren über die längste Brücke Europas über die Wolga.

Es gibt hier nur zwei Brücken über die Wolga. Die Wolga, der längste Fluss Europas, ist ein Superlativ für sich. Sandstrände am Ufer wie an der Ostsee. Überall kann man hinfahren und direkt am Ufer parken, picknicken und schwimmen.

Auf die Frage nach einem Campingplatz kam von einer jungen Russin die schlichte Antwort: “ ihr könnt überall hin stehen und campen. Einen Campingplatz gibt es nicht!“. Ja, diese Erfahrung hatten wir auch schon gemacht. In dem riesigen Russischen Reich haben wir nur zwei Campingplätze entdeckt. So kam es dann auch. Wir standen 2 Nächte mitten in der Stadt, leicht erhöht mit Blick auf die Wolga an der Uferpromenade. Belästigung wieder keine! Hilfsbereit sind die Russen allemal. Als ich dort kurz vor der Abfahrt unsere zwei alten Reifen wechselte, hatte ich sofort 3 Helfer zum einladen der schweren Reifen. Kam mir dabei richtig als alter Mann vor dem man helfen muss, war aber trotzdem super!


Zwei Tage in Wolgograd reichten uns. Die russischen Städte haben fast alle noch den sozialistischen Charme und sind sich daher ähnlich. Wolgograd, an Feiertagen auch heute noch Stalingrad genannt, legt großen Wert auf die Darstellung der entscheidenden Schlacht im 2. Weltkrieg und dokumentiert dies auch in einem Museum. Dort gibt es historisches und neuzeitliches Kriegsgerät zu bewundern. Museen sind wie öffentliche Nahverkehrsmittel in Russland sehr günstig.

 

 

Eine Schifffahrt gönnten wir uns dann auch auf der Wolga. Die Schiffsanlegestelle ist mitten in der Stadt und doch so herunterge-kommen, dass es ein Jammer ist wie manche Bauwerke verfallen. Dagegen die Uferpromenade ein Prachtstück, der Rasen saftig grün. Ebenso prächtig und eindrucksvoll ist die „Mutter Heimat ruft“ und die Gedenkstätte der gefallenen russischen Soldaten. Die „Mutter Heimat ruft“ ragt ihr Schwert in die Höhe. 85 Meter hoch ist die Statue. Massiv aus Beton, ist sie ohne den Sockel schon 7900 Tonnen schwer. Allein das Schwert ist 33 Meter lang. Man kommt sich klein vor unter diesem kolossalen Monument.
Hier haben wir nun zum wiederholten Mal ein anderes Russland erlebt. Man gibt sich hier sehr europäisch. Russland ist so riesig und somit ist es nicht verwunderlich, dass „Mütterchen Russland“ so viele Gesichter hat.

Hier ist nun unser südlichster Punk dieser Reise erreicht. Gisela möchte nicht weiter nach Georgien und über die Türkei heimreisen sondern den kürzesten Weg nehmen. Somit geht unsere Reise von hier aus Richtung Nord-Westen und wir fahren nun unsere letzten 700 km in Russland ab. Die Landschaft ist hier hügelig und angenehm fürs Auge. Man fühlt sich fast wie zu Hause.

Morgen werden wir nun die russische Grenze überschreiten und Russland verlassen. Für ein Resümee ist es noch ein wenig verfrüht. In den nächsten Tagen werden wir dann auch auf den Anschluss zur Welt verzichten und kein Internet haben. Wenn wir dann wieder in der EU sind, wird dann sicherlich ein Abschlussbericht folgen.

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Kasachstan adieu, unser dritte Einreise in Russland

Die Nacht am, nicht im, Gefängnis war relativ laut. Vielleicht lag es aber daran, dass das Ende des Ramadan an diesem Tag gefeiert wurde. Die mehrheitliche Bevölkerung in Kasachstan ist mohammedanisch. Am Abend machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch Aktöbe. Die Stadt gab aber für unsere Interessen nicht viel her und so fuhren wir langsam am nächsten Morgen zwar durch die Stadt aber mit dem Ziel, die Stadt zu verlassen und nach Oral zu fahren.
In Oral war ein Campingplatz im Navi ausgewiesen und den wollten wir genießen. Zwar schaute ich bei der Abfahrt noch auf den Tank und machte mir keine Sorgen, obwohl ersichtlich war, dass der Sprit bis Oral vermutlich nicht reicht. Bisher waren auf allen Strecken, selbst auf den kleinsten Strecken spätestens alle 60 km Tankstellen. Hier war über 300 km keine und dies auf einer Hauptverbindungsstraße. Dörfer gab es unterwegs auch so gut wie keine. Nur Steppe und Getreidefelder. Etwa 130 km vor Oral leuchtete das Reservelicht auf und dann 100 km vor Oral dann tatsächlich, wie auf der Karte ausgewiesen, ein kleines Städtchen. Die Tankstelle ist zwar nicht ausgewiesen aber es gibt eine. Ich war froh, es wäre echt knapp geworden.
In Oral fuhren wir den Campingplatz an. Er liegt etwa 12 km außerhalb der Stadt sehr schön am Fluss. Die Lage ist schön, der Platz leider total heruntergekommen. Die Dusche war das schlimmste was ich in meinem Leben als Dusche gesehen habe. So etwas gibt es nicht einmal in Afrika. Genau ein Stellplatz wäre in Frage gekommen. Der Treppen zum Fluss sind in einem Zustand, in dem man sich die Beine und Arme brechen kann. Die Datschas waren etwas besser, doch auch diese, zumindest von außen, erbärmlich. Für die Nacht wollte der Betreiber 5.- €. Wir verzichteten! Lieber stehen wir irgendwo wild in netter, sauberer Umgebung, Läusefrei, mit unserer eigenen Dusche.
Das mussten wir aber nicht. Etwa 7 km weiter gab es einen zweiten „Campingplatz“. Dies war zwar in erster Linie ein großer bewachter LKW-Parkplatz mit Motel. Für Wohnmobile gab es jedoch einen separaten kleinen Platz direkt am Motel und die Dusche und das angegliederte Cafe waren sauber und preiswert. Der Platz kostete 1,50 €. Die Nacht war sehr ruhig und wir schliefen gut. Abends saßen wir noch nett im Freien und waren am nächsten Morgen sehr erstaunt, dass Dauerregen eingesetzt hatte. Ohne Wind, ohne Sturm, ohne Gewitter, es hatte angefangen zu regnen. Wir wollten zwar noch einen Tag in Oral

bleiben, der Regen vertrieb uns jedoch. Es ist auch kälter geworden und es hatte statt 35°C am Tag zuvor nur noch schlappe 16° C. Die Stadtbesichtigung machten wir mit Regenschirm und durch riesige Pfützen. Die Stadt hat in ihrer Hauptstraße viele Gebäude, die man nahtlos als Filmkulisse der 40er oder 50er Jahre verwenden könnte. Beim genauen hinsehen bröckelt jedoch der Glanz.

In einer orthodoxen Kirche besuchten wir eine Messe. Feierlicher Gesang und Weihrauch. Weihrauch so stark, dass man damit bestimmt alles Ungeziefer hätte vertreiben können.
Bei strömendem Regen verließen wir kurz vor Mittag die Stadt.
Leider kommt jetzt der Teil, in dem ich bisher geschriebenes korrigieren muss. Waren die Straßen bisher ohne Frage alle gut befahrbar, sind wir von Oral bis zur russischen Grenze auf einer Straße unterwegs gewesen, die den Begriff nicht verdient. 50 cm breite bis zu 40 cm tiefe Querrillen. Schlagloch an Schlagloch und alle gefüllt mit Wasser. Für das Wasser kann niemand etwas. Es regnete. Die Schlaglöcher sind aber eine Zumutung! Ausweichen ins Gelände war auf Grund des Regens nicht möglich. Diese Straße ist eine Schande für Kasachstan! Unterwegs trafen wir dann zufällig unsere Reisebegleiter aus vergangenen Tagen. Auch ihnen war das Wetter zu mies und somit waren auch sie schon heute auf dem Weg zur Grenze.
Die Grenzformalitäten waren für uns rasch erledigt. Die Einreise nach Russland, es war nun unsere dritte Einreise, wieder mal völlig anders als bisher. Alle Formulare, welche bisher notwendig waren, sind an dieser Grenze hinfällig. Nur ein einfaches Personenformular, fürs WoMo nichts, mal sehen ob das gut geht. Unsere Reisepartner wurden von den kasachischen Grenzern zurück geschickt. Sie wollten ausreisen und erst am nächsten Tag (ihr Visum gilt erst ab morgen) in Russland einreisen. Übernachtung zwischen den Grenzen, das geht ja gar nie nicht!
Wir sind dann in Russland noch 80 km gefahren. Die Zeit wurde an der Grenze wieder 3 Stunden zurückgestellt und somit hatten wir noch „gewonnene Stunden“ zur Verfügung. Die Uhrzeit ist ein ständiges Thema. Navi und Telefon zeigen eine andere Uhrzeit an wie im Reiseführer und Gisela zweifelt ständig an der Richtigkeit der Zeit. Mit unseren Reispartnern haben wir dann telefoniert und ihre Situation erfahren. An der Grenze konnten wir sie nicht mehr sprechen, wir sahen sie nur zurück fahren. Morgen wollen wir uns noch kurz treffen. Spätestens in Saratov trennen sich unsere Weg dann. Wir wollen noch 300 km südlich nach Wolgograd. Gerade hat Gisela gelesen, dass Herr Putin angeblich die Stadt wieder gerne umbenannt hätte in Stalingrad.

 

soweit das Auge blicken kann

Wir stellten unser WoMo an der Moschee ab und dachten, dies ist ein ruhiger Ort. Leider übersahen wir dabei, dass in der Nähe junge Mädchen hier ihre Ferien verbrachten und abends ging dann die Party los. Besonders ein Autofahrer, vermutlich inzwischen schwerhörig, wummerte mit seinem Bass so laut, dass die ganze Stadt beschallt wurde. Wir wurden nicht belästigt, aber es wurde dann doch zu viel. Obwohl ich schon etwas Wein getrunken hatte, in Russland gilt die 0 Promillegrenze (hält sich aber fast keiner dran), entschloss ich mich umzuparken. Keine 300 Meter dann weiter, eine Polizeikontrolle! Ich konnte gerade noch vorher in einen Parkplatz einfahren und die Polizisten schauten mir neugierig beim einparken zu. Etwas später kamen sie dann vorbei und fragten, was wir hier tun. Schlafen? Ja, schlafen! Super, alles OK! Wir hatten ihren Segen. Eine halbe Stunden später wieder ein sanftes Anklopfen. Wieder 3 junge neugierige Polizisten. Wieder der gleiche Ablauf. Dann hatten wir endlich unsere Ruhe. Am nächsten Morgen stellten wir dann fest, dass wir direkt vor der Polizeiwache und der Immigrationspolizei parkten.
Wir fuhren vor die Stadt und warteten auf unsere Reisebegleiter. Gemeinsam fuhren wir die nächsten Kilometer Richtung Saratov. Dort hatten die beiden vor Jahren auf der linken Seite der Wolga einen Übernachtungsplatz an einem Badesee entdeckt. Diesen hofften sie wieder zu finden. Leider wurde daraus nichts. Nach einer Odyssee durch Engels trennten wir uns dann etwas genervt. Die Beiden wollten über den Fluss Richtung Ukraine und wir auf der linken Seite des Flusses Richtung Wolgograd. Wir wollten den Fluss auf keinen Fall überqueren, da wir die Strecke hätten wieder zurück müssen. Wir hatten in den vergangenen Wochen schon öfters Rücksicht auf die Situation der Beiden genommen, wollten aber jetzt nicht mehr einen Umweg in Kauf nehmen, um einen letzten gemeinsamen Abend zu verbringen. Zumal es auch für uns schon ersichtlich war, dass nur wenige Kilometer flussabwärts Wege direkt an die Wolga führten.

Tatsächlich, hier an der Wolga kilometerlanger Sandstrand

Die Beiden riefen noch einmal an, dass sie nun doch den See gefunden hätten. Da fuhren wir aber schon am anderen Ende aus der Stadt hinaus. 30 Minuten später standen wir idyllisch am Ufer der Wolga. Ein kleiner Sandstrand lud zum Baden ein. Allerdings empfand ich beim Schwimmen, dass das Wasser kühl war. Es tat aber richtig gut. Anschließend „badete“ ich noch meine neue Angel. Die ist aber Made in Kasachstan. Die Qualität ist miserabel.

Hier verbrachten wir eine ungestörte Nacht, zumindest bis 3 Uhr morgens. Mit Sonnenaufgang waren wir beide wach. Es regnete leicht. Wir haben die Zeitumstellung noch nicht verarbeitet. Anschließend schliefen wir aber noch bis 7 Uhr. Gisela hatte da aber das Gefühl, es wäre schon kurz vor Mittag.

Wir fuhren dann weiter auf der R226 Richtung Süden. Die Straße ist in einem passablen Zustand. Zwischen der Bereichsgrenze Saratov und Wolgograd ist sie auf 3 km quasi gar nicht vorhanden.

Reine ausgefahrene Piste mit sehr tiefen Spurrinnen von den schweren LKWs. Wir stehen hier nun am „Ende“ der Straße vor der Fähre, die erst in 5 Stunden fahren wird.Am Tag gibt es für diesen Kilometer über den Fluss nur 4 Abfahrtszeiten! Die Fähre ist sehr alt. Das Schiff wird über die Seite beladen.

Dies bedeutet einen riesigen Rangieraufwand, besonders für die großen LKWs.

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